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Feed Titel: Transition News


US-Kriminalbeamtin: Hälfte der Fälle von plötzlichem Kindstod innerhalb von 48 Stunden nach einer Impfung

Der plötzliche Kindstod (sudden infant death syndrome, kurz SIDS) bleibt eines der tragischsten und rätselhaftesten Phänomene in der Säuglingsmedizin. Während offizielle Stellen lange Zeit vor allem Schlaflage und Umgebungsfaktoren als Risiken betonten, lenken Experten schon seit längerem den Blick auf einen möglichen Faktor, der in vielen Fällen zeitlich eng mit den Todesfällen verbunden ist: Impfungen.

So berichtete kürzlich eine ehemalige Polizistin aus einer großen US-Stadt, die unter dem Vornamen «Jennifer» auftritt, von ihren Erfahrungen bei der Untersuchung von etwa 250 SIDS-Fällen zwischen 2003 und 2010. Gemeinsam mit ihrem Mann habe sie in Polizeiberichten ein wiederkehrendes Muster festgestellt: Rund die Hälfte der betroffenen Säuglinge sei innerhalb von 48 Stunden nach einer Impfung gestorben, weitere Fälle innerhalb einer Woche.

Besonders auffällig sei das Muster bei sechs Monate alten Säuglingen gewesen. Obwohl die Polizeiberichte die Impfungen vermerkten, tauchten diese Informationen in den Autopsieberichten der Gerichtsmediziner nicht auf. «Es ergab für mich keinen Sinn», erklärt Jennifer gegenüber The Defender. Sie sagte weiter, sie halte ihren Nachnamen und ihren Wohnort geheim, um ihre Familie zu schützen:

«Die Pharmaindustrie will sich durch die Veröffentlichung solcher Geheimnisse nicht bedroht fühlen. Ich bin Mutter vieler Kinder und deren Sicherheit, die Sicherheit meiner Familie, hat für mich oberste Priorität. Ich bin in erster Linie eine Löwin.»

Jennifer betont, sie habe zunächst nicht an der Sicherheit von Impfungen gezweifelt, bis das Muster in den Akten sie stutzig machte:

«Was ist das Wichtigste, das bei all diesen Fällen zutrifft, das wiederkehrende Thema bei all diesen Babys? Dass sie kürzlich geimpft wurden.»

Die Polizistin berichtet zudem von einem Gespräch mit einem Kinderarzt, der Impfrisiken anerkannt und eigene Beobachtungen geteilt habe, darunter einen Fall, in dem ein Säugling einen Tag nach einer Hepatitis-B-Impfung starb. Der Arzt habe erklärt, dass Akten ungeimpfter Kinder oft sehr dünn seien, während die geimpfter Kinder zahlreiche Einträge aufwiesen. Er verwies auch auf Anweisungen der American Academy of Pediatrics, bei vermuteten Impfreaktionen abzulenken und diese als Zufall darzustellen.

Diese Schilderungen passen zu Analysen des Forschers Neil Z. Miller. In einer 2021 veröffentlichten, später jedoch aus dem Journal Toxicology Reports entfernten Studie untersuchte er VAERS-Daten von 1990 bis 2019. Demnach traten 58 Prozent der gemeldeten Säuglingstodesfälle innerhalb von drei Tagen und 78,3 Prozent innerhalb von sieben Tagen nach einer Impfung auf.

Miller kommt zu dem Schluss, dass die Ergebnisse auf einen kausalen Zusammenhang hindeuten könnten. Er kritisierte die Entfernung der Arbeit scharf:

«Die Kernbefunde meiner Arbeit – die zeitliche Häufung von Todesfällen im unmittelbaren Impfzeitfenster, der historische Anstieg der SIDS-Raten nach Einführung nationaler Impfkampagnen, die vollständige Literaturübersicht – bleiben unwiderlegt. Niemand hat sich mit den Daten auseinandergesetzt. Man hat die Arbeit einfach verschwinden lassen.»

Bemerkenswert in diesem Zusammenhang ist auch Millers wissenschaftliche Arbeit, die 2012 im Fachmagazin Human & Experimental Toxicology erschienen ist und die folgenden bemerkenswerten Zusammenhang aufzeigt: Je mehr Kinder in den USA geimpft werden, umso mehr kommt es in statistisch signifikanter Weise zu Krankenhauseinweisungen und Todesfällen.

