Ausnahmezustand als neue NormalitÀt
Derzeit jagt eine Notstandsschlagzeile die nĂ€chste. Die finanziell und moralisch angeschlagene Weltgesundheitsorganisation (WHO) verbreitet Panik ĂŒber Hanta-oder Ebola-AusbrĂŒche. Ein Expertenrat, in dem auch der ehemalige deutsche Gesundheitsminister Karl Lauterbach sitzt, will, dass die WHO auch den Klimawandel zum internationalen Notstand hochstilisiert (wir berichteten zum Beispiel hier, hier und hier).
Wie bei Corona ist die NachrichtenfĂŒlle irritierend. Die sogenannten Leitmedien schĂŒren mit sensationslĂŒsternen Meldungen Angst, verschleiern die Tatsachen oder lĂŒgen sogar. Aus diesem Grund hat der Finanzwissenschaftler und SachverstĂ€ndige in der Corona-Enquete-Kommission des Deutschen Bundestags, Stefan Homburg, einmal mehr die politischen und wirtschaftlichen Interessen aufgezeigt, die hinter dem Ausruf von GesundheitsnotstĂ€nden durch die WHO stehen.
Beginnen wir mit dem Klima. KĂŒrzlich hat der sogenannte Weltklimarat (IPCC) seine pessimistische Prognose fĂŒr das Jahr 2010 eingestampft und zugegeben, dass seine Prognosen «unplausibel» sind und auf unmöglichen Annahmen beruhen (wir berichteten). Warum ist das wichtig? Weil viele Politiker und sogar das deutsche Bundesverfassungsgericht Voraussagen glauben, die sich praktisch alle als fragwĂŒrdig bis falsch erwiesen haben. Dazu sagt Homburg:
«Die Idee, Deutschland könne die Erdtemperatur Ă€ndern, indem es sich selbst zerstört, ist absurd, aber trotzdem Leitschnur der Regierungspolitik. Eigentlich ist der Wegfall des dramatischsten Klimaszenarios natĂŒrlich eine gute Sache, aber Lauterbach wĂ€re nicht Lauterbach, wenn er nicht sofort zum Gegenschlag ausgeholt hĂ€tte. Er hat einige sogenannte Experten um sich geschart und fordert nun von der WHO, einen globalen Klimanotstand auszurufen.»
Als Hauptgrund fĂŒhrt Lauterbach an, dass es jedes Jahr Hitzetote gebe. In diesem Rahmen beteiligte er sich bereits an einer Panikkampagne, die sich seit 2022 vor allem auf spanisch-deutscher Ebene abspielte â und flog damit auf (wir berichteten).
Homburg weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Deutschland zu den LĂ€ndern mit der Ă€ltesten Bevölkerung gehört und in der Rangliste der Durchschnittstemperaturen auf Platz 177 von 214 steht. Dass ausgerechnet in Deutschland Hitzetote eine groĂe Rolle spielen, erachtet er als absurd. Auch bemĂ€ngelt er, dass dabei komplett ausgeblendet wird, dass im Winter viel mehr Menschen sterben als im Sommer.
Der Finanzwissenschaftler geht davon aus, dass sich Lauterbachs Forderung, die WHO mĂŒsse den Klimawandel zur internationalen Gesundheitskrise erklĂ€ren, nicht durchsetzen wird, weil die USA und Argentinien die WHO verlassen haben und China oder Indien ein derart verrĂŒcktes Ansinnen dankend ablehnen werden.
Lauterbach habe den permanenten Ausnahmezustand ja schon vor vier Jahren gefordert, betont Homburg. Allerdings stehe er mit seinen radikalen und destruktiven Forderungen weitgehend alleine da. Letztendlich gehe es darum, dem BĂŒrger das GefĂŒhl zu vermitteln, dass wir uns in einem Zeitalter befinden, in dem AusnahmezustĂ€nde und Katastrophen die neue NormalitĂ€t sind.
Dazu gehören auch die Hanta- und Ebolavirus-AusbrĂŒche, die von der WHO und den Leitmedien als lebensgefĂ€hrlich dargestellt und entsprechend ausgeschlachtet werden. So wird berichtet, dass die Infektionszahlen in die Höhe schieĂen wĂŒrden. Allerdings wird verschwiegen, dass es sich nicht um Erkrankungen handelt, sondern um Tests, die bekanntlich viele falsch-positive Ergebnisse liefern. Homburg betont:
«Wenn plötzlich alle Welt zu testen beginnt, entstehen natĂŒrlich steigende Fallzahlen, die eine Gefahr suggerieren. Wir kennen das System von Corona.»
Im Zusammenhang mit dem angeblichen Hantavirus-Ausbruch auf der Hondius erinnert Homburg daran, dass Kreuzfahrtschiffe sogar ĂŒber spezielle LeichenkĂŒhlrĂ€ume verfĂŒgen, weil es immer wieder zu TodesfĂ€llen an Bord kommt, speziell bei betagten Passagieren. Doch niemand wisse, woran die drei Passagiere wirklich gestorben seien. Als interessantesten Aspekt erachtet der Finanzwissenschaftler, dass der Leichnam der 78-jĂ€hrigen Frau aus Passau nicht obduziert, sondern in den Niederlanden sofort verbrannt wurde. Damit seien alle Spuren verwischt worden und die Medien könnten verbreiten, das Hantavirus sei die Todesursache gewesen.
