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Kaum beachtet von der Weltöffentlichkeit, bahnt sich der erste internationale Strafprozess gegen die Verantwortlichen und Strippenzieher der Corona‑P(l)andemie an. Denn beim Internationalem Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag wurde im Namen des britischen Volkes eine Klage wegen „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ gegen hochrangige und namhafte Eliten eingebracht. Corona-Impfung: Anklage vor Internationalem Strafgerichtshof wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit! – UPDATE

Radio MĂŒnchen · Argumente gegen die Herrschaft der Angst - Dr. Wolfgang Wodarg im GesprĂ€ch

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Corona Transition

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Feed Titel: Transition News


Drahtzieher des Bombenanschlags in Monaco als ukrainischer Spion identifiziert, der Dutzende AnschlÀge geplant hatte

Ende Juni wurden der ukrainische Unternehmer Wadim Jermolajew, seine LebensgefĂ€hrtin und der gemeinsame 13-jĂ€hrige Sohn in Monaco durch einen Bombenanschlag schwer verletzt (wir berichteten). Der GeschĂ€ftsmann wurde vom ukrainischen PrĂ€sidenten Wolodymyr Selenskyj sanktioniert. Die mutmaßliche AttentĂ€terin Anastasia Berezovskaya, eine Ukrainerin mit frĂŒherem Wohnsitz im deutschen Hessen, wurde wenige Tage nach ihrer Identifizierung tot in der NĂ€he von Kiew aufgefunden.

Mit Bezug auf RT und andere Medien berichtet Natural News nun, dass russische Behörden Tonaufnahmen eines Obersts veröffentlichten, der angeblich TerroranschlÀge in ganz Europa und Russland geplant haben soll. Der VerdÀchtige, Vitaly Zhikovich, mit dem Decknamen «Pastor», sei von den russischen Strafverfolgungsbehörden als Drahtzieher des Bombenanschlags in Monaco identifiziert worden. Zhikovich scheute sich demnach nicht, seine Arbeit als Terrorismus zu beschreiben.

Die ukrainischen Behörden hĂ€tten Zhikovich festgenommen, nachdem er angeblich Berezovskaya getötet hatte. Ermittler, die seine Wohnung durchsuchten, fanden Berichten zufolge einen Kellerraum, der fĂŒr Folterzwecke eingerichtet war.

Berezovskayas Leiche sei mit Schusswunden am Kopf in einem mit Ästen bedeckten Grab westlich von Kiew gefunden worden. Laut der BBC hatte zunĂ€chst Vladyslav Reut, ein aktiver Offizier des ukrainischen MilitĂ€rgeheimdienstes GUR, den Mord gestanden, bevor er seine Aussage Ă€nderte und Zhikovich die Schuld zuschob.

In einer von RT beschafften Audioaufnahme prahlte Zhikovich mit seiner sadistischen Veranlagung und seiner Bereitschaft zum Massenmord. So erklÀrte er:

«Wenn ich Operationen plane, denke ich stĂ€ndig darĂŒber nach. Das ist mein ganzes Leben. Ich lebe und atme die Operationen, die ich plane. Es macht mir Spaß. Es ist faszinierend.»

RT zufolge beschrieb er auch aufwendige Verkleidungen, die fĂŒr Attentate verwendet wurden:

«Es gab Zeiten, in denen ich mich mit Exkrementen beschmiert und mir meine eigenen ZÀhne ausgeschlagen habe, um wie ein Obdachloser auszusehen. Das habe ich auch schon gemacht!»

GemĂ€ĂŸ den russischen Behörden habe Zhikovich versucht, mindestens 20 TerroranschlĂ€ge in Russland zu verĂŒben, ist dabei jedoch gescheitert. Zu den alarmierendsten AnschlagsplĂ€nen habe ein Anschlag auf die Krim-BrĂŒcke mit einem mit 800 Kilogramm Sprengstoff beladenen Auto gehört. Als er versuchte habe, dschihadistische AnhĂ€nger fĂŒr die Operation zu rekrutieren, habe er diese mit dem Massaker im Crocus City Hall in Krasnogorsk im Jahre 2024 verglichen, bei dem 151 Menschen starben. Er habe behauptet, sein Anschlag werde noch grĂ¶ĂŸer ausfallen.