Ein Jahr zuvor legte ein Paper, das in demselben Journal publiziert und ebenfalls von Miller verfasst worden war, einen nicht weniger pikanten Sachverhalt offen: dass die Sterblichkeit bei Kindern, die nicht älter waren als ein Jahr, in einem Land umso höher liegt, je mehr dort geimpft worden ist.

Verglichen wurden dabei nicht weniger als 34 Nationen, darunter auch etliche führende Industrienationen wie die USA, Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Dänemark, Schweden, Japan, Kanada oder auch Australien.

Am höchsten war die Kindersterblichkeit in den USA – und damit in dem Land, in dem die Gesundheitsausgaben pro Kopf höher sind und wo mehr geimpft wird als irgendwo sonst auf der Welt. Explizit zum plötzlichen Kinds- oder Krippentod heißt es unter anderem:

«Vor den heutigen Impfprogrammen war der ‹Krippentod› so selten, dass er in den Statistiken über die Säuglingssterblichkeit nicht auftauchte.»

Tatsächlich weisen Kritiker auch darauf hin, dass die offizielle SIDS-Diagnose erst Ende der 1960er-Jahre entstand, zeitlich parallel zum Ausbau der Impfungen. Bis 1979 habe die internationale Krankheitsklassifikation (ICD) sogar Todesfälle im Zusammenhang mit prophylaktischen Impfungen als eigene Kategorie geführt – eine Rubrik, die später gestrichen wurde. Einige US-Bundesstaaten wie Oklahoma und Louisiana haben inzwischen Gesetze erlassen, die Gerichtsmediziner verpflichten, Impfungen in Autopsieberichten von unerwarteten Kindstodesfällen zu dokumentieren.

Und Anfang 2024 veröffentlichten wir einen Artikel über eine Studie, die ebenfalls die These erhärtet, dass Impfungen eine mögliche Ursache für den plötzlichen Kindstod darstellen könnten. Dem Paper zufolge sollen Krampfanfälle ein entscheidender Faktor sein für «sudden infant deaths». Andere Studien wiederum zeigen, dass Fieberkrämpfe die Wahrscheinlichkeit eines plötzlichen und unerwarteten Todes drastisch erhöhen. Fieber und Krämpfe wiederum gehören zu den bekanntesten Reaktionen auf eine Impfung.

Auch Erwachsene scheinen im Übrigen betroffen. So veröffentlichten wir im Juni 2022 einen Beitrag darüber, dass das «Sudden Adult Death Syndrome» (plötzliches Erwachsenentod-Syndrom) «jetzt sogar die Mainstreammedien beschäftigt». Dabei würden die vorliegenden Daten klar den Verdacht stützen, dass die COVID-«Impfung» die Ursache für dieses Syndrom darstelle.

Unternehmen holen nach KI-bedingten Entlassungen Mitarbeiter zurück

Noch vor Kurzem galt Künstliche Intelligenz in vielen Unternehmen als Schlüssel, um Kosten zu senken und Arbeitsplätze zu automatisieren. Inzwischen zeichnet sich jedoch ein differenzierteres Bild ab: Mehrere große Unternehmen haben Personal wieder eingestellt, nachdem sich gezeigt hatte, dass KI menschliche Erfahrung und Urteilsfähigkeit nicht in allen Bereichen ersetzen kann.

Zu den bekanntesten Beispielen zählt der US-Autobauer Ford. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben beziehungsweise Medienberichten Hunderte erfahrene Ingenieure zurückgeholt oder neu eingestellt, nachdem automatisierte Systeme Qualitätsprobleme nicht in dem erwarteten Umfang lösen konnten. Nach Angaben des Unternehmens bleibt KI zwar ein wichtiges Werkzeug, ihre Leistungsfähigkeit hänge jedoch entscheidend von der Qualität der Daten sowie von menschlicher Expertise ab.

Auch die australische Commonwealth Bank of Australia (CBA) nahm eine frühere Entscheidung teilweise zurück. Nachdem Kundenservice-Mitarbeiter durch ein KI-gestütztes Sprachsystem ersetzt worden waren, führten technische Probleme und ein Anstieg unbearbeiteter Anfragen dazu, dass die Bank wieder Personal einstellte. Das Unternehmen räumte später ein, die Auswirkungen der Umstrukturierung nicht ausreichend bewertet zu haben.