Zur Erinnerung: Dieselbe Methode wurde in der Anfangszeit der Corona-Krise von der WHO eingesetzt: Obduktionen wurden systematisch verhindert. Bis der Pathologieprofessor Klaus PĂŒschel aus Hamburg Obduktionen forderte und auch selbst durchfĂŒhrte. Dabei fand er heraus, dass fast alle sogenannten Corona-Toten in Wahrheit viele Vorerkrankungen hatten und im Durchschnitt 83 Jahre alt waren. Damit war das MĂ€rchen vom «Killervirus» widerlegt.
Virus-AusbrĂŒche mit System
Die gute Nachricht hinsichtlich des Hantavirus-Ausbruchs: Nachdem die WHO eine Neubewertung der Lage vorgenommen hat, kam sie zu dem Schluss, dass doch keine Gefahr besteht â die vermeintliche Notlage wurde somit abgesagt.
Diese Kehrtwende als «Neubewertung» zu bezeichnen, sei natĂŒrlich eine Beschönigung, so Homburg. Denn Hantaviren seien seit Jahrzehnten bekannt und es hĂ€tten sich keine neuen Erkenntnisse ergeben. Wir könnten das Hantavirus also zu den Akten legen, Ă€hnlich wie die Schweinegrippe 2009 oder die gleich zweimal ausgerufenen Affenpocken-Pandemien aus 2023 und 2024. Homburg stellt klar:
«Hanta war aus zwei GrĂŒnden ein Fehlalarm. Erstens Ă€hneln die Symptome normalen Grippesymptomen, zweitens gibt es keine klare Evidenz, dass Hantaviren ĂŒberhaupt von Mensch zu Mensch ĂŒbertragen werden können. In der Summe erscheint Hanta daher sogar weniger gefĂ€hrlich als die ĂŒbliche Grippe.»
Obwohl das alles bekannt war, flog «Dr. Tedros» zu einem symboltrÀchtigen
Krisentreffen mit der spanischen Gesundheitsministerin nach Teneriffa und warnte eindringlich vor mehr FÀllen. Die Zeitung The Guardian, die von Gates noch stÀrker finanziert werde als der Spiegel, habe sogar schon wieder von einer Frau berichtet, die auf der Intensivstation ans BeatmungsgerÀt angeschlossen worden sei, berichtet Homburg.
Cui bono â wer profitiert?
Man habe nichts unversucht gelassen, eine neue Pandemie herbeizureden, aber es habe nicht geklappt, konstatiert der Finanzwissenschaftler. Worum es wirklich gehe, erkenne man an der Nachricht, dass die Firma Moderna «zufÀllig» seit 2024 an einem mRNA-«Impfstoff» gegen Hantaviren forsche (wir berichteten). Nach der WHO-Panikmache seien die Moderna-Aktien rasant gestiegen. Und wer vorher davon gewusst habe, hÀtte mit rechtzeitigen AktienkÀufen oder besser noch mit Kaufoptionen Unsummen verdient.
Fast zeitgleich mit der Absage der Hantavirus-Krise habe die WHO einen internationalen Ebola-Fake in Szene gesetzt und eine internationale Gesundheitsnotlage ausgerufen (wir berichteten). Das sei die höchste Warnstufe der WHO, die erstmals 2009 fĂŒr die Schweinegrippe und schon zweimal fĂŒr Ebola ausgerufen worden sei, nĂ€mlich 2014 und 2020.
In den Zeitungen finde man immer wieder dieselben Schlagzeilen und Horrorgeschichten zum Thema. Doch irgendwann werde die WHO â Ă€hnlich wie 2014 und 2020 â die Ebola-Gesundheitskrise als beendet erklĂ€ren, ohne dass wir in der Zwischenzeit irgendetwas von der Lebensgefahr bemerkt hĂ€tten. Denn Berichte ĂŒber wirklich gefĂ€hrliche Viren wĂŒrden nicht aus GroĂstĂ€dten mit idealen Vermehrungsbedingungen kommen â etwa Kalkuta, New York oder Berlin â, sondern aus den abgelegensten Winkeln der Welt, in die es nicht einmal Journalisten schaffen wĂŒrden. Ein Schelm, wer Böses dabei denke.
Man frage sich natĂŒrlich, wem diese systematische und wiederholte Angstmache eigentlich diene, so Homburg. Ein Anhaltspunkt finde sich in einer Meldung der Firma BioNTech aus dem Jahre 2018. Damals habe das Unternehmen, das seit seiner GrĂŒndung erfolglos war und deshalb in finanziellen Schwierigkeiten steckte, angekĂŒndigt, dass es mit der Firma Pfizer zusammenarbeiten wolle, um mRNA-«Impfstoffe» zu entwickeln.
