Schweiz: Weit weniger «Long COVID»-FÀlle als angenommen
Inzwischen sollte jedem klar sein, dass die «Long COVID»-Definition unwissenschaftlich ist. Selbst das angesehene Fachmagazin The BMJ hatte diese Definition bereits im September 2023 als «fehlerhaft» erachtet und die Meinung geĂ€uĂert, dass der Begriff vermieden werden sollte.
Fakt ist nĂ€mlich, dass es fĂŒr «Long COVID» keine spezifischen Symptome gibt. Die Diagnose beruht einzig und allein auf «positiven» Ergebnissen eines fĂŒr diesen Zweck ungeeigneten SARS-CoV-2-Tests. Dasselbe gilt ĂŒbrigens fĂŒr die angeblich ebenfalls neue Krankheit «COVID».
Offiziellen britischen Daten zufolge treten «Long COVID-Symptome» zum Beispiel ebenso hĂ€ufig bei Kindern auf, die nie positiv getestet worden sind. Und die Autoren einer Studie stellten kĂŒrzlich fest, dass «Long COVID» bei jungen Menschen keine einheitliche Erkrankung ist.
Man könnte somit sagen, dass es sich bei «Long-COVID» im Grunde um ein Phantom auf der Suche nach einer Krankheit handelt.
Und es ist offensichtlich, dass «Long COVID» dazu dient, SchĂ€den der Spritzen gegen «COVID» zu vertuschen, da sich die Symptome eben oft Ă€hneln. Sogar das Bayerische Ărzteblatt Ă€uĂerte im September 2024 die Ansicht, dass «Long COVID» unter gewissen UmstĂ€nden als Impfschaden betrachtet werden sollte.
Nun hat sich eine neue Studie mit der PrÀvalenz von «Long COVID» in der Schweiz befasst. Demnach wurde diese bei erwachsenen Patienten mit positivem SARS-CoV-2-Test auf 39 bis 53 Prozent geschÀtzt. Studien hÀtten jedoch auf eine deutlich geringere Belastung hingedeutet. So hÀtte «Long COVID» weniger als ein Prozent der Konsultationen in der Allgemeinmedizin ausgemacht.
Basierend auf den damals geltenden klinischen Definitionen von «COVID» und «Long COVID» ermittelten die Forscher, dass die mediane Inzidenz monatlicher «verlĂ€ngerter COVID-19-bezogener Konsultationen» 3/1000 Konsultationen bei Internisten und 0/1000 Konsultationen bei KinderĂ€rzten betrug. Dabei hĂ€tten Ărzte in der Zentralschweiz eine höhere mediane Inzidenz solcher Arztbesuche aufgewiesen als Ărzte in anderen Regionen. Die Autoren SchluĂfolgern:
«Unsere Studie zeigt, dass die Inzidenz von Konsultationen im Zusammenhang mit Long COVID in der Schweizer Allgemeinmedizin deutlich niedriger ist als erwartet, angesichts der geschÀtzten PrÀvalenz von Long COVID nach einer SARS-CoV-2-Infektion.
Diese Diskrepanz könnte auf mögliche Verzerrungen in frĂŒheren Studien, epidemiologische Unterschiede und diagnostische Herausforderungen zurĂŒckzufĂŒhren sein.
Die Ergebnisse unterstreichen die Notwendigkeit verbesserter Diagnosekriterien und einer verstĂ€rkten UnterstĂŒtzung von HausĂ€rzten bei der Erkennung von Long COVID und der Ăberweisung schwerer betroffener Patienten.»