Ähnlich entwickelte sich die Situation bei IBM. Dort übernahm KI einen Großteil der Routineanfragen im Personalwesen, stieß jedoch bei komplexeren Fällen an ihre Grenzen. Das Unternehmen kündigte daraufhin an, die Zahl der Berufseinsteiger in den USA deutlich zu erhöhen. Nach Einschätzung des Managements bleibt der Aufbau qualifizierter Nachwuchskräfte trotz fortschreitender Automatisierung unverzichtbar.

Dass solche Kurskorrekturen kein Einzelfall sind, legen aktuelle Studien nahe. Nach einer Erhebung des Organisationsberaters Orgvue haben 39 Prozent der befragten Führungskräfte Stellen aufgrund des erwarteten KI-Einsatzes abgebaut. Mehr als die Hälfte dieser Entscheider gab später an, dass sich diese Entlassungen im Nachhinein als Fehler erwiesen hätten. Zudem berichtete rund ein Drittel der Unternehmen, entlassene Mitarbeiter später wieder eingestellt zu haben, weil sich die erhofften Einsparungen durch KI nicht realisieren ließen.

Auch Daten des Personaldienstleisters Robert Half deuten auf einen ähnlichen Trend hin. Demnach stellte fast ein Drittel der befragten Personalverantwortlichen in den USA Beschäftigte erneut ein, nachdem zuvor Stellen mit Verweis auf den Einsatz von Künstlicher Intelligenz abgebaut worden waren.

Experten sehen darin keinen Rückschritt bei der Einführung von KI, sondern eine Anpassung der Erwartungen. Statt den Menschen vollständig zu ersetzen, werde Künstliche Intelligenz zunehmend als Werkzeug verstanden, das menschliche Fachkenntnis ergänzt. Besonders bei komplexen Entscheidungen, Qualitätskontrollen oder ethischen Fragestellungen bleibe die Erfahrung von Beschäftigten ein entscheidender Faktor.

Irland: Rechenzentren verbrauchen fast ein Viertel des landesweiten Stroms

Unter anderem aufgrund der niedrigen Unternehmenssteuern gibt es in Irland mehr Datenzentren als in anderen EU-Ländern. Mehr als 80 davon sind bereits vorhanden – in einem Land mit etwas mehr als fünf Millionen Einwohnern. Und ein großes Problem dieser Serverfarmen ist deren massiver Stromverbrauch.

Wie Heise online berichtet, machen Datenzentren nun 23 Prozent des Stromverbrauchs Irlands aus. Die Zahl stammt von der irischen Statistikbehörde Central Statistics Office (CSO), laut der die Serverfarmen im Jahr 2025 insgesamt 7663 Gigawattstunden (GWh) verbrauchten. Das bedeutet einen Anstieg um zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Verbrauch aller anderen Nutzer, einschließlich Privatkunden und anderer Geschäftskunden, stieg im gleichen Zeitraum um zwei Prozent an.

Heise weist darauf hin, dass der Anstieg trotz eines faktischen Moratoriums für neue Netzanschlüsse im Großraum Dublin für den größten Teil von 2025 stattfand. Die Sperre sei erst im Dezember 2025 aufgehoben worden.

Dem CSO zufolge verbrauchen Rechenzentren somit inzwischen mehr als alle städtischen Haushalte,
deren Verbrauch bei 18 Prozent liegt. Ländliche Haushalte kommen auf neun Prozent. Grzegorz Głaczyński, Statistiker in der Abteilung für Klima und Energie des Statistischen Zentralamts, erklärte laut The Register:

«Der Energieverbrauch von Rechenzentren ist ausnahmslos jedes Jahr gestiegen und hat sich zwischen 2015 und 2019 von 1.240 GWh auf 2.490 GWh mehr als verdoppelt; zwischen 2019 und 2025 hat er sich dann verdreifacht und 7.663 GWh erreicht.»

Das Portal teilt mit, dass gemäß strengeren neuen Vorschriften Betreiber von Serverfarmen, die einen Netzanschluss von mehr als 10 MW beantragen, nun auch Generatoren oder Batteriesysteme bereitstellen müssen, die die gleiche Leistung erbringen können. Sie seien verpflichtet, bei Bedarf Strom in das nationale Netz einzuspeisen. Dieses System sei bereits von Microsoft und Digital Realty eingeführt worden. Heise zufolge räumt die CRU für die Umsetzung eine Übergangsfrist von sechs Jahren ab der Inbetriebnahme ein.

