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«Spiegel TV» wirbt für Sterbehilfe: Hauptdarsteller ist Impfopfer von Pfizer/BioNTech

Am 1. März strahlte Spiegel TV eine «Arte Re:»-Reportage aus. Titel: «Mein Recht zu sterben». Ein Plädoyer für die Sterbehilfe, die seit 2020 in Deutschland als Grundrecht gilt. Spiegel TV findet, dass jeder selbstbestimmt darüber entscheiden sollte, sein Leben zu beenden, stellt aber fest, dass Betroffene und Ärzte beim assistierten Suizid allein gelassen werden.

Zweifelsohne scheiden sich bei diesem Thema die Meinungen, doch fassungslos macht, wen Spiegel TV zum Hauptdarsteller seiner Doku machte: Ausgerechnet das BioNTech-Impfopfer Pascal Mertens, bei dem kurz nach der zweiten Corona-mRNA-Spritze schwere Lähmungserscheinungen auftraten. Die Diagnose: Post-Vac-Syndrom, also ein Impfschaden. Ein sehr seltener Fall, wie sowohl Spiegel TV als auch andere Medien betonen, die ebenfalls über das Schicksal des jungen Mannes berichteten.

Pascals Gesundheitszustand verschlechterte sich so rapide, dass er zum Pflegefall wurde. Niemand konnte ihm helfen, er wollte nicht mehr leben – und im Juli 2025 starb er im Alter von 37 Jahren durch Sterbehilfe. Nach dem Suizid ihres Sohns kämpfen seine Eltern weiter für ihn um Gerechtigkeit. So klagten sie gegen BioNTech, doch im ersten Versuch scheiterten sie im Oktober 2025 vor dem Hagener Landgericht.

Spiegel TV lässt in seinem Werbebeitrag für die Sterbehilfe keinerlei Kritik an den experimentellen mRNA-«Impfungen» aufkommen. Obwohl die Nebenwirkungen teilweise derart heftig ausfielen, dass das Leben junger und zuvor gesunder Menschen unerträglich wurde. Auch muss in diesem Rahmen darauf hingewiesen, dass es mittlerweile hunderte begutachtete Studien gibt, die die Gefahren dieser Genpräparate bestätigen (wir berichteten zum Beispiel hier, hier und hier).

In den sozialen Netzwerken wird deshalb die Ignoranz von Spiegel TV angeprangert. Bemängelt wird unter anderem, dass der Sender nicht der Frage nachging, weshalb die mRNA-«Impfstoffe» noch immer auf dem Markt sind und weiterhin forciert werden.

Zudem hätte Spiegel TV alle «Experten» vor die Kamera holen können, die den Bürgern während der sogenannten «Pandemie» versicherten, die «Impfstoffe seien «sicher und effektiv» und es gebe solche Langzeitfolgen nicht. Zudem hätten die Redakteure die Arbeit des Paul-Ehrlich-Institutes und der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) überprüfen können, die letztendlich für die Sicherheit dieser Genpräparate zuständig sind. Doch all das taten sie nicht.

Stattdessen propagierte Spiegel TV den assistierten Suizid – am Beispiel eines jungen Mannes, der noch am Leben sein könnte, wäre er nicht Opfer einer fehlgeleiteten politischen Impfkampagne geworden, die ihn niemals als Zielgruppe ins Visier hätte nehmen dürfen.

Bill Gates muss im US-Repräsentantenhaus über seine Beziehung zu Epstein aussagen

Der vermeintliche Philanthrop Bill Gates muss vor dem Aufsichtsausschuss des Repräsentantenhauses im Rahmen der laufenden Ermittlungen gegen den verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein aussagen. Wie CBS News informiert, wurden neben Gates weitere sechs Personen aufgefordert, vor dem Ausschuss als Zeugen zu erscheinen.

