Corona-Widerstand: Was Sandmann nicht sieht
Am 5. Mai erschien bei Transition News die Analyse «WeiĂe Sneakers oder: Warum der Coronawiderstand eine Fehlkonstruktion war» des promovierten Philosophen und Linguisten Daniel Sandmann. UrsprĂŒnglich war sie auf der Seite von Michael Meyens Freier Akademie fĂŒr Medien & Journalismus erschienen.
Darin legt er umfassend dar, warum aus seiner Sicht der Coronawiderstand als erste Revolution ohne ideelle Grundlage scheitern musste. Als wesentliche GrĂŒnde nennt er, dass das Kapital als erratischer Klotz unangetastet blieb und im Zuge dessen echte Kritik der Empörungsbewirtschaftung und der Personifizierung des Bösen wich â etwa in Form einer sogenannten «Linken», die es als «Linke» gar nicht gebe.
Sandmann schreibt mit tiefer Kenntnis der Szene und analysiert das Corona-Widerstands-Konstrukt selbst â keineswegs nur dessen BĂŒhnenprotagonisten. Diese seien lediglich Symptome einer grundlegenden Fehlkonstruktion. Er bezieht sich dabei auch auf die weiĂen Sneakers von Daniele Ganser, die dieser bei einem Auftritt getragen hatte und ĂŒber die sich Dirk C. Fleck im GesprĂ€ch mit Dirk Pohlmann auslieĂ (ab Min. 51).
Sandmann will dabei nicht zum Ausdruck bringen, Ganser oder sonstige Protagonisten des Widerstands hingen automatisch «dem System» ad personam an. Er betont mehrmals explizit, dass es nicht um die Person gehe, sondern um eine erkenntnistheoretische und Ă€sthetische Symbolik. Die weiĂen Sneakers stehen fĂŒr die Ăsthetik des Kapitals und die KonformitĂ€t im medialen Setting â inmitten eines auch von Finanzinteressen geprĂ€gten Widerstands.
Seine Kritik zielt auf die strukturelle SchwÀche des gesamten Widerstandskonstrukts (fehlende Tiefe, mythische statt reale Kraft, Integration ins System), nicht auf eine simple Personenabrechnung.
Zu Sandmanns Beitrag ist kĂŒrzlich auf der Seite der Akademie eine Replik erschienen. Transition News veröffentlicht diese hiermit mit freundlicher Genehmigung von Michael Meyen sowie der Autorin und des Autors in voller LĂ€nge:
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Daniel Sandmann legt in seinem Artikel «WeiĂe Sneakers» dar, warum der Coronawiderstand aus seiner Sicht eine Fehlkonstruktion durch innere EinflĂŒsse war. Ohne den Inhalt im Einzelnen zu diskutieren, wollen wir hier ergĂ€nzend unsere Beobachtungen von Ă€uĂeren EinflĂŒssen auf die Widerstandsbewegung beschreiben.
Sandmann scheint aus einer AuĂenperspektive geschrieben zu haben. Er meint, der Coronawiderstand sei nur von den Protagonisten auf den BĂŒhnen getragen worden. Und da diese immer noch «dem System» anhĂ€ngen, was die weiĂen Sneaker von Daniele Ganser zeigten, sei die Urkonstruktion falsch und der Widerstand folglich unwirksam.
Man wird der Widerstandsbewegung aber nicht gerecht, wenn man nur den sichtbaren Protagonisten eine Wirkung zuschreibt â und sei es eine negative. Denn die maĂnahmenkritische Bewegung wurde zum gröĂten Teil von den Menschen auf der StraĂe getragen. Ein Systemwechsel war nie ihr Ziel. Dazu waren die Akteure viel zu verschieden in ihren Interessen und Ansichten. Der kleinste gemeinsame Nenner war die Wiederherstellung der Grundrechte.