Laut dem Portal gehen die irischen Auflagen teilweise über die von der EU geplanten Regelungen hinaus. In Brüssel seien für die Branche mögliche Aufweichungen von Klimaregeln im Gespräch. «Ursprünglich sollten Grünstrom-Zertifikate zum Beispiel nur dann anrechenbar sein, wenn der Strom zeitgleich und in derselben Preiszone erzeugt wurde. Nach intensiver Lobbyarbeit sollen diese Anforderungen nun weitgehend entfallen», so Heise.

Das Portal stellt fest, dass es wie in anderen Ländern auch in Irland zu Protesten gegen Rechenzentren kam. Selbst in den USA sei man bestrebt, den Widerstand der Öffentlichkeit gegen Rechenzentren zu mildern. So habe die Regierung von den Technologiegiganten eine Zusicherung verlangt, dass ihre Serverfarmen die Energiekosten nicht in die Höhe treiben und auch nicht die lokalen Wasservorräte erschöpfen werden.

Britische Wohltätigkeitsorganisationen bewerben Aufenthalte in illegalen jüdischen Siedlungen im besetzten Palästina

Laut einer Untersuchung von Middle East Eye (MEE), die l'AntiDiplomatico zusammengefasst hat, bewerben einige im Vereinigten Königreich registrierte Wohltätigkeitsorganisationen Programme, die es den Teilnehmern ermöglichen, illegale jüdische Siedlungen im besetzten Palästina zu besuchen, sich von der israelischen Armee ausbilden zu lassen, in den Siedlungen zu wohnen und an zionistischen Bildungsinitiativen teilzunehmen, die mit der Einwanderung nach Israel in Verbindung stehen.

Der United Jewish Israel Appeal (UJIA) wirbt demnach für israelische Sabbatjahr-Programme, die von Organisationen wie Aardvark und Bina durchgeführt werden und Besuche in den besetzten palästinensischen Gebieten umfassen, darunter Hebron, die Golanhöhen und verschiedene Orte im besetzten Westjordanland.

Die von der UJIA geförderten Programme würden die Teilnehmer zudem über den «Marva»-Kurs mit der israelischen Armee (IDF) in Kontakt bringen. Dabei handle es sich um ein von der IDF durchgeführtes Programm, das es den Teilnehmern ermöglicht, sechs bis acht Wochen lang auf einem Militärstützpunkt zu leben, eine Grundausbildung zu absolvieren und Soldaten zu treffen.

Die Untersuchung befasste sich auch mit Bnei Akiva, einer religiös-zionistischen Jugendbewegung, die von Wohltätigkeitsorganisationen aus Großbritannien unterstützt wird. Die Bewegung organisiere Aktivitäten und Programme für Schüler, die ein Sabbatjahr in Israel verbringen möchten, um das Engagement für das jüdische Volk, das Land Israel und die Tora zu fördern.

Das Programm «Mechina Olamit» von Bnei Akiva beherberge die Teilnehmer in Migdal Oz, einer illegalen Siedlung im besetzten Westjordanland. Es biete zudem eine Vorbereitung auf den Militärdienst an, die körperliches Training und militärische Aktivitäten umfasst.

Bnei Akiva fördere die Einwanderung nach Israel durch «zionistische Erziehung» und Alija-Initiativen, wobei unter «Alija» der Prozess der Einwanderung von Juden nach Israel verstanden wird. Das Internationale Zentrum für Gerechtigkeit für die Palästinenser (ICJP) erklärte gegenüber MEE, dass die Aktivitäten rechtliche Bedenken aufwerfen. Es stellte klar:

«Die britische Regierung kann diese Rechtsauffassung nicht einfach ignorieren; sie ist die maßgebliche Stellungnahme des Völkerrechts zu diesem Thema. Großbritannien ist verpflichtet, sicherzustellen, dass es diese rechtswidrige Situation nicht anerkennt oder unterstützt, auch nicht durch die Aktivitäten von Organisationen, die innerhalb seines Hoheitsgebiets tätig sind. Man darf keine Siedlungen fördern oder Teilnehmer dorthin bringen, da die Siedlungen selbst illegal sind.»