Dazu gehören Lesley Groff, eine langjährige ehemalige Assistentin Epsteins, Sarah Kellen, ebenfalls eine ehemalige Mitarbeiterin Epsteins, und Kathryn Ruemmler, ehemalige Rechtsberaterin des Weißen Hauses unter Ex-Präsident Barack Obama. Auch Leon Black, Mitbegründer von Apollo Global Management, und der Tech-Milliardär Ted Waitt, ein ehemaliger Freund von Epsteins Vertrauter Ghislaine Maxwell, der 2010 als Gast an Chelsea Clintons Hochzeit teilnahm, sowie Doug Band, ein langjähriger persönlicher Berater von Ex-Präsident Bill Clinton, sollen aussagen.

Clinton selbst musste bereits letzte Woche zusammen mit seiner Frau, der ehemaligen Außenministerin Hillary Clinton, getrennt voneinander vor dem Aufsichtsausschuss des Repräsentantenhauses zu ihren Epstein-Verbindungen Stellung beziehen. Zuvor hatten die Clintons eine Aussage monatelang verweigert.

Der republikanisch geführte Ausschuss unter Vorsitz von James Comer hatte daraufhin ein Verfahren wegen Missachtung des Kongresses angestoßen, woraufhin die Clintons schließlich einer persönlichen Befragung zugestimmt hatten. Die Demokraten werfen Comer vor, ein politisch motiviertes Verfahren zu betreiben.

Hillary Clinton wies bei ihrer Aussage jegliche Kenntnis von kriminellen Aktivitäten des Sexualstraftäters zurück. Sie sei weder mit Epstein geflogen noch habe sie seine Privatinsel oder andere Anwesen besucht. Sie erinnere sich generell an keine konkreten Begegnungen mit Epstein und könne keine zusätzlichen Informationen zu den Ermittlungen beitragen.

Gleichzeitig hob Hillary Clinton in ihrem Statement ausführlich ihr langjähriges Engagement gegen Menschenhandel und sexuelle Ausbeutung hervor. Als Senatorin und später als Außenministerin sei die Unterstützung internationaler Programme zur Bekämpfung von Sexhandel und die Stärkung von Opferschutzinitiativen zentrales Anliegen ihrer Arbeit gewesen, nicht nur ein «politisches Schlagwort».

Der ehemalige US-Präsident Bill Clinton machte bei seiner Aussage einen höchst verwirrten Eindruck. Auf X wurde sein Auftritt deshalb wie folgt kommentiert:

«Bill Clinton sabberte förmlich vor Begeisterung, als er sich die alten Fotos in den Epstein-Akten ansah (...) Seine Anwältin nahm sie ihm weg und er riss sie ihr sofort wieder aus den Händen, um weiterzuschauen. Der Typ macht ja nicht mal ein Geheimnis daraus.»

Überzeugen Sie sich selbst:

Wie CBS News informiert, ist der Vorsitzende des Aufsichtsausschusses, James Comer, überzeugt, dass Gates und die anderen Zeugen «Informationen besitzen, die die Ermittlungen unterstützen werden». Wie Comer mitteilte, überprüft der Ausschuss das «mutmaßliche Missmanagement der Ermittlungen der Bundesregierung» gegen Epstein und Maxwell, die Art und Weise, wie Epstein und Maxwell «sich Vorteile verschafften und Einfluss ausübten, um ihre illegalen Aktivitäten zu schützen», sowie «mögliche Verstöße gegen die Ethikregeln für gewählte Amtsträger».

Nachdem Gates seine Verbindungen zu Epstein lange geleugnet hatte, musste der «Gutmensch» übrigens schon letzte Woche vor den Mitarbeitern seiner Stiftung einräumen, dass seine Verbindungen zu Epstein doch enger waren, als er bisher zugegeben hat. In diesem Rahmen teilte er mit, mit Epstein in dessen Privatjet geflogen zu sein und mit ihm Zeit in Deutschland, Frankreich, New York und Washington verbracht zu haben.

