Jens Wernicke
RubikonFeed Titel: Rubikon Jens Wernicke
Jens Wernicke ist EnthĂŒllungsjournalist und Autor mehrerer Spiegel-Bestseller. Im Jahr 2017 grĂŒndete er das Online-Magazin Rubikon, das unter seiner FĂŒhrung mutig die Propaganda-Matrix durchbrach und bald schon ein Millionenpublikum erreichte. Der ebenfalls von ihm ins Leben gerufene Rubikon-Verlag veröffentlichte wĂ€hrend der Pandemiejahre ein Dutzend gesellschaftskritischer Spiegel-Bestseller und trug damit maĂgeblich zur Aufarbeitung der Geschehnisse bei. Dr. Philipp Gut
Dr. Philipp Gut ist einer der renommiertesten Schweizer Journalisten, Buchautor und PR-Profi. Bis Dezember 2019 war er Inlandchef und stellvertretender Chefredaktor der Weltwoche. 2021 initiierte er gemeinsam mit dem Verleger Bruno Hug das Referendum Staatsmedien Nein fĂŒr Pressefreiheit und freie Medien. Zuletzt profilierte er sich unter anderem mit zahlreichen EnthĂŒllungen zu politischen TĂ€uschungen und Manipulationen wĂ€hrend der Corona-Krise in der Schweiz. Der Rubikon ist zurĂŒck!
Liebe Leserinnen und Leser, die letzten zwei Jahre bin ich durch meine persönliche Hölle gegangen: Ich war angeblich unheilbar krank, brach unter epileptischen AnfĂ€llen auf offener StraĂe zusammen, wĂ€re mehrfach fast gestorben und verlor ⊠einmal wirklich alles. Doch dann nahmen mich fremde Menschen bei sich auf und pflegten mich gesund, fand ich Wohlwollen und UnterstĂŒtzung, schenkte man mir WertschĂ€tzung und Ermutigung und folgte ich schlieĂlich dem Ruf meiner Seele und begab mich auf meinen sehr persönlichen Heilungsweg. Auf dieser Reise traf ich auch jene Menschen, Profis in ihrem jeweiligen Bereich, mit denen ich nun zusammen Neues schaffen werde. Kurzum: Das Universum meinte es gut mit mir. Daher ist es nun auch endlich soweit, dass ich mein vor lĂ€ngerer Zeit gegebenes Versprechen einlösen kann: der Rubikon, das Magazin, das wie kein zweites in der Corona-Zeit fĂŒr Wahrheit und Besonnenheit warb und Millionen Menschen berĂŒhrte, kehrt zurĂŒck. Warum, fragen Sie? Weil in Zeiten globaler Dauerkrisen lĂ€ngst nicht nur der regulĂ€re, sondern auch der freie Medienbetrieb, wo er denn ĂŒberhaupt noch existiert, allzu oft in Voreingenommenheit oder einer Begrenztheit der Perspektive versinkt â und wir der Meinung sind, dass es die letzten Reste der Presse- und Meinungsfreiheit sowie von PluralitĂ€t und offenem Diskurs bedingungslos zu verteidigen gilt. Ganz im Sinne Bertolt Brechts: âWenn die Wahrheit zu schwach ist, sich zu verteidigen, muss sie zum Angriff ĂŒbergehen.â Gerade jetzt braucht es ein Medium, das ausspricht, was andere nicht einmal zu denken wagen. Das die wirklich wichtigen Fragen stellt und genau den Richtigen argumentativ einmal ordentlich auf die FĂŒĂe tritt. Das Alternativen aufzeigt und Propaganda entlarvt. Als Korrektiv fĂŒr Massenmedien und Politik. Sowie auch und vor allem als Sprachrohr fĂŒr jene, die man â unter dem Vorwand alternativloser SachzwĂ€nge â entmenschlicht, entwĂŒrdigt, ausgrenzt, abhĂ€ngt und verarmt. Als Plattform fĂŒr eben ihre Utopien. Einer besseren, menschlichen und gerechteren Welt. Eine starke, unzensierbare Stimme der Zivilgesellschaft. Rubikon wird die wahren HintergrĂŒnde politischer Entwicklungen aufdecken. Analysen, EnthĂŒllungen und Hintergrundrecherchen veröffentlichen. LĂŒgen und Korruption entlarven. Der allgemeinen Reiz- und InformationsĂŒberflutung mit Klarheit und Reduktion auf das Wesentliche begegnen. Das weltweite