Das Marva-Programm wirft laut dem ICJP separate rechtliche Fragen auf:

«Es scheint, als seien diese Programme möglicherweise nicht nur pädagogischer oder beobachtender Natur. Das Tragen von Waffen und Uniformen sowie der Aufenthalt auf einem Militärstützpunkt ähneln eher einer militärischen Ausbildung vor der Einberufung als einem kulturellen Austausch.»

In einer anderen Untersuchung von MEE stellte sich heraus, dass eine britische Wohltätigkeitsorganisation namens «Friends of Yeshivat Shavei Hevron» den Ausbau einer religiösen Schule in einer illegalen Siedlung in der palästinensischen Stadt Hebron direkt finanziert hat, indem sie der Schule zwischen 2019 und 2024 über 260.000 Dollar zukommen ließ. L'AntiDiplomatico schließt:

«Diese Fälle spiegeln umfassendere Bedenken wider, die von Regierungsbeamten und Abgeordneten des Vereinigten Königreichs geäußert wurden, denen Dutzende im Land registrierte Wohltätigkeitsorganisationen aufgefallen sind, die Millionen Pfund an illegale Siedlungen weiterleiten.»

Chinas künstlicher Regen gegen die Hitze

Wenn die Sommerhitze ganze Städte aufheizt, setzt China auf ein ungewöhnliches Gegenmittel. In der Stadt Yuncheng in der Provinz Shanxi kommt auf den Dächern von Wohngebäuden ein sensorgesteuertes Sprühsystem zum Einsatz, das feinste Wassertröpfchen versprüht. Nach Angaben chinesischer Medien (zum Beispiel hier und hier), auf die sich unter anderem India Today oder der Blick bezieht, kann die Luft- und Oberflächentemperatur dadurch innerhalb weniger Minuten um fünf bis acht Grad sinken.

Videos der Anlage verbreiteten sich rasant über soziale Netzwerke wie Reddit und Instagram. Zu sehen sind dichte Nebelschleier, die sich über Dächer und Fassaden legen. Hinter den spektakulären Aufnahmen steckt jedoch keine reine Inszenierung, sondern ein technisches Konzept zur Abmilderung extremer Hitze in dicht bebauten Städten.

Das System basiert auf dem Prinzip der Verdunstungskühlung. Hochdruckdüsen an den Dachrändern zerstäuben Wasser in winzige Tröpfchen, die verdunsten, bevor sie den Boden erreichen. Dabei wird der Umgebung Wärme entzogen – nach demselben physikalischen Prinzip, das auch den menschlichen Körper durch Schwitzen kühlt. Sensoren überwachen die Temperaturen und aktivieren die Anlage automatisch, sobald zuvor festgelegte Grenzwerte überschritten werden.

Nach den bislang veröffentlichten Angaben benötigt das System deutlich weniger Energie als herkömmliche Klimaanlagen, da lediglich Pumpen und Düsen betrieben werden müssen. Ähnliche Anlagen werden in China bereits in Parks, auf öffentlichen Plätzen oder an Bushaltestellen eingesetzt. Die Installation auf Wohngebäuden gilt als Weiterentwicklung dieses Ansatzes.

Die Idee wirft die Frage auf, weshalb vergleichbare Systeme bislang kaum in anderen Ländern zu finden sind. Fachleute verweisen darauf, dass Verdunstungskühlung grundsätzlich wissenschaftlich gut belegt ist. Auch begrünte Dächer können durch Verdunstung und Pflanzenbewuchs die Umgebungstemperatur spürbar senken. Während Dachbegrünungen langfristige Effekte bieten, lassen sich Wassernebelsysteme kurzfristig und bedarfsgerecht aktivieren.

Dennoch bleiben wichtige Fragen offen. So liegen bislang keine detaillierten Angaben zum Wasserverbrauch vor – ein entscheidender Faktor, insbesondere in Regionen mit Wasserknappheit. Hitze und Wasserknappheit gehen oft Hand in Hand. Auch Informationen über Wartungskosten, mögliche Kalkablagerungen an den Düsen oder den tatsächlichen Einfluss auf die Innentemperaturen der Gebäude fehlen bislang.

Ob sich die Technik im großen Maßstab bewährt, muss daher erst noch gezeigt werden. Die viralen Videos vermitteln zwar einen eindrucksvollen Eindruck der Kühlwirkung, ersetzen jedoch keine belastbaren Langzeitdaten zu Effizienz, Kosten und Nachhaltigkeit.


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