Auch entschuldigte er sich bei seinen Mitarbeitern dafür, zwei außereheliche Affären gehabt zu haben: eine mit einer russischen Bridgespielerin und eine mit einer russischen Atomphysikerin (wir berichteten).

Den sieben Zeugen wurden Termine für ihre Anhörung zwischen dem 16. April und dem 9. Juni zugewiesen. Ein Sprecher von Gates soll bereits mitgeteilt haben, dass dieser vor dem Ausschuss aussagen wolle.

Trump forciert 6G-Ausbau

Im Dezember 2025 hat Präsident Donald Trump eine Richtlinie zur Beschleunigung des 6G-Ausbaus unterzeichnet. Die nächste Generation mobiler Kommunikationsnetze werde grundlegend für die nationale Sicherheit, die Außenpolitik und den wirtschaftlichen Wohlstand der USA sein. Auch werde diese Technologie eine zentrale Rolle bei der Entwicklung und Anwendung zukunftsweisender Technologien wie künstlicher Intelligenz, Robotik und implantierbaren Technologien spielen, propagiert das Weiße Haus.

Das Portal Focal Points vermutet, dass zu diesen angestrebten Technologien ein neu entwickeltes KI-Gehirnimplantat namens Biological Interface System to Cortex (BISC) gehören könnte. Dieses wurde von Teams der Columbia University, des New York-Presbyterian Hospital, der Stanford University und der University of Pennsylvania entwickelt und im Dezember 2025 in US-Medien als vielversprechender Fortschritt bejubelt.

Dieses «radikal miniaturisierte Gehirnimplantat» definiere «die Möglichkeiten der Mensch-Computer-Interaktion neu und biete eine hauchdünne, drahtlose Hochgeschwindigkeitsverbindung direkt zum Gehirn». Mit über 65.000 Elektroden und einem beispiellosen Datendurchsatz ermögliche es die fortschrittliche KI-Dekodierung von Gedanken, Absichten und Sinneswahrnehmungen bei minimalinvasiver Anwendung.

Ähnlich wie Smartphones sich nach ihrer Markteinführung rasant verbreiteten und für die meisten Menschen im Beruf und in der Unterhaltung unverzichtbar wurden, dürfte sich dies auch bei KI-Gehirnchips wiederholen. Träger solcher Chips könnten durch das Versprechen verbesserter kognitiver Fähigkeiten und möglicherweise telepathischer Kommunikation mit anderen Nutzern dazu verleitet werden, sich ein solches Implantat einsetzen zu lassen. Diese Kunden würden ihr Bewusstsein mit der KI verschmelzen. Wie Elon Musk es bereits ausgedrückt hat: «Wir werden praktisch eins mit der KI.»

In diesem Zusammenhang weist Focal Points auch darauf hin, dass Pekka Lundmark, der bis März 2025 CEO von Nokia war, schon während der «Pandemie» auf einer Sitzung des Weltwirtschaftsforums erklärt hat, dass Smartphones bis 2030 direkt in unsere Körper implantiert werden könnten. Voraussetzung dafür sei, dass 6G vollständig betriebsbereit sei.

Risiken und Gefahren werden dabei wie immer ignoriert. Wie Focal Points betont, gibt es bereits hunderte von Studien, die 5G-Frequenzen mit signifikanten biochemischen Veränderungen, Störungen der Genexpression, DNA-Schäden, oxidativem Stress, neurologischen Schäden und Tumorwachstum in Verbindung gebracht haben. Diese dokumentierten negativen biologischen Auswirkungen umfassen:

