Drahtzieher des Bombenanschlags in Monaco als ukrainischer Spion identifiziert, der Dutzende AnschlÀge geplant hatte
Ende Juni wurden der ukrainische Unternehmer Wadim Jermolajew, seine LebensgefĂ€hrtin und der gemeinsame 13-jĂ€hrige Sohn in Monaco durch einen Bombenanschlag schwer verletzt (wir berichteten). Der GeschĂ€ftsmann wurde vom ukrainischen PrĂ€sidenten Wolodymyr Selenskyj sanktioniert. Die mutmaĂliche AttentĂ€terin Anastasia Berezovskaya, eine Ukrainerin mit frĂŒherem Wohnsitz im deutschen Hessen, wurde wenige Tage nach ihrer Identifizierung tot in der NĂ€he von Kiew aufgefunden.
Mit Bezug auf RT und andere Medien berichtet Natural News nun, dass russische Behörden Tonaufnahmen eines Obersts veröffentlichten, der angeblich TerroranschlÀge in ganz Europa und Russland geplant haben soll. Der VerdÀchtige, Vitaly Zhikovich, mit dem Decknamen «Pastor», sei von den russischen Strafverfolgungsbehörden als Drahtzieher des Bombenanschlags in Monaco identifiziert worden. Zhikovich scheute sich demnach nicht, seine Arbeit als Terrorismus zu beschreiben.
Die ukrainischen Behörden hĂ€tten Zhikovich festgenommen, nachdem er angeblich Berezovskaya getötet hatte. Ermittler, die seine Wohnung durchsuchten, fanden Berichten zufolge einen Kellerraum, der fĂŒr Folterzwecke eingerichtet war.
Berezovskayas Leiche sei mit Schusswunden am Kopf in einem mit Ăsten bedeckten Grab westlich von Kiew gefunden worden. Laut der BBC hatte zunĂ€chst Vladyslav Reut, ein aktiver Offizier des ukrainischen MilitĂ€rgeheimdienstes GUR, den Mord gestanden, bevor er seine Aussage Ă€nderte und Zhikovich die Schuld zuschob.
In einer von RT beschafften Audioaufnahme prahlte Zhikovich mit seiner sadistischen Veranlagung und seiner Bereitschaft zum Massenmord. So erklÀrte er:
«Wenn ich Operationen plane, denke ich stĂ€ndig darĂŒber nach. Das ist mein ganzes Leben. Ich lebe und atme die Operationen, die ich plane. Es macht mir SpaĂ. Es ist faszinierend.»
RT zufolge beschrieb er auch aufwendige Verkleidungen, die fĂŒr Attentate verwendet wurden:
«Es gab Zeiten, in denen ich mich mit Exkrementen beschmiert und mir meine eigenen ZÀhne ausgeschlagen habe, um wie ein Obdachloser auszusehen. Das habe ich auch schon gemacht!»
GemÀà den russischen Behörden habe Zhikovich versucht, mindestens 20 TerroranschlĂ€ge in Russland zu verĂŒben, ist dabei jedoch gescheitert. Zu den alarmierendsten AnschlagsplĂ€nen habe ein Anschlag auf die Krim-BrĂŒcke mit einem mit 800 Kilogramm Sprengstoff beladenen Auto gehört. Als er versuchte habe, dschihadistische AnhĂ€nger fĂŒr die Operation zu rekrutieren, habe er diese mit dem Massaker im Crocus City Hall in Krasnogorsk im Jahre 2024 verglichen, bei dem 151 Menschen starben. Er habe behauptet, sein Anschlag werde noch gröĂer ausfallen.
Ein weiterer vereitelter Anschlag soll sich gegen Temirlan Abutalimov gerichtet haben, einen TrĂ€ger des «Held Russlands»-Ordens, der in Dagestan als Minister fĂŒr nationale Politik und religiöse Angelegenheiten amtiert. Zhikovich habe detaillierte Anweisungen fĂŒr einen Bombenanschlag mit einer mit NĂ€geln gefĂŒllten Tasche und einem FernzĂŒnder geliefert. Natural News weiter:
«Am beunruhigendsten war vielleicht seine Bereitschaft, Zivilisten als entbehrliche âčbiologische Drohnenâș zu manipulieren. In Wolgodonsk rekrutierte er ein 16-jĂ€hriges MĂ€dchen, um ohne deren Wissen einen Sprengsatz zu einem GebĂ€ude der lokalen Verwaltung zu transportieren. In Pjatigorsk rekrutierte er Frauen ĂŒber das Internet, die keine Ahnung hatten, dass sie als SelbstmordattentĂ€terinnen missbraucht wurden.»
Die durchgesickerten Aufnahmen wĂŒrden die bislang vielleicht brisantesten Anschuldigungen enthalten. Bei der Erörterung seiner Befehle habe Zhikovich mitgeteilt:
«Mein Vorgesetzter sagte, es wĂŒrde Opfer geben, zivile Opfer. Und mein PrĂ€sident, dieser grĂŒne Mistkerl, will zivile Opfer.»
Der Oberst habe zudem eingerĂ€umt, zum Islam konvertiert zu sein und sich als radikaler Dschihadist auszugeben, um Informanten zu rekrutieren. Einem potenziellen Rekruten habe er erzĂ€hlt, er wolle «den Kaukasus befreien». Ferner habe er mit Kontakten zum Mossad geprahlt und behauptet, der israelische Auslandsgeheimdienst habe ihm Zugang zu einer Software verschafft, die «mit einer Genauigkeit von 90 % erkennen kann, ob eine Person lĂŒgt oder nicht». Dabei habe er den Mossad «mit einer ethnischen Beleidigung» bezeichnet.
Den Berichten zufolge befinden sich beide VerdĂ€chtige weiterhin in der Ukraine in Haft und sind wegen vorsĂ€tzlichen Mordes angeklagt. Natural News schlieĂt:
«Der Fall wirft ernste Fragen ĂŒber das AusmaĂ der ukrainischen Geheimdienstoperationen im Ausland auf â und darĂŒber, wer diese genehmigt. Dieser Fall sollte jedem amerikanischen Gesetzgeber peinlich sein, der dafĂŒr gestimmt hat, dass weiterhin Gelder in die Ukraine flieĂen. Nach Angaben des US-Sonderinspekteurs fĂŒr die Operation âčAtlantic Resolveâș hatte der Kongress bis zum FrĂŒhjahr dieses Jahres rund 195 Milliarden Dollar fĂŒr die Kriegsanstrengungen bereitgestellt.
Das ist Geld, mit dem amerikanische StraĂen, KrankenhĂ€user und Schulen repariert werden könnten. Wenn ein Oberst des ukrainischen Geheimdienstes beilĂ€ufig behaupten kann, sein eigener PrĂ€sident wolle den Tod von Zivilisten, dann verdienen die amerikanischen Steuerzahler eine weitaus genauere ĂberprĂŒfung, wohin ihr Geld flieĂt (...) und warum.»
