Kennedy treibt umfassende Untersuchung zur Sinnhaftigkeit von Impfstoffen voran
US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. hat seine öffentliche Kritik an Impfstoffen in den vergangenen Monaten auf Anweisung des Weißen Hauses deutlich gedämpft. Das Weiße Haus fürchtet negative Auswirkungen auf die Republikaner bei den anstehenden Midterm-Wahlen. Gleichzeitig leitet er intern eine breit angelegte Forschungsinitiative in den ihm unterstellten Behörden, die seine langjährigen Bedenken zur Impfstoffsicherheit untersuchen soll. Dies berichtet die New York Times.
Kritiker des Impfens wie Joseph Mercola sprechen sogar von einer regelrechten «Impfexplosion» bei Kindern und dem «größten Gesundheitsverfall der Menschheitsgeschichte». So lag in den USA in den 1980er Jahren, als «nur» 11 Dosen verabreicht wurden, die Rate der chronischen Krankheiten bei knapp 13 Prozent. Mittlerweile erhalten die Kleinen 73 Impfdosen, und die Rate der chronischen Krankheiten liegt bei mehr als 54 Prozent.
Zugleich gibt es etliche Untersuchungen, die aufzeigen, dass geimpfte Kinder gesundheitlich deutlich besser dastehen als ungeimpfte. Darunter befindet sich eine laut Karl Jablonowski, leitender Wissenschaftler bei Children's Health Defense, «unanfechtbare» Studie, derzufolge geimpfte Kinder ein 170 Prozent höheres Autismus-Risiko aufweisen als ungeimpfte. Dem peer-reviewten Paper zufolge weisen geimpfte Kinder zudem eine um 212 Prozent höhere Wahrscheinlichkeit auf, andere neurologische Entwicklungsstörungen zu entwickeln wie ADHS, Epilepsie und Gehirnentzündungen. Die Arbeit basiert ausschließlich auf Regierungsdaten.
Auch eine stattliche Zahl weiterer Analysen zeigt dies auf. So offenbarte eine wissenschaftliche Arbeit, die 2012 im Fachmagazin Human & Experimental Toxicology erschien: Je mehr in den USA geimpft wurde, umso mehr kam es in statistisch signifikanter Weise zu Krankenhauseinweisungen und Todesfällen.
Die Initiative hat für Kennedy höchste Priorität. Beteiligt sind Wissenschaftler der FDA und CDC sowie externe Datenkontraktoren mit Zugang zu Millionen von Patientenakten. Die Leitung liegt beim Biostatistiker Martin Kulldorff, der sich noch in der Zeit, als er Medizinprofessor an der Harvard University war (bis 2024) mit Aussagen hervortat wie: «Durch die Vermeidung von Lockdowns hatte Schweden die niedrigste Übersterblichkeit in Europa.»
Im Fokus des von RFK Jr. initiierten Forschungsvorhabens stehen Vergleiche zwischen geimpften und ungeimpften Kindern, der gesamte Kindheitsimpfplan, mögliche Zusammenhänge mit Autismus sowie die Rolle von Thimerosal. Die geschätzten Kosten allein bei der CDC liegen bei 40 bis 50 Millionen Dollar.
In einem ausführlichen Interview mit dem Tucker Carlson Network Ende 2024 hatte Kennedy die Zulassungspraxis von Impfstoffen bereits scharf kritisiert. Er betonte vor allem das Fehlen echter Sicherheitsstudien:
«Keiner der verabreichten Impfstoffe hat je eine echte Placebostudie durchlaufen.» Das sei ein unhaltbarer Zustand. Denn das bedeute, dass niemand wisse, wie die Risikoprofile dieser Produkte sind. Folglich «kann niemand sagen, ob das Produkt mehr Probleme abwendet, als es verursacht.»
Ganz so stimmt das allerdings nicht. Tatsächlich gibt es ganz wenige Studien, bei denen ein Impfstoff tatsächlich mit einem echten Placebo verglichen wurde, und da kommen die Vakzine schlecht weg. Eines der berühmtesten Beispiele hierfür ist ein groß angelegter Feldversuch, den die WHO Ende der 1960er Jahre in Indien umsetzte. Dabei ging es um den BCG-Impfstoff (= Tuberkulose-Impfstoff). Dabei wurde ein großes Kollektiv geimpft, ein gleich großes blieb ungeimpft. Ergebnis des Feldversuchs: Die Impfung zeigte nicht nur keine schützende Wirkung gegen Tuberkulose, vielmehr erkrankten und starben in der geimpften Gruppe wesentlich mehr als in der der Ungeimpften.
Eine weitere dieser Studienraritäten stammt aus dem Jahr 2012. Darin wurde ein Grippeimpfstoff mit echtem Placebo verglichen. Und auch hier ist das Resultat niederschmetternd. Denn nicht nur erzeugte der Influenza-Impfstoff in der Gruppe der Geimpften fast sechsmal so viele Atemwegserkrankungen wie unter denjenigen, die das wirkungslose Scheinpräparat erhielten. Auch war der Impfstoff kontraproduktiv, weil er das Gripperisiko sogar erhöhte.
Kennedy erklärte derweil, Impfstoffe seien historisch als Biologika und nationale Sicherheitsmaßnahme gegen biologische Angriffe eingestuft worden und daher von den strengen Zulassungsstandards normaler Arzneimittel ausgenommen. Ein normales Medikament benötige etwa acht Jahre inklusive doppelblinder, placebokontrollierter Studien und Langzeitbeobachtung – bei Impfstoffen habe man diesen Prozess verkürzt. Er forderte unabhängige Studien und Gremien ohne Interessenkonflikte:
«Wenn ich also diesen Job im Weißen Haus bekomme, werde ich dafür sorgen, dass diese Studien durchgeführt werden und dass in den Gremien, die diese Produkte genehmigen, Leute sitzen, die nicht in Interessenkonflikte verwickelt sind.»
Dieses Anliegen hat er dann auch verfolgt, indem er besagten Kulldorff und zum Beispiel auch Robert W. Malone in den Impfberatungsausschuss der CDC beorderte.
Malone wurde sogar dessen Vizevorsitzender, zog sich aber im März dieses Jahres zurück, vor allem wegen interner Konflikte, eines Gerichtsurteils, das die Arbeit des Komitees stark behinderte, unbezahlter Arbeit, öffentlicher Anfeindungen und eines Streits mit einem HHS-Sprecher.
Kennedy Jr. wiederum empfahl zu Beginn des Jahres 2024 die Masern-Impfung, obgleich er um die Sinnlosigkeit derselben wusste. Hintergrund war, dass in Texas ein Kind an dem, was Masern genannt wird, gestorben sein sollte. Daraufhin erschien es ihm offenbar nicht adäquat, auf Konfrontationskurs zu gehen mit «Big Vaccine» und den «Dampf machenden» Systemmedien.