  • Biochemische Veränderungen
  • Störung der Zellmembran
  • Veränderte Zellproliferation
  • Veränderungen der Genexpression
  • Morphologische Auswirkungen
  • Störungen des Immunsystems
  • Auswirkungen auf Gehirn und Nervenzellen
  • Elektrophysiologische Auswirkungen
  • Genotoxizität
  • Oxidativer Stress
  • Veränderungen des Stoffwechsels und der Enzyme
  • Hämatologische Auswirkungen
  • Reduzierte Zelllebensfähigkeit
  • Synergistische und kombinatorische Effekte
  • Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit
  • Auswirkungen auf das Verhalten
  • Störungen der Zellsignalisierung
  • Apoptose
  • Auswirkungen auf das Lernen
  • Auswirkungen auf das Gedächtnis
  • Hypoalgetische Effekte
  • Auswirkungen auf das Tumorwachstum
  • Auswirkungen auf die Entwicklung
  • Auswirkungen auf das endokrine System
  • Veränderungen der Neurotransmitter
  • Auswirkungen auf die Leber
  • Auswirkungen auf die Augen
  • Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System

«Personen, die eine Gehirnimplantat erhalten, werden wahrscheinlich einige dieser schädlichen Auswirkungen in ihren Neuronen erfahren, da biologisch schädliche elektromagnetische Felder in direkten Kontakt mit dem Hirngewebe treten», warnt der Autor des Artikels, der US-Epidemiologe Nicolas Hulscher.

Hulscher stellt zudem klar, dass er sich selbstverständlich weder einen 6G-KI-Gehirnchip einsetzen lassen werde noch die Absicht habe, sein Bewusstsein mit Maschinen zu verschmelzen. Denn für den Wissenschaftler sind diese Gehirnchips «ein gefährlicher Weg in die Dystopie».

Jeffrey Sachs: «USA und Israel werden scheitern»

US-Präsident Donald Trump hatte den US-amerikanisch-israelischen Angriff auf den Iran mit einer klassischen Kriegslüge begründet: Irans «bedrohliche Aktivitäten gefährden direkt die Vereinigten Staaten, unsere Truppen, unsere Stützpunkte im Ausland und unsere Verbündeten auf der ganzen Welt». Inzwischen wurde bekannt, dass das US-Kriegsministerium Pentagon über keinerlei Informationen eines bevorstehenden Angriffs des Iran auf die USA verfügte, der Trumps «Präventivschlag» rechtfertigen würde. Auch für den Bau einer iranischen Atombombe gibt es bis heute keinerlei Beweise.

Dieser neue Krieg geht nun schon mehrere Tage und wie lange er noch dauern wird, ist heute nicht abzuschätzen. Trump behauptet, die USA könnten länger als die geplanten vier bis fünf Wochen durchhalten, Israel will sowieso auch in diesem Fall bis zum «Endsieg» weitermachen und auch der Iran hat angekündigt, einen langen Atem zu beweisen. Klar ist: Die Zahl der zivilen Opfer wird steigen, wenn die USA und Israel noch mehr zivile Gebäude bombardieren. Der iranische Rote Halbmond meldet bereits mehrere hundert getötete Menschen, darunter viele Kinder.

Der Angriff folgt aus Sicht des US-Ökonomen Jeffrey Sachs einer Strategie, die die USA und Israel bereits seit rund 30 Jahren verfolgen. Das sagte er vor wenigen Tagen in einem Videogespräch mit einem der Betreiber des Portals India & Global Left.

«Die USA und Israel streben nach der Vorherrschaft in Westasien. Und das wurde durch eine Reihe von Kriegen mit dem Iran als großem Ziel umgesetzt, die eigentlich schon seit Netanjahus Amtsantritt als israelischer Premierminister andauern.»

Das sei vor allem eine langfristige Strategie der beiden Geheimdienste CIA und Mossad, die eine «Blutspur im Nahen Osten» hinterlassen haben. Diese reiche von Libyen über Syrien und den Irak bis zum Sudan, einschließlich des Völkermordes im Gaza-Streifen und dem Westjordanland.

Von Beginn an sei es das Ziel gewesen, im Iran einen Regimewechsel herbeizuführen. Das sei mit militärischen Mitteln und Geheimdiensten angestrebt worden, ebenso mit Wirtschaftskriegen, und werde nun wieder mit Krieg versucht zu erreichen. «Auch dieser wird scheitern», so Sachs, der aber befürchtet, «dass die Folgen für die Welt sehr schwerwiegend sein werden».

