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Deutsche Medien empört über «Corona-Hilfen-Beschiss» in Spanien

Die Korruptionsskandale der links-sozialistischen Regierung rund um Pedro Sánchez gehören in Spanien zum Alltag. Dank der unermüdlichen Arbeit der UCO, einer Einheit der Guardia Civil, die sich mit schweren Verbrechen und organisierter Kriminalität beschäftigt, sind die mafiösen Strukturen im engsten familiären und politischen Umfeld des Regierungschefs deutlich zum Vorschein gekommen. Ermittler und Justiz haben alle Hände voll zu tun, diverse Gefängniszellen sind schon besetzt.

Die deutschen Leitmedien hat das bisher kaum interessiert. Doch nachdem nun bekannt wurde, dass Spanien EU-Gelder in Milliardenhöhe zweckentfremdet haben könnte, die eigentlich als Corona-Hilfen vorgesehen waren, herrscht auch im deutschen Medienwald Aufruhr (hier, hier und hier).

So titelte beispielsweise die Bild: «Corona-Hilfen-Beschiss in Spanien – So versickerten noch mehr EU-Milliarden». Laut dem Springer-Blatt schlugen die Betrügerkartelle auch in Italien und Griechenland zu, womit einmal mehr bestätigt wurde, dass die Mittelmeerländer ganz traditionell einen Hang zur Korruption haben.

Auch die Wirtschaftswoche beschäftigte sich mit dem Fall und teilte mit, dass Brüssel die Corona-Milliarden von Spanien zurück haben wolle. Sánchez' Regierung stehe im Verdacht, mehr als zehn Milliarden Euro aus dem sogenannten Next-Generation-Fonds zweckentfremdet zu haben, um unter anderem die unterfinanzierte spanische Rentenkasse zu sanieren.

Dass 2024 rund 2,4 Milliarden Euro in die Pensionskasse für Beamte und in das Budget für das spanische Mindesteinkommen verschoben wurden, hat Madrid laut Bild inzwischen bestätigt. Ferner hat die Zeitung El Mundo berichtet, weitere 8,5 Milliarden Euro aus dem Corona-Aufbaufonds seien in die Sozialsysteme gewandert.

Dabei habe Brüssel den 650 Milliarden schweren Topf mit dem Namen Aufbau- und Resilienzfazilität (ARF) nicht geschaffen, damit die Mitgliedsstaaten Löcher im Haushalt stopfen, empört sich der deutsche Mainstream. Stattdessen hätten sich die EU-Länder 2021 dazu «durchgerungen», erstmals gemeinsam Schulden zu machen, um die wirtschaftlichen Schäden durch die «Pandemie» abzufedern und gleichzeitig die Wirtschaft zu modernisieren.

Ende 2026 läuft dieser Fonds aus. Um die Hilfen zu erhalten, mussten die Mitgliedsstaaten angeblich einen Plan mit konkreten Investitions- und Reformvorhaben vorlegen. Die Gelder sollten leistungsabhängig und schrittweise ausgezahlt werden. Doch offenbar schaut Ursula von der Leyens Kommission bei der großzügigen Verteilung der Steuergelder nicht so genau hin.

Jedenfalls hat der Europäische Rechnungshof gerade fehlende Transparenz und Kontrollen bei der Verteilung der Gelder bemängelt. Die Effizienz der Ausgaben könne nicht ermittelt werden, da die EU-Kommission keine Daten zu den tatsächlichen Kosten erhebe und nur wenige Informationen über die Ergebnisse der jeweiligen Projekte vorlägen. In Spanien sei es in vielen Fällen nicht nachvollziehbar, wohin die Gelder geflossen sind.

Die Kontrollen seien nicht engmaschig genug, kritisierten die Prüfer. Stattdessen verlasse sich die Kommission weitgehend darauf, dass die EU-Länder Regelverstöße selbst aufdeckten. Auch bemängeln sie, dass Geld fließt, bevor Projekte abgeschlossen sind.

Spaniens Verhalten «ist absolut inakzeptabel»

Das EU-Parlament will nun alles daran setzen, die Interessen der Steuerzahler zu schützen. Das versprach jedenfalls Andreas Schwab (CDU/EVP), der Vorsitzende des Ausschusses für Haushaltskontrolle, gegenüber der Bild. Von der Leyens Parteikollege sagte:

«Es ist absolut inakzeptabel, europäische Mittel aus dem ARF zu nutzen, um Haushaltsprobleme beim nationalen Rentensystem zu kaschieren.»

Man werde die Sache nicht auf sich beruhen lassen, sondern Konsequenzen ziehen, betonte der Politiker und kündigte an: «Wir müssen eine möglicherweise evident fehlerhafte Verwendung im Haushaltskontrollausschuss sehr genau prüfen.» Schließlich sei das Europäische Parlament verpflichtet, die Interessen der europäischen Steuerzahler zu schützen.

Bei diesen Worten drängt sich unweigerlich die Frage auf, warum sich Schwab und das Parlament nicht genauso engagiert mit den missbräuchlichen Ausgaben beschäftigen, die von der Leyen im Rahmen ihres Pfizergate-Skandals getätigt hat. Immerhin ging es bei ihrem Deal mit Pfizer-CEO Albert Bourla um 35 Milliarden Euro Steuergelder.