Geschehen ĂŒberschaubar abbilden. Und BrĂŒcken bauen: Zwischen TĂ€tern und Opfern, Freunden und Feinden, âlinksâ und ârechtsâ, Wissenschaft und SpiritualitĂ€t. Denn die neue, bessere Welt, die wir alle uns wĂŒnschen, entsteht nur jenseits von Krieg, Kampf, Trauma und Schuld. Entsteht in Verbundenheit, Kooperation, Hingabe und Verantwortung. Versiert recherchiert und ohne ideologische oder parteipolitische Scheuklappen, frei von Zensur und Einflussnahme Dritter werden wir das aktuelle politische Geschehen im deutschsprachigen Raum, in Europa und der Welt abbilden, und so unseren Leserinnen und Lesern ermöglichen, sich ihre eigene, wirklich unabhĂ€ngige Meinung zu bilden. Das machen wir mit den besten freien Journalisten weltweit. Auf frei zugĂ€nglicher Basis. Ohne Werbung, Bezahlschranken und Abo-Modelle. Sowie regelmĂ€Ăig mit gesellschaftspolitischen BeitrĂ€gen hochkarĂ€tiger Fachpersonen garniert. Dabei sind wir einzig der Wahrheit verpflichtet und verstehen uns nicht als Konfliktpartei, wollen keinen Druck oder Gegendruck erzeugen, Lager bilden oder andere von unserer Weltsicht ĂŒberzeugen, sondern einzig und allein ausgewogen und fundiert berichten. Informieren statt bevormunden. ErmĂ€chtigen statt belehren. UnterstĂŒtzen statt vereinnahmen. Nach nunmehr fast zwei Jahren der Vorbereitung mit sicherer Infrastruktur aus der Schweiz und also einem Land, in dem die Pressefreiheit noch etwas zĂ€hlt. Mit regelmĂ€Ăigen BeitrĂ€gen gewichtiger Stimmen aus Wissenschaft und Gesellschaft wie Dr. Wolfgang Wodarg, Prof. Michael Meyen, Marcus Klöckner, Michael Ballweg, Ivan Rodionov, Jens Lehrich und vielen anderen mehr. Als Chefredakteur konnten wir mit Dr. Philipp Gut einen der renommiertesten Journalisten der Schweiz gewinnen, der bis Dezember 2019 Inlandchef und stellvertretender Chefredaktor der Weltwoche war. Um unsere Utopie real werden zu lassen, haben wir soeben unter www.rubikon.news unser Crowdfunding gestartet. Denn fĂŒr unseren Neustart benötigen wir Zuwendungen ĂŒber die bereits von mir in GrĂŒndung und Vorbereitungen investierten gut 100.000 Schweizer Franken hinaus. Ăber jene Mittel also hinaus, die Sie, liebe Leserinnen und Leser, mir dankenswerterweise einst spendeten, als ich vor knapp drei Jahren fĂŒr die Idee eines neuen, mutigen Rubikon jenseits europĂ€ischer Zensurbestrebungen, jenseits also von Internetsperren, -kontrollen und so vielem mehr warb. Konkret benötigen wir heute 140.000 Schweizer Franken fĂŒr den Start. 60.000 hiervon fĂŒr die Entwicklung unserer Webseite und 80.000 fĂŒr unseren operativen Betrieb, also fĂŒr die Administration, Redaktion sowie die Honorare freier Mitarbeiter fĂŒr die ersten Monate, um auch fĂŒr diese Verbindlichkeit zu schaffen. Meine Bitte heute an Sie lautet: Bitte unterstĂŒtzen Sie nach KrĂ€ften den Neustart unseres Magazins, verbreiten Sie unseren Aufruf und weisen gern auch publizistisch auf unsere Spendenaktion hin. Mit Dank und herzlichen GrĂŒĂen fĂŒr ein glĂŒckliches, gesundes, friedliches Jahr 2025: Jens Wernicke | Peter MayerBitte gib einen Feed mit dem Parameter url an. 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NZZFeed Titel: Wissenschaft - News und HintergrĂŒnde zu Wissen & Forschung | NZZ Licht statt Funkwellen: Laserlicht soll den Datenstau im Weltraum beheben
Dem Satelliteninternet droht die Ăberlastung, bevor es richtig Fuss gefasst hat. Ein optischer Link zur Erde könnte Abhilfe schaffen â wĂ€ren da nicht die Wolken.