Ein weiterer vereitelter Anschlag soll sich gegen Temirlan Abutalimov gerichtet haben, einen TrĂ€ger des «Held Russlands»-Ordens, der in Dagestan als Minister fĂŒr nationale Politik und religiöse Angelegenheiten amtiert. Zhikovich habe detaillierte Anweisungen fĂŒr einen Bombenanschlag mit einer mit NĂ€geln gefĂŒllten Tasche und einem FernzĂŒnder geliefert. Natural News weiter:

«Am beunruhigendsten war vielleicht seine Bereitschaft, Zivilisten als entbehrliche â€čbiologische Drohnenâ€ș zu manipulieren. In Wolgodonsk rekrutierte er ein 16-jĂ€hriges MĂ€dchen, um ohne deren Wissen einen Sprengsatz zu einem GebĂ€ude der lokalen Verwaltung zu transportieren. In Pjatigorsk rekrutierte er Frauen ĂŒber das Internet, die keine Ahnung hatten, dass sie als SelbstmordattentĂ€terinnen missbraucht wurden.»

Die durchgesickerten Aufnahmen wĂŒrden die bislang vielleicht brisantesten Anschuldigungen enthalten. Bei der Erörterung seiner Befehle habe Zhikovich mitgeteilt:

«Mein Vorgesetzter sagte, es wĂŒrde Opfer geben, zivile Opfer. Und mein PrĂ€sident, dieser grĂŒne Mistkerl, will zivile Opfer.»

Der Oberst habe zudem eingerĂ€umt, zum Islam konvertiert zu sein und sich als radikaler Dschihadist auszugeben, um Informanten zu rekrutieren. Einem potenziellen Rekruten habe er erzĂ€hlt, er wolle «den Kaukasus befreien». Ferner habe er mit Kontakten zum Mossad geprahlt und behauptet, der israelische Auslandsgeheimdienst habe ihm Zugang zu einer Software verschafft, die «mit einer Genauigkeit von 90 % erkennen kann, ob eine Person lĂŒgt oder nicht». Dabei habe er den Mossad «mit einer ethnischen Beleidigung» bezeichnet.

Den Berichten zufolge befinden sich beide VerdĂ€chtige weiterhin in der Ukraine in Haft und sind wegen vorsĂ€tzlichen Mordes angeklagt. Natural News schließt:

«Der Fall wirft ernste Fragen ĂŒber das Ausmaß der ukrainischen Geheimdienstoperationen im Ausland auf – und darĂŒber, wer diese genehmigt. Dieser Fall sollte jedem amerikanischen Gesetzgeber peinlich sein, der dafĂŒr gestimmt hat, dass weiterhin Gelder in die Ukraine fließen. Nach Angaben des US-Sonderinspekteurs fĂŒr die Operation â€čAtlantic Resolveâ€ș hatte der Kongress bis zum FrĂŒhjahr dieses Jahres rund 195 Milliarden Dollar fĂŒr die Kriegsanstrengungen bereitgestellt.
Das ist Geld, mit dem amerikanische Straßen, KrankenhĂ€user und Schulen repariert werden könnten. Wenn ein Oberst des ukrainischen Geheimdienstes beilĂ€ufig behaupten kann, sein eigener PrĂ€sident wolle den Tod von Zivilisten, dann verdienen die amerikanischen Steuerzahler eine weitaus genauere ÜberprĂŒfung, wohin ihr Geld fließt (...) und warum.»

Bill Gates will mit israelischer Firma ein riesiges Luxusresort in Italien errichten

Der Tech-Magnat Bill Gates, die israelische Investmentgruppe Omnam und die Hotelkette Four Seasons planen in Ostuni in der italienischen Region Apulien seit 2021 ein riesiges Luxusresort im Wert von 100 Millionen Euro: 49 GebÀude, 150 Zimmer, Restaurants, Bars, SchwimmbÀder, ein Beachclub, ein Spa und VeranstaltungsrÀume.

Laut L'Indipendente wĂŒrde sich der Komplex ĂŒber eine FlĂ€che von neun Hektar erstrecken. Es sei mit dem Projekt von Donald Trumps Schwiegersohn Jared Kushner in Albanien verglichen worden. Bill Gates halte einen Anteil von ĂŒber 70 Prozent.

Obwohl das Projekt fĂŒr das Luxusresort an der Costa Merlata bereits seit Jahren in Planung ist, hat es gemĂ€ĂŸ L'Indipendente erst in den letzten Tagen erneut mediale Aufmerksamkeit erlangt und sei in der gesamten nationalen Presse sowie in einem Artikel der britischen Tageszeitung The Times thematisiert worden.