Per privater und angeblich nicht mehr auffindbarer Textnachrichten hatte die EU-Chefin im Frühjahr 2021 bei Bourla 1,8 Milliarden Impfstoffdosen bestellt und damit die Anzahl der Injektionen auf etwa zehn pro EU-Bürger erhöht – am offiziellen Beschaffungsgremium vorbei. Aber nicht nur die EU-Kommission oder das Parlament schweigen sich lieber zu diesem Thema aus, auch die deutschen Leitmedien tun das.

Hinsichtlich der Zweckentfremdung der EU-Gelder in Spanien, sind sie allerdings weniger nachsichtig. Deutschland habe ein besonders großes Interesse daran, dass EU-Gelder nicht verpuffen, befinden deutsche Journalisten. Schließlich gelte die Bundesrepublik als größter Nettozahler des EU-Wiederaufbaufonds und steuere mit über 50 Milliarden Euro mehr bei, als sie erhalte (rund 30 Milliarden Euro). Spanien dagegen gehöre zu den größten Profiteuren.

Wird Sánchez zur Verantwortung gezogen?

Das Misstrauen gegenüber Spanien sitze in Brüssel tief, weiß der deutsche Mainstream. Denn schon in der Finanzkrise 2011/12 sei nachgewiesen worden, dass spanische Sparkassen und Unternehmen mithilfe von Staatsbeamten EU-Gelder veruntreut hätten. Damals seien die beiden Volksparteien PSOE und PP gleichermaßen involviert gewesen in die Immobilienblase – und die damit einhergehende Korruption. Der spanische Finanzsektor sei damals durch den EU-Schutzschirm gerettet worden.

Abschließend wird mitgeteilt, dass der Sozialist Sánchez, der 140 Milliarden Euro (68 Milliarden Euro reine Hilfsleistungen) für das «von der Pandemie gebeutelte Spanien herausschlagen konnte», 2018 angetreten sei, um gegen Korruption vorzugehen. Das stimmt – und das ist zweifelsohne ein guter Witz. Übrigens könnte auch in Erwägung gezogen werden, dass Sánchez mit dieser hohen Summe für seine tatkräftige Rolle bei der Inszenierung der europäischen Corona-Hysterie belohnt wurde.

In Spanien kursieren übrigens Gerüchte, dass Sánchez der erste Regierungschef sein könnte, der verhaftet und im Gefängnis landen wird, während er sich noch im Amt befindet. Es bleibe nur abzuwarten, ob die spanische Justiz den Knopf selbst drücke, oder ob sie die Schande noch vergrößere, indem sie auf den internationalen Haftbefehl warte, heißt es. Auf jeden Fall sei die Besorgnis im Regierungssitz Moncloa groß.

Sánchez selbst versucht derweil, die Show des integren und transparenten Regierungschefs aufrechtzuerhalten. Aber man sieht ihm an, dass er angezählt ist. Gerade hatte er einen Auftritt im andalusischen Wahlkampf, in dem seine Parteikollegin María Jesús Montero, bis 2025 seine Finanzministerin und Vizepräsidentin, den Sieg erringen will. Auch ihr steht das Wasser bis zum Hals.

Bei der Veranstaltung forderte er, dass seine progressive Regierung «behütet und beschützt» werden müsse. Sie müsse weiterbestehen auch nach den Parlamentswahlen 2027. Sánchez verkündete:

«Ich sage ja immer, ich habe die Hälfte der Aufgabe geschafft, und ich arbeite schon seit acht Jahren daran.»

Diese Aussage deckt sich mit der Vermutung, die seine Kritiker bereits geäußert haben: Dass Sánchez Spanien endgültig in eine Diktatur verwandeln will. Sie gehen davon aus, dass er dafür auch vor Wahlbetrug nicht zurückschrecken würde – es wäre nicht das erste Mal.

Zudem könnte er, sollte er ewiger Regierungschef bleiben, alle seine ehemaligen Mitstreiter, die derzeit wegen mutmaßlicher Korruptionsdelikte auf der Anklagebank sitzen oder noch sitzen werden, bei einer eventuellen Verurteilung im Nachhinein begnadigen. Das betrifft auch seine Ehefrau Begoña und seinen Bruder David.

Ob auch Sánchez zur Verantwortung gezogen wird? Würde gegen ihn in Deutschland ermittelt, wäre die Lage klar: Als Regierungschef käme er unbeschadet davon, er müsste einfach nur vorgeben, sich an nichts zu erinnern.

In Spanien ist die Lage noch nicht ganz so hoffnungslos – obwohl Sánchez in den letzten Jahren fleißig daran gewerkelt hat, seine Macht weiter auszubauen und die Gewaltenteilung aufzuheben. Die Sache bleibt spannend.