Dieser Krebs sitzt im Dunkeln und riecht nach Schweinestall
Sie sind die wohl eigenartigsten Landbewohner: Asseln leben auf der Unterseite von Blumentöpfen und tragen stets ein kleines StĂŒck «Meer» mit sich herum. Die Kolumne «Wild & wundersam».
Architektur fĂŒr die Seele: Was ein GebĂ€ude anziehend macht, ist nicht bloss Geschmackssache
Beim Anblick mancher HĂ€user fĂŒhlen wir uns wohler als bei anderen â das zeigt die Hirnforschung. Vertreter der sogenannten Neuroarchitektur versuchen daraus harte Kriterien fĂŒr gutes Bauen zu entwickeln.
Saftige GeschĂ€fte â wie Florida einst zum Zentrum der Orangen-Industrie wurde
Vitamin C fĂŒr alle! Nach dem Zweiten Weltkrieg brachten die Amerikaner Orangensaft aus Konzentrat auf den Markt. In den USA erlebten Investoren mit Zitrus-Monokulturen goldene Zeiten â bis ihnen ein mikroskopisch kleiner Wurm dazwischenfunkte.
Millionen von Bakterien bewohnen unsere Mundhöhle â sollte man sie mit Mundwasser dezimieren?
Bestimmte Bakterien im Mund sind fĂŒr Karies und Mundgeruch verantwortlich und könnten sogar Krebs fördern. Doch mit antiseptischen MundspĂŒlungen geht man auch der gesunden Mundflora an den Kragen. Die Kolumne «Hauptsache, gesund».
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| â1 | An der einstweiligen Anordnung wirkten neben drei anderen Richter*innen die heutige Berichterstatterin Astrid Wallrabenstein sowie Christine Langenfeld, Rhona Fetzer und Thomas Offenloch mit. Heute sind darĂŒber hinaus Ann-Katrin Kaufhold, Peter Frank, Holger Wöckel und Sigrid Emmenegger mit der Sache befasst. |
|---|---|
| â2 | Der nicht nur die Rechtsprechung prĂ€gte, sondern auch die dogmatischen Grundlagen in seiner Kommentierung MĂŒller, Art. 38 GG, in: von Mangoldt / Klein / Starck, GG (7. Aufl. 2018), Rn. 80 f. prĂ€gte. Vgl. nun MĂŒller / Drossel, Art. 38 GG, in: Huber / VoĂkuhle, GG (8. Aufl. 2024), Rn. 176. |
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Nach wochenlangen Drohungen haben die Vereinigten Staaten und Israel den Iran angegriffen. Noch ist offen, ob die MilitÀrschlÀge den Auftakt zu einem lÀngeren Konflikt markieren. Schon jetzt ist aber klar: Die Angriffe der USA und Israels sind offenkundig rechtswidrig. Sie verletzen das Gewaltverbot aus Art. 2 Abs. 4 der UN-Charta in einer Weise, wie sie kaum eindeutiger sein könnte.
Die rechtliche Bewertung unterscheidet sich im Kern nicht von jener der Angriffe, die beide Staaten im Juni vergangenen Jahres gegen iranische Nuklearanlagen gefĂŒhrt haben. Die damaligen Argumente mĂŒssen hier nicht wiederholt werden (NĂ€heres dazu hier und hier). Wichtiger ist, dass sich weder Israel noch die USA plausibel auf ihr Recht zur Selbstverteidigung nach Art. 51 der Charta berufen können â weder einzeln noch kollektiv. Der Iran hat die USA oder Israel nicht angegriffen, jedenfalls nicht in jĂŒngerer Zeit. Gab es Bedrohungen durch frĂŒhere Angriffe, sind diese lĂ€ngst entfallen. Es gab auch keinen andauernden bewaffneten Angriff Irans, der den RĂŒckgriff auf Selbstverteidigung hĂ€tte rechtfertigen können.