Laut lokalen BĂŒrgerinitiativen und UmweltverbĂ€nden beherbergt das betroffene Gebiet geschĂŒtzte Arten, Zugvögel und natĂŒrliche LebensrĂ€ume wie Höhlen, Dolinen und DĂŒnensysteme, die nach Ansicht der Denkmalschutzbehörde selbst «irreversible VerĂ€nderungen» riskieren. Die Organisationen kritisieren das Projekt wegen möglicher UmweltschĂ€den.

L'Indipendente zufolge beanstanden sie zudem den FlĂ€chen- und Wasserverbrauch sowie die potenzielle Lichtverschmutzung. Zu den Kritikpunkten der UmweltschĂŒtzer seien kĂŒrzlich auch EinwĂ€nde gegen die Beteiligung der israelischen Investmentgruppe hinzugekommen. In den vergangenen Tagen habe auch der GeneralsekretĂ€r der GrĂŒnen, Angelo Bonelli, das Vorhaben kritisiert und angekĂŒndigt, eine parlamentarische Anfrage einzureichen.

GemĂ€ĂŸ der Zeitung konnte das Vorhaben trotz einer Reihe kritischer Stellungnahmen vorangetrieben werden. Das Gebiet falle nĂ€mlich in die von der Regierung im Jahr 2024 eingefĂŒhrte «einheitliche Sonderwirtschaftszone», die Investitionen einem vereinfachten Genehmigungsverfahren unterwirft. Dies habe die Genehmigung der stĂ€dtebaulichen Änderung ermöglicht und einen wichtigen Schritt vorwĂ€rts fĂŒr die Realisierung des Projekts markiert. Nach einem komplizierten Verfahren beim Verwaltungsgericht (TAR), das noch ĂŒber die Angelegenheit entscheiden muss, hĂ€tten VerbĂ€nde Berufung eingelegt.

Laut L'Indipendente stellte der StaatssekretĂ€r im MinisterratsprĂ€sidium mit ZustĂ€ndigkeit fĂŒr den SĂŒden, Luigi Sbarra, nach der vielfĂ€ltigen Kritik klar, dass «es keine Sonderwirtschaftszonen-Genehmigung fĂŒr den Bau eines Resorts gibt». Die Projektleitstelle habe «mit Zustimmung der zustĂ€ndigen Gebietskörperschaften lediglich den Antrag auf Änderung des Parzellierungsplans der Gemeinde Ostuni genehmigt und diese Genehmigung an den Erhalt der UmweltvertrĂ€glichkeitsprĂŒfung geknĂŒpft».

Die Regierung behaupte also, dass kein «Resort» genehmigt wurde, stellt L'Indipendente fest. Und technisch gesehen stimme das auch: Es gebe weder einen endgĂŒltigen Bauplan noch die fĂŒr die DurchfĂŒhrung des Vorhabens erforderliche UmweltvertrĂ€glichkeitsprĂŒfung. Sbarras Äußerungen wĂŒrden jedoch die Bedeutung der Sonderwirtschaftszonen-Genehmigung herunterspielen, die grĂŒnes Licht fĂŒr die stĂ€dtebauliche Änderung gebe, welche die Umsetzung des Projekts ermögliche, und damit faktisch den Weg fĂŒr dessen Bau ebne.

US-VizeprÀsident J.D. Vance bestÀtigt Epsteins Verbindungen zu US- und israelischen Geheimdiensten

Polit-Bombe in der Epstein-Causa: US-VizeprĂ€sident J.D. Vance hat ĂŒber die schon lange vermuteten Verbindungen des SexualstraftĂ€ters Jeffrey Epstein zu den US- und israelischen Geheimdiensten ausgepackt. In einem Interview mit Radiomoderator Alex Jones, von dem der österreichische Sender AUF1 einen Ausschnitt veröffentlichte, bestĂ€tigte Vance:

«Er (Jeffrey Epstein) hatte eindeutig Verbindungen zu höchsten US-Geheimdienstebenen. Er hatte eindeutig Verbindungen zu höchsten israelischen Geheimdienstebenen. (...) Epstein schien mit Teilen des israelischen Deep State verbunden zu sein.»


Zum Anhören des Videos auf das Bild klicken.

US-PrÀsident Donald Trump hatte den Epstein-Skandal zuvor als TÀuschung der Demokraten bezeichnet, um ihm politisch zu schaden.