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Antikriegsfilm «Im Morgengrauen ist es noch still» – Wenn Frauen zur Waffe greifen müssen

Seit geraumer Zeit prägen Begriffe wie Kriegstüchtigkeit und Wehrdienstpflicht die öffentliche Debatte. Was dabei untergeht, ist die Rolle der Frauen. Auch auf sie wird Jagd gemacht. Die Verteidigungsministerien buhlen um sie genauso wie um Männer, bearbeiten sie mit den gleichen Propagandaparolen und versuchen, sie für den Dienst an der Waffe zu gewinnen.

Auf Werbeplakaten und Kinoclips treten sie in Uniform auf, als wäre es das Selbstverständlichste von der Welt. Was das für Frauen im Endeffekt bedeutet, spielt der sowjetische Streifen «Im Morgengrauen ist es noch still» aus dem Jahr 1972 durch. Regisseur Stanislav Rostozki brach schon damals mit der Konvention, selbst in Antikriegsfilmen ausschließlich kernige Soldaten in den Mittelpunkt zu stellen. In dieser außergewöhnlichen Produktion wird dem Offizier Waskow eine komplett weiblich besetzte Flak-Einheit unterstellt.

Zunächst heiterer Ton

Die Handlung spielt im Sommer 1942 in der russisch-finnischen Grenzregion Karelien. Zu Beginn des Films sieht man eine der wechselnden männlichen Besatzungen eines Außenpostens zur Flugabwehr, die angenehme Tage verbringt. Der Auftakt ist heiter, der Ton noch eher humorvoll.

Einmal wolle er Soldaten bekommen, die nicht jeden Tag zechen und den Weibern hinterherlaufen, ruft Waskow auf. Er wird erhört. Als die Kompanie aus jungen Frauen eintrifft, muss er sich die Augen reiben. Die ersten Tage zeitigen dann auch zahlreiche Konflikte, weil Anspruch und Wirklichkeit nicht zur Deckung kommen.

Regisseur Rostozki dehnt die Exposition ordentlich aus und macht das, wodurch sich Antikriegsfilme stilistisch gelegentlich auch kennzeichnen – er setzt auf Humor. Zugleich nimmt er sich Zeit für die Personen, indem er einige der Frauen in Rückblenden vorstellt.

Anders als der Hauptfilm sind diese in Farbe und in Studiokulissen inszeniert. Rostozki zeigt jeweils eine der Protagonistinnen vor dem Eintritt in den Kriegsdienst. Es sind Augenblicke des Abschiednehmens, hauptsächlich von dem jeweiligen Geliebten. Bisweilen gibt es auch Bilder, die veranschaulichen, wie sich das jeweilige Paar kennenlernt, zusammenzieht, eine Familie gründet.

Ganz ohne Kitsch kommen diese Rückblenden nicht aus. Das liegt nicht nur an dem artifiziellen Ambiente, sondern auch an der überhöht romantischen Mimik, die Melancholie bewirken soll, aber leider ins Sentimental-Schmalzige kippt.

Interesse an der jeweiligen Person

Rostozkis Ansatz ist trotzdem unmissverständlich: Er will seine weiblichen Protagonisten nicht in ihrer abstrahierten soldatischen Funktion zeigen, sondern interessiert sich für die Personen dahinter. Die Zuschauer sollen sich mit deren Einzelschicksalen im Kontext des Krieges beschäftigen. Und dieses mündet in Tragik, wie sich im weiteren Verlauf zeigt.

Konzentriert sich der Regisseur im ersten Teil seines drei Stunden dauernden Films noch auf die Menschen in Uniform, wendet er sich im zweiten Teil ihrer militärischen Funktion zu. Der Offizier Waskow bricht mit fünf der Frauen in das Walddickicht auf, um zwei deutsche Fallschirmjäger im Hinterland gefangen zu nehmen.

Am Zielort kommt jedoch alles anders als gedacht. Angetroffen wird eine weitaus größere Spezialeinheit der Wehrmacht, die Probleme bereitet. Nach über zwei Stunden Charakterstudie, humorvollen Szenen und Rückblenden brechen schließlich Gefechte aus.

Doch auch die sind eher spröde dargestellt, weil Rostozki nicht auf Action aus ist, sondern die Zuschauer mit dem fesseln will, was vor, nach und während der Kämpfe passiert. Die Spannung liegt in der Anbahnung, in dem, was sich innerhalb der Truppe abspielt.

Akzent auf Kameradschaft

Die fünf Frauen und Waskow werden zu einer Einheit, sie rücken näher aneinander, lernen es, blind zu kooperieren, sodass der Akzent auf der Bildung von Kameradschaft liegt. Wieder ist es die Menschlichkeit, die im Vordergrund steht, nicht das actiongeladene Gefecht oder die Strukturen des Militärs.

Die Auseinandersetzung mit der deutschen Spezialeinheit ist jedoch nicht zu gewinnen. Alle fünf Frauen sterben. Lediglich Waskow bleibt übrig und schafft es zurück, um Verstärkung zu rufen. In der letzten Szene gedenkt er viele Jahre später der verstorbenen Frauen, genau an der Stelle, wo die Gefechte mit den Deutschen ausgetragen worden waren.