Israel sei ein «Terrorstaat», der allein in Gaza bereits zehntausende Kinder getötet habe, sagte der Ökonom auf die Frage zu dem Angriff auf eine iranische Schule mit mehr als 100 getöteten Schülerinnen. Auch die Ermordung des iranischen Obersten Führers Ali Chamenei sei ein Skandal. Die Ermordung ausländischer Staatsoberhäupter sei «ein äußerst gefährliches, provokatives, rücksichtsloses und illegales Verhalten». «Sich darüber zu freuen, ist mehr als vulgär», stellte Sachs klar.

Er warnt vor den Folgen des Enthauptungsschlages gegen die iranische Führung, der das politische System des Landes nicht ändern werde. Es werde nicht kapitulieren, stattdessen würden die islamischen Revolutionsgarden die Macht übernehmen. Der Ökonom sagte, der Iran verfüge über mehr Raketen als Israel und die USA über Abwehrsysteme dagegen. Seine Schlussfolgerung:

«Und so ist diese Idee eines Regimewechsels durch die USA und Israel wie so viele andere wahnhafte Aktionen der Vereinigten Staaten und Israels im Grunde zum Scheitern verurteilt.»

Sachs sieht die Golfstaaten als «quasi Vasallenstaaten der USA» an, da sie deren Militärstützpunkte beherbergen. Dies würde nicht bedeuten, dass die Länder von den USA geschützt würden, sondern «dass man ein Vasall der Vereinigten Staaten ist. Man kann sich nicht gegen die USA stellen.»

Würden die jeweiligen Regierungen das tun, gebe es eine Regime-Change-Operation der CIA, die sich mit den Stützpunkten in den Ländern breitmache. Der Ökonom erinnerte an die Aussage Henry Kissingers: Ein Feind der USA zu sein, sei gefährlich, aber ein Freund zu sein, sei tödlich. Sein Ratschlag:

«Ich empfehle übrigens jedem Land: Wenn Sie keine US-Militärbasis haben, denken Sie nicht darüber nach. Wenn Sie eine haben, laden Sie sie ein, nach Hause zu gehen, damit Sie Ihre Souveränität behalten können.»

Er erwarte einen Zermürbungskrieg zwischen den Raketen Irans und den Abwehrsystemen der USA und Israels, erklärte Sachs seinem Gesprächspartner. Diese könnten die unterirdischen Anlagen Irans mit den mobilen Raketensystem nicht zerstören.

Die USA hätten allen Berichten zufolge Munitionsvorräte für einen Krieg von wenigen Wochen. Trumps Aussagen seien nur «Prahlerei», die bald von der Realität widerlegt werden könnte.

Zu den Zielen des Angriffs auf den Iran sagte der Ökonom, dass die USA die Ölexporte Irans kontrollieren wollen, die zu einem großen Teil nach China gehen. Dessen Ölversorgung solle unterbrochen werden, als «Teil eines verrückten Planes der USA, der China im Visier hat».

Den Krieg würde Umfragen zufolge nur eine Minderheit von etwa 20 Prozent in den USA unterstützen. Die «überwältigende Mehrheit» sei dagegen, so Sachs, der daran erinnerte, dass Trump sich in seinem Wahlkampf noch gegen Regime-Change-Operationen ausgesprochen hatte.

«Was also derzeit geschieht, nämlich ein seit langem bestehendes Programm der CIA und des Mossad, entspricht nicht dem, was Trump seinem eigenen Volk versprochen hat. Trump selbst ist unbeliebt und wird immer unbeliebter. Dieser Krieg wird den Rückgang seiner Popularität beschleunigen, es sei denn, die USA erzielen aus unerfindlichen Gründen einen sogenannten Sieg.»

Er rechne damit, dass die Proteste in den USA und auch in Israel gegen den Krieg zunehmen werden, wenn die Zahl der eigenen Opfer steige. Aber auch ein starker Anstieg der Ölpreise werde das befördern.