Mehr zum System Epstein können Sie in den AUF1-Sondersendungen von Chefredakteur Stefan Magnet sehen.

alex_jones_0748_0848_de_gelb_cornerbug_korrigiert.mp4 (video/mp4 5.87)

Epidemiengesetz: Revision gerÀt ins Stocken

Die Teilrevision des Epidemiengesetzes dĂŒrfte spĂ€ter als ursprĂŒnglich geplant in Kraft treten. WĂ€hrend der Bundesrat, die Schweizer Landesregierung, zunĂ€chst davon ausging, dass das ĂŒberarbeitete Gesetz bereits 2027 gelten könnte, zeichnet sich inzwischen ein deutlich lĂ€ngerer parlamentarischer Prozess ab. Beobachter halten ein Inkrafttreten vor 2030 mittlerweile fĂŒr unwahrscheinlich.

Hintergrund sind die umfangreichen Beratungen im Parlament sowie die zahlreichen RĂŒckmeldungen aus der Vernehmlassung. Tausende Seiten an Stellungnahmen von Kantonen, Parteien, VerbĂ€nden und Privatpersonen mussten ausgewertet werden. Die Beratungen im StĂ€nderat stehen noch bevor, danach folgt die Behandlung im Nationalrat. Sollten sich die beiden Kammern nicht einig werden, ist ein Differenzbereinigungsverfahren notwendig. Anschließend könnte ein Referendum ergriffen werden; in diesem Fall entscheidet die Schweizer Stimmbevölkerung ĂŒber das Gesetz.

Die zivilgesellschaftliche Organisation ABF Schweiz, die sich seit Beginn kritisch mit der Revision auseinandersetzt, wertet die Verzögerung als Chance, wie sie diese Woche in einem Newsletter schrieb. Nach Ansicht der Organisation gewinnen politische EntscheidungstrĂ€ger dadurch Zeit, um neue wissenschaftliche Erkenntnisse sowie weitere Dokumente aus der Coronazeit in die Debatte einfließen zu lassen. Insbesondere die Veröffentlichung bislang nicht zugĂ€nglicher Unterlagen und eine fortlaufende Aufarbeitung wĂŒrden die Grundlage der Gesetzesrevision verĂ€ndern.

Nach Auffassung von ABF Schweiz entscheidet sich der Ausgang der Revision nicht erst in einer möglichen Volksabstimmung. Vielmehr wĂŒrden die entscheidenden Weichen bereits in den parlamentarischen Kommissionen gestellt. Deshalb konzentriere die Organisation ihre Arbeit auf die Begleitung der Beratungen mit juristischen Analysen und fachlichen Stellungnahmen.

Im Mittelpunkt der Kritik stehen einzelne Bestimmungen des Gesetzesentwurfs. So wird insbesondere der vorgeschlagene Artikel 5a hinterfragt, der regelt, wann eine «besondere GefĂ€hrdung der öffentlichen Gesundheit» vorliegt. Nach Ansicht von ABF Schweiz seien zentrale Begriffe zu wenig prĂ€zise definiert und könnten dem Bundesrat einen großen Interpretationsspielraum eröffnen. Die Organisation fordert deshalb klarere gesetzliche Kriterien.

DarĂŒber hinaus setzt sich ABF Schweiz nach eigenen Angaben fĂŒr Änderungen weiterer Bestimmungen ein. Dazu gehören die Abschaffung der Kompetenz des Bundesrates, unter gewissen Voraussetzungen fĂŒr gewisse Gruppen ein Impfobligatoriums einzufĂŒhren, Anpassungen bei Haftungsregelungen sowie ein Moratorium fĂŒr modRNA-Impfstoffe.

FĂŒr die Organisation ist klar: Jeder zusĂ€tzliche Monat bis zum Abschluss der Revision eröffnet die Möglichkeit, politische, wissenschaftliche und rechtliche Grundlagen erneut zu ĂŒberprĂŒfen. Aus ihrer Sicht könnte dies den weiteren Verlauf der Gesetzesrevision entscheidend beeinflussen.

Spanien: Ehefrau von Regierungschef SĂĄnchez muss vor Geschworenengericht

Der spanische MinisterprĂ€sident Pedro SĂĄnchez und seine sozialistische Arbeiterpartei PSOE hatten keine gute Woche. Dem inneren Zirkel des Regierungschefs wurde ein weiterer schwerer Schlag versetzt: Seinem Bruder David wurden neun Jahre Berufsverbot auferlegt – wegen Amtsmissbrauchs.