Wie sinnlos derlei Auseinandersetzungen sind, verdeutlicht eine Radiomeldung, die Waskow nach seinem erfolgreichen Rückzug hört: «Keine wesentlichen Kampfhandlungen, nur Gefechte von lokaler Bedeutung», wird verlautbart.

Das erinnert an die Schlusszeilen des Antikriegsfilms «Die Brücke». Was für die Beteiligung an Dramatik und Tragik kaum zu überbieten ist, hat in der großen Kriegsmaschinerie so gut wie keine Bedeutung. Angesichts der vielen verlorenen Leben ist das einfach nur zynisch.

Basiert auf wahrer Begebenheit

Gemeinsam mit «Die Brücke» und anderen bekannten Antikriegsfilmen ist Rostozkis Streifen die literarische Vorlage. In diesem Fall handelt es sich aber nicht um einen Roman, sondern um eine Erzählung mit dem gleichen Titel, geschrieben von Boris Wassiljew. Diese erschien zunächst 1969 in der Literaturzeitschrift Junost. Zwei Jahre später wurde die Erzählung als Theaterstück inszeniert, bevor Rostozkis sie schließlich verfilmte. Das Drehbuch dazu schrieb er zusammen mit Wassiljew.

Interessant ist dabei der Wahrheitsgehalt. Wassiljew verarbeitete in seiner Erzählung die eigenen Erfahrungen als 17-jähriger Soldat, dem ebenfalls junge Frauen zur Seite standen. Auch wenn viele Kriegs- und Antikriegsfilme das nicht thematisieren, wurde das weibliche Geschlecht schon im Zweiten Weltkrieg in Kampfhandlungen eingebunden. Nun könnte es wieder dazu kommen. Welche Folgen das hätte, führt Rostozkis Film eindrucksvoll vor Augen.

Macht eine Klage wegen einer Schießerei ChatGPT zu einem Überwachungsinstrument?

Eine Klage im Zusammenhang mit dem Amoklauf an der Florida State University im Jahr 2025 könnte einen Präzedenzfall schaffen, der dazu führt, dass KI-Chatbots zu groß angelegten Überwachungssystemen werden. Wie Reclaim The Net berichtet, wird in der Klage gegen OpenAI behauptet, dass der Attentäter Phoenix Ikner vor dem Angriff intensiv mit ChatGPT interagiert habe.

Ikner habe sich monatelang mit ChatGPT über Nazi-Ideologie, Amokläufe an Schulen, Munition für maximale Körperverletzung und den Umgang mit Schusswaffen unterhalten. Er habe Fotos von Waffen geteilt, die ChatGPT identifiziert habe, und ihm mitgeteilt, dass die Glock keine Sicherung habe, und dass sie dafür gedacht sei, «unter Stress schnell eingesetzt zu werden».

In der Klage wird behauptet, ChatGPT habe Ikner über die höchsten Besucherzahlen in der Studentenvereinigung informiert und ihm gesagt, dass ein Amoklauf eher nationale Aufmerksamkeit errege, «wenn Kinder beteiligt sind; schon 2–3 Opfer können mehr Aufmerksamkeit erregen».

Reclaim The Net räumt ein, dass dies beunruhigend sei, gibt jedoch zu bedenken, dass die darauf aufbauende Rechtsauffassung Auswirkungen hat, die weit über diesen Fall hinausreichen. In der Klage heißt es, ChatGPT habe «entweder die Zusammenhänge nicht richtig erkannt oder sei von vornherein nicht dafür ausgelegt gewesen, die Bedrohung zu erkennen».

Der Kläger fordert Schutzmaßnahmen, die «ChatGPT daran hindern, an Gesprächen teilzunehmen, die – entweder einzeln oder in ihrer Gesamtheit – das Interesse des Nutzers an der Selbst- oder Fremdgefährdung unterstützen oder fördern». Er bestehe zudem darauf, dass «risikoreiche Themen» «zur Überprüfung durch Menschen markiert» werden. Das Portal erläutert:

«Sie fordert das Gericht auf, zu entscheiden, dass ein KI-Unternehmen gesetzlich verpflichtet ist, eine kumulative Analyse der Gesprächshistorie jedes Nutzers durchzuführen, den psychischen Zustand und die Absichten fortlaufend zu bewerten und markierte Nutzer an menschliche Prüfer oder Strafverfolgungsbehörden weiterzuleiten.
Diese Verpflichtung würde nicht nur für Personen gelten, die Massenerschießungen planen. Sie würde für jede Person gelten, die ChatGPT nutzt, denn es geht ja gerade darum, Bedrohungen zu erkennen, bevor sie offensichtlich werden.»

Reclaim The Net zufolge erhöht eine Reihe von Gerichtsverfahren den Druck auf KI-Unternehmen, das Nutzerverhalten zu überwachen und einzugreifen. Dazu gehören demnach der Selbstmord eines Teenagers im letzten August und ein Amoklauf an einer Schule in der kanadischen Provinz British Columbia, in denen die Kläger geltend machten, ChatGPT hätte Warnsignale erkennen oder schädliche Unterhaltungen unterbinden müssen.