Wenn ĂŒberhaupt, dann lieĂe sich an die Verhinderung eines kĂŒnftigen iranischen Angriffs denken â nuklear oder auf andere Weise â, gestĂŒtzt auf eine Theorie der antizipierenden Selbstverteidigung gegen einen unmittelbar bevorstehenden Angriff. Doch selbst nach der weitestmöglichen, noch vertretbaren Auslegung wĂ€re ein Gewalteinsatz gegen den Iran nur dann rechtmĂ€Ăig, wenn drei Voraussetzungen erfĂŒllt wĂ€ren: Erstens mĂŒsste der Iran die Absicht gehabt haben, die USA oder Israel anzugreifen â also eine entsprechende Entscheidung seiner FĂŒhrung getroffen worden sein. Zweitens mĂŒsste der Iran dazu tatsĂ€chlich fĂ€hig gewesen sein. Und drittens mĂŒsste der Einsatz von Gewalt gerade jetzt notwendig gewesen sein, weil nur in diesem Moment das letzte Zeitfenster bestanden hĂ€tte, um den kĂŒnftigen Angriff zu verhindern.
Keine dieser Voraussetzungen liegt vor â ebenso wenig wie im vergangenen Sommer. Mehr noch: Das Argument der antizipatorischen Selbstverteidigung ist heute sogar noch schwĂ€cher, denn die Angriffe des letzten Sommers haben Irans FĂ€higkeit, eine Nuklearwaffe zu entwickeln, erheblich beeintrĂ€chtigt. PrĂ€sident Trump sprach damals davon, das iranische Atomprogramm sei âausgelöschtâ worden. Belege dafĂŒr, dass der Iran sein Programm seither wiederaufgebaut, die Entscheidung zum Bau einer Waffe getroffen, sie auf eine ballistische Rakete montiert und ihren Einsatz gegen die USA oder Israel geplant hĂ€tte, wurden nicht vorgelegt. Mehrere ErklĂ€rungen amerikanischer AmtstrĂ€ger aus den letzten Tagen, die in diese Richtung deuten, sind im Gegenteil entweder unzutreffend oder unbelegt.
Kurzum: Es gab keinen unmittelbar bevorstehenden bewaffneten Angriff Irans auf diese beiden Staaten â weder nuklear noch anderweitig. Das gilt selbst unter der weitestmöglichen â und keineswegs zwingenden â Auslegung des Begriffs der Selbstverteidigung gegen einen drohenden Angriff. Nach engerer Auffassung, wonach ein unmittelbar bevorstehender Angriff tatsĂ€chlich kurz vor seiner AusfĂŒhrung stehen muss, bestand erst recht kein Angriff des Irans. Hinzu kommen jene Staaten und Völkerrechtler:innen, die jede Form der Selbstverteidigung gegen einen noch nicht erfolgten Angriff grundsĂ€tzlich ablehnen. Nur wer prĂ€ventive Gewaltanwendung gegen jede beliebig wahrgenommene kĂŒnftige Bedrohung fĂŒr zulĂ€ssig hĂ€lt, könnte hier ĂŒberhaupt ein Argument konstruieren. Doch das wĂ€re keine Selbstverteidigung mehr, sondern die vollstĂ€ndige Entkernung des ius ad bellum.
Die Lage ist damit klar. Es lĂ€sst sich nicht ernsthaft vertreten, dass diese Angriffe nach der UN-Charta rechtmĂ€Ăig sind. Ebenso wenig ĂŒberzeugt die These, es handele sich um die Fortsetzung eines bereits bestehenden bewaffneten Konflikts â aus den bereits dargelegten GrĂŒnden. Ganz vielleicht wird sich daraus etwas Gutes ergeben â um Irans Diktator und sein mörderisches Regime werde ich gewiss nicht trauern â, doch viel spricht nicht dafĂŒr. Weitaus wahrscheinlicher ist, dass viele Unschuldige sterben werden â im Iran und womöglich auch in Israel â und dass ihr Tod vergeblich sein wird. FĂŒr die rechtliche Bewertung im Rahmen des ius ad bellum ist das allerdings unerheblich. Die Verletzung der UN-Charta liegt hier so offen zutage, wie es deutlicher kaum sein könnte.
Eine englische Fassung dieses Textes ist auf EJIL:Talk erschienen.
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