Das Gericht erkannte UnregelmĂ€ĂŸigkeiten bei seiner Einstellung durch den Provinzrat von Badajoz im Jahr 2017. Seine Stelle im öffentlichen Dienst wurde demnach speziell fĂŒr ihn geschaffen. Dieselbe Strafe wurde laut El PaĂ­s gegen neun weitere Angeklagte verhĂ€ngt.

Miguel Ángel Gallardo, ehemaliger PrÀsident des Provinzrats von Badajoz und ehemaliger Vorsitzender des Extremadura-Landesverbands der PSOE, erhielt wegen zweier FÀlle von Amtsmissbrauch ein 18-jÀhriges Amtsverbot. Die Anklage wegen Einflussnahme, Kernpunkt der Ermittlungen, wurde vom Gericht abgewiesen, da sie nicht bewiesen sei.

Noch schwerer dĂŒrfte den Regierungschef eine andere Entscheidung getroffen haben. Die fĂŒnf Richter des Nationalen Gerichtshofs in Madrid haben entschieden, dass das Verfahren gegen seine Ehefrau Begoña GĂłmez wegen mutmaßlicher Korruption nicht eingestellt wird – und dass sie sich demnĂ€chst vor einem Geschworenengericht verantworten muss.

Neun Einwohner der Autonomen Gemeinschaft Madrid, keine Berufsrichter, werden ĂŒber die Schuld oder Unschuld von GĂłmez entscheiden. Der Vorwurf: Einflussnahme und Veruntreuung. Auch ihre Beraterin Cristina Álvarez wird auf der Anklagebank sitzen.

Zwei von vier Anklagepunkten – Veruntreuung und Korruption im GeschĂ€ftsverkehr –, die Untersuchungsrichter Juan Carlos Peinado in seinem Erlass zur Eröffnung des Verfahrens am 20. Juni aufgefĂŒhrt hatte, wurden von den Richtern des Nationalen Gerichtshofs zwar abgewiesen, aber die Verurteilungsquote bei Geschworenen-Verfahren wird als hoch eingestuft.

Die Entscheidung erging nach fast zweijÀhrigen Ermittlungen, die von wechselseitigen Berufungen der Staatsanwaltschaft geprÀgt waren. Diese hatte wiederholt die Einstellung des Verfahrens und zuletzt den Freispruch der Angeklagten beantragt.

GĂłmez könnten, wie die Medien berichten, bis zu fĂŒnf Jahre GefĂ€ngnis drohen. Vor der Entscheidung des Nationalen Gerichtshofs, zwei Anklagepunkte fallen zu lassen, standen bis zu 16 Jahre im Raum.

Bisher hat Regierungschef Pedro SĂĄnchez beteuert, die Gerichtsverfahren gegen seine Familien- und Parteimitglieder seien durchweg politisch motiviert – und wĂŒrden von rechtsextremer Seite vorangetrieben.

Der Nationale Gerichtshof hat die gegen die beiden Angeklagten verhĂ€ngten persönlichen Schutzmaßnahmen nun aufgehoben: Das Reiseverbot, die Einziehung ihrer PĂ€sse und die Pflicht, alle fĂŒnfzehn Tage bei der Justizbehörde zu erscheinen, sind hinfĂ€llig. Die Richter stellen jedoch klar, dass GĂłmez und Álvarez wĂ€hrend des gesamten Verfahrens jederzeit erreichbar bleiben mĂŒssen.

EU-Kommission fordert Anti-Korruptionsmaßnahmen

Auch die EU-Kommission hat mittlerweile festgestellt, dass in Spanien nicht alles so korrekt lĂ€uft, wie es zu wĂŒnschen wĂ€re. Wie Politico berichtet, wird sie Spanien dazu auffordern, Reformen zur StĂ€rkung der Justiz sowie der Transparenz- und Antikorruptionsmaßnahmen zu ergreifen.

In ihrem Rechtsstaatlichkeitsbericht kritisiert die Kommission Spanien dafĂŒr, bei der VerschĂ€rfung der Vorschriften zu Interessenkonflikten und den VermögenserklĂ€rungspflichten fĂŒr hochrangige öffentliche AmtstrĂ€ger kaum Fortschritte erzielt zu haben.

Zwar habe Madrid einen Entwurf fĂŒr ein Gesetz ĂŒber öffentliche IntegritĂ€t vorgelegt und einen staatlichen Antikorruptionsplan verabschiedet, doch die «praktische Umsetzung» der bestehenden Vorschriften habe sich nicht verbessert. Eine stĂ€rkere Durchsetzung, einschließlich einer unabhĂ€ngigen Aufsichtsbehörde mit wirksamen Ermittlungs- und Sanktionsbefugnissen, sei notwendig.