Im Fall von British Columbia soll das Sicherheitsteam von OpenAI das Konto des Amokläufers wegen gewalttätiger Pläne markiert und vorgeschlagen haben, die Polizei zu benachrichtigen, doch die Unternehmensleitung soll diese Empfehlung abgelehnt haben.

Wie das Portal feststellt, zeigt dieser Fall, dass OpenAI bereits interne Systeme zur Überprüfung potenziell gefährlicher Nutzer betreibt. In diesen Klagen wird nun argumentiert, dass die Maßnahmen umfangreicher, schneller und gesetzlich vorgeschrieben sein sollten.

Gemäß Reclaim The Net verfolgt der Generalstaatsanwalt von Florida, James Uthmeier, denselben Ansatz aus strafrechtlicher Sicht. Seine Behörde habe OpenAI aufgefordert, interne Richtlinien zu Nutzerbedrohungen, der Meldung von Straftaten und der Zusammenarbeit mit Strafverfolgungsbehörden seit März 2024 vorzulegen. Uthmeier sagt:

«Wäre ChatGPT eine Person, würde es wegen Mordes angeklagt werden.»

Reclaim The Net schließt:

«Die Opfer von Tallahassee verdienen Gerechtigkeit. Diese Klagen nutzen diese berechtigte Trauer, um zu begründen, dass private Gespräche mit KI standardmäßig als potenzielle Beweismittel behandelt, einer fortlaufenden automatisierten Analyse unterzogen und an die Behörden weitergeleitet werden sollten, sobald ein Algorithmus entscheidet, dass das Risiko hoch genug ist.»

Arzt Heiko Schöning: «Ha-ha-ha Hanta»

Wie der vermeintliche Hantavirus-Ausbruch auf dem Kreuzfahrtschiff MV Hondius einzuschätzen ist, der am 10. Mai in Spanien eindrucksvoll in Szene gesetzt wurde, haben wir bereits in einigen Berichten klargestellt (hier, hier und hier). Ganz offensichtlich handelt es sich um ein Seuchentheater, das im Sinne der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ausgeschlachtet wird, um Angst zu schüren und das «Pandemie»-Geschäft am Leben zu erhalten.

Wie bei Corona übernehmen die internationalen Nachrichtenagenturen die Führung bei der Berichterstattung, die sogenannten «Qualitätsmedien» verbreiten deren Meldungen ohne einen Hauch von Kritik. Dieses Muster ist seit 2020 bekannt, aber die Journalisten haben offensichtlich nichts dazugelernt, denn sie stellen die höchst fragwürdige Virus-Show nicht einmal ansatzweise in Frage.

Eigentlich könnte das Thema Hantavirus als abgeschlossen betrachtet werden, aber es gibt einige amüsante Anekdoten und interessante Meldungen, die Beachtung verdienen: Nur einen Tag nach der Ankunft der Hondius auf Teneriffa und der Evakuierung der Passagiere zog Frankreich nach und stellte mehr als 1.700 Passagiere auf dem Kreuzfahrtschiff Ambition unter Quarantäne. Als Grund für diese Entscheidung wurde der Tod einer 92-jährigen Passagierin genannt. Schauplatz des Spektakels war der Hafen von Bordeaux.

Erst nachdem die «Spezialisten» der regionalen Gesundheitsbehörde am Mittwoch bestätigt hatten, dass es sich um eine «virale Gastroenteritis» (Magen-Darm-Entzündung) handelte – und nicht um eine Hantavirus-Infektion, durften die symptomlosen Passagiere ausschiffen. Für diejenigen, die Symptome zeigten, wurde Isolation und Kabinen-Quarantäne angeordnet. Laut den Medien handelte es sich um etwa 80 Personen.

Die Leitung bei der Berichterstattung über den Vorfall auf der Ambition übernahm die Nachrichtenagentur Agence France-Presse (AFP). Andere Medien kopierten die Meldung und informierten zeitgleich darüber, dass die 22 französischen Passagiere, die auf der Hondius unterwegs waren, nach ihrer Rückkehr in die Heimat ins Krankenhaus eingeliefert wurden und sich betrügerischen PCR-Tests unterziehen mussten (hier, hier und hier).

Hantavirus im Sperma

Auch die britische Zeitung The Telegraph spielte mit und titelte: «Hantavirus könnte 6 Jahre in Sperma überleben – Risiko der sexuellen Übertragung!». Selbstverständlich wurde dieser Propaganda-Artikel nicht hinter der Bezahlschranke versteckt, wie es schon in der Corona-Zeit bei vielen «renommierten» Medien üblich war.

The Telegraph berichtet in dem Beitrag über eine von Experten begutachtete Studie, die an einem einzigen männlichen Patienten durchgeführt wurde und ergeben haben soll, dass das Hantavirus bis zu sechs Jahre lang im menschlichen Sperma verbleiben und auch nach der Genesung einer Person sexuell übertragen werden kann.