Sachs berichtete, dass er am Samstag, den 26. Februar, im UN-Sicherheitsrat von der britischen UN-Vertretung an seiner vorgesehenen Aussage gehindert wurde, als es um den Krieg gegen den Iran ging. Er war zu einer Stellungnahme eingeladen worden und hatte Tage zuvor in einem Offenen Brief an das Gremium vor einem Krieg gewarnt.

Die Engländer seien «noch schlimmer als die USA», kommentierte er das: «Ich denke, die Engländer sind tatsächlich die schlimmsten, die gewalttätigsten, arrogantesten und imperialistischsten Menschen auf dem Planeten.» Im Sicherheitsrat hätten die meisten Länder tatsächlich dem Iran die Schuld dafür gegeben, dass er angegriffen wurde. Das sei «außergewöhnlich», aber einfach zu erklären:

«Wenn die USA eine Militärbasis in Ihrem Land haben, schließen Sie sich der Propaganda der USA an.»

Das sei bei den Ländern, die im UN-Sicherheitsrat den Iran verurteilten, der Fall:

«Bahrain, Kolumbien, Dänemark, Griechenland, Lettland, Panama, Großbritannien und die USA selbst, die entweder US-Militärbasen haben oder dem US-Militär Rechte an den lokalen Stützpunkten einräumen. Diese Länder gaben im Wesentlichen dem Iran die Schuld, weil sie Vasallen der Vereinigten Staaten sind.»

Das sei «schon immer» die Taktik der USA, in der Golfregion und auch in Europa, «das ein Vasallengebiet der USA ist». In der Sicherheitsratssitzung hätten die Vertreter der betreffenden Länder die «grundlegendste Aussage der UN-Charta» missachtet, «nämlich Artikel 2, Absatz 4, dass Nationen keine Gewalt oder Gewaltandrohung gegen andere souveräne UN-Staaten anwenden dürfen».

Sachs sieht den Krieg als Versuch der USA, das regionale Imperium im Mittleren Osten zu bleiben, mit Israel als regionaler Militärmacht vor Ort. Zugleich würden die USA um ihre bisherige globale Vorherrschaft kämpfen.

«Aber sie gewinnen diesen Kampf nicht», erklärte der Ökonom, «weil wir in Wirklichkeit bereits in einer multipolaren Welt leben». In dieser würden die USA «keinen besonderen Einfluss auf irgendetwas haben, obwohl sie immer noch über ein sehr mächtiges Militär verfügen». An die iranische Bevölkerung gewandt sagte Sachs als US-Amerikaner:

«Wir sind gegen diese Kriege. Das sind keine Kriege der Amerikaner. Das sind Kriege des militärisch-industriellen Komplexes Amerikas. Leider hat das US-amerikanische Volk derzeit kein Mitspracherecht, aber wir arbeiten daran, dass es eines bekommt.»

Britische Militärbasen auf Zypern: Relikte eines Empire – und Ausgangspunkt neuer Konflikte

Die jüngsten Äußerungen des britischen Außenministers David Lammy sorgen für neue Diskussionen über die Rolle der britischen Militärbasen auf Zypern. Großbritannien könne unter bestimmten Umständen auch iranische Raketenstellungen angreifen, erklärte Lammy im Interview – und verwies dabei indirekt auf die strategische Bedeutung der britischen Luftwaffenbasis Akrotiri im östlichen Mittelmeer.

Tatsächlich wurden von Zypern aus bereits Einsätze geflogen, um Drohnen aus dem Iran über Jordanien abzufangen. Kampfflugzeuge des Typs F-35 starteten dafür von der britischen Basis Akrotiri. Lammy bezeichnete die Stützpunkte auf der Insel offen als «essenziell» für britische Militärinteressen in der Region. Doch die Existenz dieser Basen ist historisch eng mit kolonialer Machtpolitik verbunden – und wird auf der Insel selbst seit Jahrzehnten kritisch gesehen.