Ein Jahr spĂ€ter, Ende 2019, habe BioNTech bekannt gegeben, die Gates-Stiftung habe 50 Millionen Dollar fĂŒr die gemeinsame Entwicklung von Impfstoffen und Immuntherapien in ihre Firma investiert. Sowohl Pfizer als auch Gates setzten also auf ein Unternehmen, das bis dahin weder ein einziges marktfĂ€higes Produkt noch Erfahrungen in der Impfstoffentwicklung hatte. Homburg dazu:
«Sehr seltsam, dass Krebsforscher plötzlich auf Impfstoffe wechseln, fĂŒr die viel strengere Sicherheitsanforderungen gelten. SchlieĂlich werden Impfstoffe gesunden Menschen verabreicht. Ende 2019 twitterte Bill Gates: Impfstoffe seien eines der besten GeschĂ€fte im Gesundheitsbereich und er sei schon gespannt auf 2020.»
Nur drei Monate spĂ€ter habe die WHO die Corona-Notlage ausgerufen, ohne medizinische Evidenz und gestĂŒtzt auf bloĂe PCR-Testresultate. Und BioNTech habe praktisch ĂŒber Nacht den Impfstoff Comirnaty entwickelt und umgehend eine Notzulassung erhalten.
Der Rest der Geschichte sei bekannt. Die GrĂŒnder von BioNTech, Ăzlem TĂŒreci und Ugur Sahin, seien MultimilliardĂ€re geworden. Gates habe seinen Einsatz vervielfacht und sei dann ausgestiegen. Pfizer sei ebenfalls ausgestiegen und sogar die GrĂŒnder hĂ€tten das Unternehmen verlassen, das auĂer seinem mRNA-Corona-«Impfstoff» kein einziges weiteres Produkt hervorgebracht habe.
«Ohne die WHO-Ausrufung einer Pandemie am 11. MÀrz 2020 hÀtte BioNTech keine Notzulassung erhalten. Insofern verdanken alle Beteiligten ihre Gewinne der WHO. Die WHO wiederum wird nach dem Austritt der USA hauptsÀchlich von Gates finanziert. Damit bestehen Interessenkonflikte, die jeder Beschreibung spotten», unterstreicht Homburg.
Gesundheitskrisen als Gelddruckmaschine
Bei Ebola lĂ€uft dasselbe Drehbuch ab. Es begann im Januar mit der Meldung der Koalition fĂŒr Innovationen zur Pandemievorbereitung (CEPI) ĂŒber die Zahlung von 26,7 Millionen Dollar an Pharmaunternehmen, unter anderem an Moderna. Finanziert wurde «ambitionierte Forschung» fĂŒr Impfstoffe gegen Ebola und insbesondere den jetzt gefundenen seltenen Typ.
Dazu muss man wissen, dass die CEPI in Davos vom Weltwirtschaftsforum, der Gates-Stiftung, dem Wellcome Trust und einigen Regierungen gegrĂŒndet wurde. Das Konstrukt sammelt Gelder ein, hauptsĂ€chlich von Deutschland, der EU und anderen Staaten. Diese Gelder flieĂen an Pharmaunternehmen, teilweise auch an Forschungseinrichtungen.
Ein Unternehmen wie Moderna erhĂ€lt via CEPI also auf verschleiertem Weg Steuergelder, und wenn die WHO dann obendrein einen internationalen Ebola-Notstand ausruft, profitiert es doppelt. Das sei ein Skandal, betont Homburg. Denn solche NotstĂ€nde wĂŒrde die WHO nicht aus gesundheitlichen, sondern aus wirtschaftlichen GrĂŒnden ausrufen.
Die WHO lasse sich am besten als ein Instrument des Insiderhandels charakterisieren. Weil Viren stĂ€ndig kursieren wĂŒrden, könne sie jederzeit eine «Pandemie» ausrufen. Entscheidend sei allerdings, wer den Zeitpunkt dafĂŒr bestimme, nachdem er sich mit Aktien eingedeckt habe. Das seien nicht die kleinen Investoren, sondern groĂe Fische wie Gates, der Wellcome Trust oder vielleicht auch Politiker, die sich auf diese Weise ein nettes Zubrot verdienen wĂŒrden.
In einer frĂŒheren Sendung hat Homburg bereits aufgezeigt, dass Jeffrey Epstein und Bill Gates schon vor vielen Jahren PlĂ€ne schmiedeten, wie man «Pandemien» systematisch zu Geld machen kann (auch wir berichteten). Gates habe diese Ideen inzwischen perfektioniert und aus der WHO eine Gelddruckmaschine gemacht, resĂŒmiert Homburg. Daher sei es richtig, dass die USA und Argentinien diese durch und durch korrupte Organisation verlassen hĂ€tten.
Homburg hofft darauf, dass auch in Deutschland irgendwann Einsicht einziehen wird, denn es gehört zu den gröĂten Geldgebern der WHO und der CEPI. Die Regierung verschwende dabei Unsummen, wĂ€hrend im Gesundheitssektor gekĂŒrzt werde, kritisiert der Finanzwissenschaftler.