Die Studie wurde am Labor Spiez durchgeführt, einem Schweizer Regierungsinstitut, das mit der Bekämpfung nuklearer, biologischer und chemischer Bedrohungen beauftragt ist. Der 55-jährige Mann soll sich angeblich vor sechs Jahren in Südamerika mit dem Anden-Stamm des Hantavirus infiziert haben. Konkret stellen die Forscher fest, dass zwar keine Spuren des Virus mehr im Blut, Urin und in den Atemwegen des Mannes nachweisbar waren, es jedoch 71 Monate später immer noch in seinem Sperma zu finden war.

Allerdings gaben sie zu, dass «die Isolierung des infektiösen Virus bei keiner der verwendeten Proben oder Kultursysteme erfolgreich war». Man habe nur RNA-Fragmente gefunden. Zur Erinnerung: Auch bei zwei Passagieren der Hondius, die laut WHO aufgrund des Hantavirus verstarben, wurde eine Infektion mit dem Anden-Stamm bestätigt. Mithilfe von PCR-Tests, die viele falsch-positive Ergebnisse liefern.

Wie diese Panikmache einzuschätzen ist, ergibt sich aus dem Artikel im The Telegraph selbst. Denn am Ende des Textes wird ein interner Link zur Rubrik «Global Health Security» angegeben. Und dort steht gleich zu Beginn:

«Unsere Berichterstattung zum Thema globale Gesundheitssicherheit wird teilweise von der Bill & Melinda Gates Foundation finanziert.»

Rückblick auf die spanische Virus-Show

Bei der Ankunft des vermeintlichen Seuchenschiffs MV Hondius am vergangenen Sonntag im Hafen von Grenadilla auf Teneriffa waren nicht nur 400 Einsatzkräfte am Werk, auch der Generaldirektor der WHO Tedros Adhanom Ghebreyesus war angereist, um sich vom reibungslosen Ablauf seiner Operation zu überzeugen.

Bei der anschließenden Pressekonferenz hatte Gesundheitsministerin Mónica García stolz zugegeben, dass die gesamte Aktion hervorragend vorbereitet gewesen sei. Denn bereits am 14. April hätten sie und ihre Mitarbeiter auf der Kanareninsel Las Palmas eine Einsatzübung durchgeführt, nur für den Fall, dass irgendwann ein Kreuzfahrtschiff mit einem Virusausbruch vorbeikommen könnte.

Auch der von Korruptionsskandalen gebeutelte Regierungschef Pedro Sánchez, der während der Corona-«Pandemie» mit besonderer Hingabe die Vorgaben der WHO erfüllte, lobte sich und seine Minister für den Einsatz. Speziell erwähnte er die Gesundheitsministerin, den Innenminister und natürlich die Verteidigungsministerin, denn wie bei Corona mussten Militär und Polizei eine Hauptrolle übernehmen.

Sánchez betonte, die Operation sei ein großer Erfolg gewesen, sogar UN-Generalsekretär António Guterres und der Papst hätten den fabelhaften Einsatz gewürdigt. Spanien halte eben immer, was es verspreche, so der Regierungschef.

«Dr. Tedros» begeistert über Solidarität

Übrigens hat sich «Dr. Tedros» im WHO-affinen Portal Health Policy Watch zur erfolgreichen Operation auf Teneriffa geäußert. Dabei nutzte er die Gelegenheit, Pedro Sánchez zu loben, weil dieser die Internationalen Gesundheitsvorschriften (IHR) eingehalten habe, die Vertragsstaaten verpflichte, «Menschen nicht auf See stranden zu lassen, wenn sie in der Lage sind, das Risiko sicher und verantwortungsvoll zu bewältigen».

«Es gab einige Stimmen weltweit, die forderten, die Passagiere während der gesamten Quarantänezeit auf dem Schiff zu isolieren. Unsere Auffassung war, dass dies unmenschlich und unnötig gewesen wäre», verriet der WHO-Chef.

Fast 150 Menschen aus 23 Ländern hätten sich wochenlang auf dem Schiff befunden, «in einer Situation, die äußerst beängstigend gewesen sein muss», lamentierte «Dr. Tedros». Einige der Passagiere hätten kurz vor einem psychischen Zusammenbruch gestanden und sie hätten ein Recht darauf gehabt, «mit Würde und Mitgefühl» behandelt zu werden.

Übrigens behauptet «Dr. Tedros», dass die WHO erst am 2. Mai über den vermeintlichen Hantavirus-Ausbruch auf der Hondius informiert wurde – und zwar von der britischen Regierung. Die Einsatzübung auf der Kanareninsel Las Palmas, die von der spanischen Gesundheitsministerin Mónica García am 14. April durchgeführt wurde, muss dann wohl reiner Zufall gewesen sein.

Auch Sánchez wird in dem Artikel von Health Policy Watch zitiert, wie üblich mit großen, aber hohlen Worten: «Diese Welt braucht nicht mehr Egoismus und auch nicht mehr Angst. Sie braucht Länder, die Solidarität zeigen und gemeinsam voranschreiten wollen.»

Zudem sendete der spanische Regierungschef einen eindringlichen Appell an die Welt: Die internationale Zusammenarbeit müsse gestärkt und der WHO müssten die notwendigen Mittel zur Verfügung gestellt werden, damit sie ihre Arbeit erfüllen könne.