Bis ins 19. Jahrhundert gehörte Zypern, das übrwiegend von Griechischzyprioten besiedelt ist, zum Osmanischen Reich. Die Türkischzyprioten machten vor der türkischen Invasion 1974 etwa 18% aus. Als das ottomanische Reich im 19. Jahrhundert zunehmend an Macht verlor und in Europa als «kranker Mann vom Bosporus» verspottet wurde, nutzten die europäischen Großmächte die Gelegenheit, ihren Einfluss im östlichen Mittelmeer auszubauen. Besonders Großbritannien verfolgte dabei klare strategische Interessen: Der 1869 eröffnete Suezkanal hatte den Seeweg nach Indien drastisch verkürzt – und musste aus Sicht Londons militärisch abgesichert werden.

Vor diesem Hintergrund brachte Großbritannien Zypern 1878 faktisch unter seine Kontrolle und machte die Insel später zur Kolonie. Sie wurde zu einem strategischen Vorposten zur Sicherung imperialer Handels- und Militärrouten – wie ein gigantischer, fest verankerter Flugzeugträger im östlichen Mittelmeer.

Als Zypern 1960 schließlich unabhängig wurde, blieb ein entscheidendes Element der kolonialen Infrastruktur bestehen: zwei britische Militärbasen – Akrotiri im Süden und Dekelia im Osten der Insel. Beide Gebiete stehen bis heute vollständig unter britischer Souveränität.

Die sogenannten «Sovereign Base Areas» umfassen rund 254 Quadratkilometer – etwa drei Prozent der Landfläche Zyperns. In den Gebieten leben mehrere tausend britische Militärangehörige und zivile Angestellte sowie auch zypriotische Einwohner. Politisch unterstehen die Gebiete jedoch weiterhin London.

Militärisch spielen die Basen seit Jahrzehnten eine zentrale Rolle für Operationen im Nahen Osten. Von hier aus wurden Einsätze während zahlreicher Konflikte unterstützt, von der Suezkrise über Kriege im Nahen Osten bis zu heutigen Überwachungs- und Luftoperationen. Auch Einrichtungen zur elektronischen Aufklärung und Radarüberwachung befinden sich dort.

Dass von einem EU-Mitgliedstaat aus militärische Operationen gegen Ziele im Nahen Osten vorbereitet werden können – ohne dass die zypriotische Regierung darüber entscheidet – sorgt immer wieder für politische Spannungen. Kritiker sprechen von einem geopolitischen Vorposten, der weniger der Sicherheit Zyperns als vielmehr britischen und westlichen Militärinteressen dient.

Lammys jüngste Aussagen haben diese Debatte nun erneut angeheizt. Wenn London offen über mögliche Angriffe auf Iran spricht und gleichzeitig betont, wie unverzichtbar die Basen auf Zypern seien, erinnert das viele Beobachter an eine Realität, die längst überwunden schien: dass ein Teil der Insel bis heute als militärisches Instrument ehemaliger Kolonialmächte genutzt wird.

Nach der Unabhängigkeit versuchte der damalige zypriotische Präsident, Erzbischof Makarios, sich dem zu entziehen. Er verhandelte mit den Türkischzyprioten, um eine Befriedung des Landes zu erzielen und er verfolgte eine klare Linie der Neutralität und der Nichtausrichtung in außenpolitischen und militärischen Fragen. Sein Ziel war es, Zypern als unabhängigen, neutralen Staat zwischen den Interessenssphären Griechenlands, der Türkei, Großbritanniens und später der NATO zu positionieren. Die Quittung erhielt das Land 1974. Als griechischzypriotische Extremisten und die Athener Junta einen Putsch gegen Makarios lostraten, gab der damalige US-Außenminister Kissinger dem NATO-Land Türkei das grüne Licht für die Invasion. Es wurde nicht der Status quo ante bellum hergestellt, sondern die Türkei besetzte gleich 36% des Inselterritoriums – bis heute.


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