Den groĂen Berliner Demonstrationen schreibt er ab, eine politische Kraft gewesen zu sein. Wir sehen das anders. Denn gerade diese beiden Veranstaltungen haben bildlich veranschaulicht, wie groĂ die Masse der MaĂnahmenkritiker war. Allerdings haben wir bereits frĂŒhzeitig EinflĂŒsse auf die Widerstandsbewegung wahrgenommen, die von auĂen kamen. Solche Ă€uĂeren EinflĂŒsse betrachtet Sandmann in seinem Text nicht.
Wir gehörten zu den vielen regional und ĂŒberregional Aktiven, die sich in dezentralen Strukturen organisiert hatten und beizeiten ein Agieren unter dem Radar angestrebt haben. Wir waren 2020 bis 2022 in die Organisation sehr vieler Demos eingebunden, insbesondere auch bei den groĂen UmzĂŒgen im August 2020 in Berlin. Eine Reihe merkwĂŒrdiger Ereignisse und Personen, die wir kennenlernten, lieĂen schon relativ frĂŒh die Frage aufkommen, wieviel kontrollierte Opposition in der Widerstandsbewegung steckte.
Unsere Erfahrung aus der DDR hat uns dafĂŒr mit feinen Antennen ausgestattet. Heute fragen wir uns, inwieweit sich ehrlicher Widerstand ĂŒberhaupt gegen die kontrollierte Opposition durchsetzen kann. HĂ€tte man mehr erreichen können, wenn der Einfluss von Diensten, Behörden und Medien besser erkannt und enttarnt worden wĂ€re? Oder wĂ€re der Widerstand dann noch mehr bekĂ€mpft worden? Könnte es sein, dass die Widerstandsbewegung derart gut unterwandert und zerstritten wurde, dass deshalb heute keine kraftvolle Friedensbewegung in Gang kommt?
Die Inszenierung einer rechten und gewaltbereiten Bewegung
Die Diffamierung der CoronamaĂnahmen-Widerstandsbewegung als «rechts» war sehr leicht möglich geworden, als von auĂen bestimmte Themen hereingetragen wurden, die gar nichts mit dem Corona-Thema zu tun hatten. So tauchten schnell Personen mit einer NĂ€he zu 1871ern, ReichsbĂŒrgern und Q-Anon in der Bewegung auf. Auf den Demos wurden Reichskriegsflaggen gezeigt, und die Mainstreammedien stĂŒrzten sich auf diese Bilder.
Mehr als einmal wurde beobachtet, dass die Flaggen entrollt wurden, wenn Fernsehteams in der NĂ€he waren, und wieder eingepackt, sobald die Bilder im Kasten waren. Dazu kamen die Fragen eines Friedensvertrags fĂŒr Deutschland, Briefe an Trump und Putin und Ăbergaben in Botschaften mit der Bitte um Hilfe. VorlĂ€ufiger Höhepunkt solcher Aktionen war der sogenannte Sturm auf den Reichstag am 29. August 2020. Aya VelĂĄzquez hat die Aktion als Psy-Op entlarvt. Die Medien waren eingebunden â und das Framing der CoronamaĂnahmen-Widerstandsbewegung als «rechts» endgĂŒltig gelungen.
Wie die Titulierung der Demo-Teilnehmer als «gewaltbereit» zustande kam, konnte ein befreundeter Video-Filmer auf einer groĂen Demo in Dresden am 13. MĂ€rz 2021 zeigen. Bei der Sichtung seines Films fand er wie im Drehbuch die Aktionen eines Agent Provocateur. Unser Freund hatte den Zug lĂ€ngere Zeit an einer bestimmten Stelle gefilmt. Dabei fiel ihm eine Person in rotem Shirt auf, die offensichtlich nicht zu den Demonstranten gehörte und Polizisten körperlich provozierte. Ein Reporter machte lautstark auf die Situation aufmerksam.
Die Polizisten griffen ein, behandelten die Person jedoch bei genauerem Hinsehen relativ sanft. Ganz anders, als normale Demonstranten in dieser Zeit oftmals durch Polizisten behandelt wurden. Die gleiche Szene mit der gleichen Person im roten Shirt spielte sich kurze Zeit spĂ€ter noch einmal ab. Mitspieler waren der Provokateur im roten Shirt, der Reporter und die Polizisten. Ăhnliche Vorkommnisse wurden auf vielen Demos beobachtet.