Planung für Virusausbrüche muss verbessert werden

Die Anzahl der positiv auf das Hantavirus getesteten Personen hat sich laut WHO mittlerweile auf elf erhöht, aber «Dr. Tedros» orakelt, dass wir aufgrund «der langen Inkubationszeit des Virus» in den kommenden Wochen weitere Fälle sehen werden.

Jedes Land sei selbst dafür verantwortlich, die Gesundheit seiner von dem Schiff evakuierten Staatsbürger zu überwachen, erklärte der WHO-Chef. Einige Länder wie Australien würden zum Beispiel verlangen, dass die Betroffenen in staatlichen Quarantäneeinrichtungen bleiben. Andere – wie die USA – hätten dagegen erklärt, dass asymptomatische Bürger sich zu Hause isolieren dürften.

«Dr. Tedros» empfiehlt, dass die ehemaligen Hondius-Passagiere «aktiv überwacht werden sollten – entweder in einer bestimmten Quarantäneeinrichtung oder zu Hause – für 42 Tage ab dem letzten möglichen Kontakt am 10. Mai, also bis zum 21. Juni».

Eine gefährliche Mutation des Erregers sieht die WHO zwar nicht voraus, aber einige handverlesene Experten, die Health Policy Watch zu Wort kommen lässt, fordern derweil, die Anwendung der IHR auf Kreuzfahrtschiffen zu verstärken. Sie erklärten:

«Auch wenn Todesfälle auf Schiffen leider vorkommen, wird mit der zunehmenden Zahl von Menschen, die Abenteuerreisen in abgelegene Regionen unternehmen, der Bedarf steigen, Reisende und Kontaktpersonen vor einer möglichen Exposition gegenüber Krankheitserregern zu schützen.»

In diesem Sinn verlangen sie von den Regierungen, «die Planung für Ausbrüche und Pandemien zu überprüfen, um Schwachstellen im System zu beheben, unter anderem in den Bereichen Schifffahrt, maritime Gesundheit und Todesfallprotokolle, Hafenmanagement sowie Schutz der Bevölkerung in abgelegenen Regionen».

Außerdem rufen sie die Staats- und Regierungschefs dazu auf, «alle relevanten Protokolle für Kontaktverfolgung, Infektionskontrolle, Meldung, Isolation und unterstützende Behandlung einzuhalten», um die Übertragungskette des Hantavirus zu unterbrechen.

Denn trotz der Verhandlungen über ein Pandemieabkommen seit dem Ende der COVID-«Pandemie» hätten sich die WHO-Mitgliedstaaten bislang nicht auf einen Anhang zum sogenannten PABS-System (Pathogen Access and Benefit Sharing) einigen können, der regeln soll, wie Informationen über gefährliche Krankheitserreger geteilt werden müssen (wir berichteten).

Gerade vor einigen Wochen hatte «Dr. Tedros» zum Abschluss der letzten PABS-Verhandlungsrunde zur Eile aufgerufen: «Denn die nächste Pandemie ist keine Frage des Ob, sondern des Wann.»

Im September wird die UN ein hochrangiges Treffen zur Pandemieprävention, -vorsorge und -reaktion (PPPR) einberufen – und deshalb ist die derzeitige Hantavirus-Zirkus von besonderer Bedeutung.

«Ha-ha-ha Hanta»

Das gesamte Seuchentheater hat der österreichische Sender Auf 1 auf den Punkt gebracht. In einem Interview fragte Chefredakteur Stefan Magnet den Arzt und Analysten Heiko Schöning, ob wir das Hantavirus ernstnehmen müssten. Schöning antwortete:

«Nein, das ist nur eine kurze Zwischenkampagne. Lachen wir es weg. Ha-ha-ha Hantavirus.»

Das Hantavirus sei nur einen Halbsatz wert, betonte Schöning. Die Propaganda sei die Erhaltungsdosis für die Ahnungslosen, diejenigen, die nicht aufgeklärt seien. Es gehe darum, die Angst vor Viren aufrechtzuerhalten.

Auch der britische Gesundheitsforscher John Campbell kam bei Auf 1 zu Wort und erklärte, dass er sich «nicht einmal im Entferntesten» Sorgen mache. Die Risiken für die öffentliche Gesundheit seien «absolut vernachlässigbar».

Dass Politiker und Mainstream-Medien gerne «Seuchenangst» schüren, hat einen Grund: Gates' vorgegebene Agenda muss erfüllt werden. Immerhin hat der «Impfguru» schon in seinem 2022 erschienenen Buch «Wie wir die nächste Pandemie verhindern» auf Seite 287 geschrieben: «Wir müssen alles tun, um das Thema Pandemie auf der politischen Tagesordnung zu halten ...»

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Die USA erobern Grönland, ohne es zu besetzen

US-Präsident Donald Trump hat mehrfach Interesse an einer Übernahme Grönlands durch die Vereinigten Staaten geäußert, was Dänemark ablehnte. Nun bauen die USA offenbar ihren Einfluss auf die arktische Insel aus, ohne auf eine direkte militärische Besetzung zurückzugreifen: Das Mittel ist eine Kombination aus strategischen Investitionen, Wirtschaftsabkommen und militärischer Präsenz. Zentral ist dabei die Kontrolle über Seltene Erden.