Der Bericht der EU-Kommission erscheint einmal jÀhrlich und bewertet alle 27 EU-Mitgliedstaaten hinsichtlich ihrer Einhaltung der Rechtsstaatlichkeit und spricht entsprechende Empfehlungen aus. Und letztendlich bestÀtigt dieser Bericht nur, was in Spanien lÀngst Alltag ist. Seit etwa zwei Jahren wird ein Korruptionsfall nach dem anderen aufgedeckt, viele betreffen Mitglieder des engsten familiÀren und politischen Umfelds von Pedro Sånchez.

Im vergangenen Monat wurde zum Beispiel der ehemalige Verkehrsminister JosĂ© Luis Ábalos zu einer 24-jĂ€hrigen Freiheitsstrafe verurteilt, weil er wĂ€hrend der COVID-«Pandemie» öffentliche AuftrĂ€ge fĂŒr Gesichtsmasken und andere medizinische HilfsgĂŒter gegen Schmiergelder manipuliert hatte. Sein Assistent Koldo GarcĂ­a erhielt 19 Jahre.

Ein weiterer enger VerbĂŒndeter von SĂĄnchez, der ehemalige Premierminister JosĂ© Luis RodrĂ­guez Zapatero, wurde wegen GeldwĂ€sche, Einflussnahme und anderer Straftaten angeklagt, die im Zusammenhang mit der Rettung der Fluggesellschaft Plus Ultra im Jahr 2021 begangen worden sein sollen.

Zapatero betont zwar, dass er lediglich als Berater im Auftrag einer ausgewĂ€hlten Gruppe von Mandanten tĂ€tig gewesen sei, doch die Ermittlungsergebnisse der Nationalpolizei zeichnen ein anderes Bild. Auch ĂŒber Juwelen im Wert von mindestens 1,3 Millionen Euro, die Zapatero gehören und in einem Safe im PSOE-Hauptquartier in Madrid gefunden wurden, hat sich der PSOE-Politiker vor Gericht bisher nicht konkret geĂ€ußert, obwohl er dies angekĂŒndigt hatte.

Der Regierung von Pedro SĂĄnchez wird auch vorgeworfen, ĂŒber zehn Milliarden Euro an EU-Geldern zweckentfremdet zu haben, die eigentlich als Corona-Hilfen vorgesehen waren. Gerade vor einigen Wochen haben deutsche Medien empört ĂŒber den «Corona-Hilfen-Beschiss» in Spanien berichtet.

Weitere Informationen zum spanischen Korruptionssumpf finden Sie hier und hier.


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Vera Lengsfeld

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Gesetzgeber als Gesetzesbrecher

CDU-Bundestagsfraktionsvorsitzender Jens Spahn und sein Mann sind im Papa-GlĂŒck, liest man dieser Tage in der Presse. Dass die beiden glĂŒcklichen Papas in diesem Zusammenhang etwas getan haben, das in Deutschland einen Gesetzesbruch darstellt, scheint niemanden zu stören. Es erfolgt lediglich ein neutraler Hinweis, dass Leihmutterschaft in Deutschland verboten ist. Die wenigsten erwĂ€hnen dabei, dass die 
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Satire darf alles? Nicht im besten Deutschland aller Zeiten

Uwe Steimle ist ein in der Wolle gewaschener Linker. Befreundet mit Gregor Gysi, der das heute wahrscheinlich lieber nicht mehr hören möchte. Steimles Witze wurden von den Linken geliebt und bejubelt, als sie sich gegen die bösen Imperialisten und gegen Helmut Kohl richteten. Mit dem Steimle, der seine Heimat, nicht nur die sĂ€chsische, sondern Deutschland 
 „Satire darf alles? Nicht im besten Deutschland aller Zeiten“ weiterlesen

Grenzverletzung – Eine Novelle / Das Beben von Berlin – Bilder einer Ausstellung

Es gibt zwei Erfindungen der DDR: Die Mauer, mit Tarnnamen Antifaschistischer Schutzwall und Zersetzungsmaßnahmen. Die Mauer prĂ€gte wĂ€hrend des Kalten Krieges die scheinbar unĂŒberwindliche Architektur Europas. Sie trennte Osteuropa vom freien Westen – bis sie ĂŒber Nacht ihrer Funktion beraubt wurde. Sie stand noch da, war aber bereits Legende. Der Fotograf Heiner Studt unternahm im 
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