Wie L'Indipendente berichtet, hat das börsennotierte US-Unternehmen Critical Metals eine Vereinbarung mit der Regierung von Grönland geschlossen, durch die es die Kontrolle über 70 Prozent der 60° North ApS erlangt hat. Dabei handelt es sich um ein Unternehmen, das Logistikdienstleistungen zur Unterstützung des Bergbaubetriebs erbringt. Damit treibt Critical Metals die Entwicklung des Tanbreez-Lagerstättenprojekts voran, einer bedeutenden Reserve an Seltenen Erden.

Gleichzeitig verhandelt Washington laut der Zeitung mit den grönländischen Behörden über den Ausbau seiner Militärstützpunkte auf der Insel, wo die USA bereits den Weltraumstützpunkt Pituffik im hohen Norden betreiben. L'Indipendente stellt fest:

«Die Strategie der USA ist klar: Nachdem Washington die europäischen Regierungen durch die Androhung einer fernen Invasion der Insel ‹abgelenkt› hatte, agierte es hinter den Kulissen und nutzte die sogenannte Soft Power, um im Wettlauf um Seltene Erden wettbewerbsfähig zu sein – diese sind unerlässlich, um China Paroli zu bieten und verschiedene Sektoren zu versorgen, von sauberer Energie über Elektromobilität, Verteidigung und Luft- und Raumfahrt bis hin zu Robotik und fortschrittlichen Technologien. In diesem Zusammenhang ist die Europäische Union der große Ausgeschlossene.»

«Unsere Aktivitäten in Grönland ermöglichen die Erschließung eines der reichhaltigsten und noch unerschlossenen Seltenerdvorkommen der Welt», verkündete Critical Metals und fügte hinzu, dass Seltenerdmetalle «entscheidende Branchen versorgen (…) und so Innovationen beschleunigen sowie die globale Energiewende vorantreiben».

Das Tanbreez-Vorkommen macht gemäß L'Indipendente einen bedeutenden Anteil der weltweiten Versorgung mit kritischen Materialien aus. Unter anderem bestehe ein bedeutender Teil davon aus «schweren» Seltenen Erden, die für die Verteidigungsindustrie und für fortschrittliche Technologien, darunter Hyperschallwaffen, von entscheidender Bedeutung seien.

Mit diesem Schritt verfolgt die Regierung von Donald Trump laut der Zeitung ein doppeltes Ziel: sich von der Abhängigkeit von China bei Seltenen Erden zu befreien und die Europäische Union zu schwächen, «die im Wettlauf um diese lebenswichtigen Ressourcen als große Verliererin dasteht».

Während China derzeit noch das weltweite Monopol innehat und etwa 85 Prozent des Gesamtangebots kontrolliert, habe die EU – infolge des zwischen dem US-Unternehmen und der grönländischen Regierung unterzeichneten Abkommens – eine wichtige Bezugsquelle verloren. Dies erschwere die Umsetzung der ökologischen Agenda und der Verteidigungspläne Brüssels und mache zudem die von der EU-Exekutive und den europäischen Regierungen so oft geforderte strategische Autonomie unmöglich. L'Indipendente weiter:

«Die EU war nicht in der Lage, den Schritt Washingtons vorherzusehen, obwohl die USA bereits ihre Absicht bekundet hatten, im Bereich der Seltenen Erden eine führende Rolle einzunehmen, als Trump der Ukraine wirtschaftliche und militärische Hilfe im Austausch für die Möglichkeit der Ausbeutung ihrer Vorkommen an Seltenen Erden in Aussicht gestellt hatte.»

Was die Verstärkung der militärischen Präsenz der USA auf der Insel betrifft, prüft das Land L'Indipendente zufolge mit Grönland und Dänemark die Einrichtung neuer Stützpunkte in strategisch wichtigen Gebieten wie Narsarsuaq und Kangerlussuaq. Washington strebe damit eine Stärkung seiner Kontrolle über die Arktis sowie die Eindämmung Russlands und Chinas in einer für die Verteidigung, die Raketenüberwachung und die Sicherheit im Nordatlantik entscheidenden Region an.

Grönland bekräftigt derweil, dass seine Souveränität nicht verhandelbar ist, bleibt jedoch offen für eine Zusammenarbeit mit den Vereinigten Staaten in den Bereichen Verteidigung, Wirtschaft und Bodenschätze. Die Ausweitung des US-amerikanischen Einflusses auf den Bergbau und die militärische Präsenz stelle allerdings bereits eine indirekte Form der Abtretung von Souveränität dar. L'Indipendente schließt:

«Letztendlich haben die USA mit einem einzigen Schachzug die EU ins Abseits gedrängt, sich potenziell von chinesischen Seltenen Erden unabhängig gemacht und könnten eine strengere Kontrolle über das arktische Gebiet erlangen. Einmal mehr war die EU nicht in der Lage, die Schritte Washingtons – das es schafft, Grönland zu erobern, ohne einen Schuss abzugeben – vorauszusehen und ihnen zuvorzukommen.»


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