Auch die Planung von Demos wurde beeinflusst. Mehrmals erlebten wir, dass die Route im KooperationsgesprÀch so modifiziert wurde, dass eine Einkesselung der Demonstranten einfacher wurde. Das KooperationsgesprÀch findet zwischen Demoanmelder, Polizei und Ordnungsamt vor der Veranstaltung statt.
So sah die Planung des Umzugs fĂŒr den 29. August 2020 in Berlin, die entgegen der Berichterstattung nicht von Michael Ballweg und seinem Team durchgefĂŒhrt worden war, als Startpunkt die StraĂe des 17. Juni vor. Im KooperationsgesprĂ€ch, an dem der Planer nicht beteiligt war, wurde der Startpunkt jedoch in die FriedrichstraĂe nahe der Kreuzung Oranienburger StraĂe verlegt. Somit konnten Wasserwerfer auf der Oranienburger StraĂe platziert werden.
Hinterher wurde klar, dass von vornherein von der Gegenseite vorgesehen war, den Zug nicht starten zu lassen. Die Wasserwerfer hĂ€tten das verhindert, falls sich jemand den Anordnungen widersetzt hĂ€tte. Von hinten wurden ankommende Demonstranten in die FriedrichstraĂe geleitet. Gleichzeitig wurden alle SeitenstraĂen geschlossen. Diese Falle wĂ€re nicht entstanden, wenn der Startpunkt wie geplant in der StraĂe des 17. Juni gelegen hĂ€tte, denn dort gibt es ausreichend offene Fluchtwege.
Nach einer lÀngeren Sitzblockade versuchten die Menschen dann, zur SiegessÀule zu kommen, wo inzwischen die von Ballweg und Team organisierte Kundgebung begann. Auf dem Weg tauchten Personen auf, die versuchten, die Menschen zum Reichstag zu schicken, wo sich dann das oben geschilderte Schauspiel abspielte.

FriedrichstraĂe in Berlin am 29. August 2020 um 13:20 Uhr; Foto: Geoprofi Lars, CC BY-SA 4.0
Ballweg: Alles begann mit einer Legende
Michael Ballweg ist die wohl prominenteste Person des Coronawiderstands. Angesichts seiner langen und ungerechtfertigten Haft ist er eigentlich unangreifbar hinsichtlich des Vorwurfs der Einflussnahme von auĂen. Wir haben keine Beweise fĂŒr solche Tatsachen, wohl aber Wahrnehmungen, die uns seit Jahren zweifeln lassen.
Ballweg erschien bei seinen ersten Auftritten mit einem Rucksack auf der BĂŒhne und erklĂ€rte jeweils, dass er seine Firma verkauft habe und eigentlich in diesem Jahr (2020) mit seinem Sohn eine Weltreise machen wollte. Aber nun halte ihn die Pandemie davon ab und er fĂŒhle sich berufen, gegen die harten MaĂnahmen in den Widerstand zu gehen.
Als DDR-BĂŒrger, der in jungen Jahren Anwerbeversuche der Stasi abgewehrt hat, wittert man hier eine «Legende». So bezeichnete die Stasi Tarnungen, die ihre Mitarbeiter anlegten, um unerkannt geheimdienstlich ermitteln zu können. Videos mit Sequenzen, die Ballweg bei der Vorstellung mit seinem Rucksack zeigen, haben wir heute im Internet nicht mehr finden können. Aus der ErzĂ€hlung ĂŒber den Verkauf der Firma wurde spĂ€ter der Verkauf einer Software und aus der Weltreise ein Sabbatical.
Bei den Veranstaltungen am 29. August 2020 in Berlin machten uns mehrere Details stutzig. Wir hatten WeggefĂ€hrten von Ballweg kennengelernt, unter anderen die vorher fĂŒr Sicherheit verantwortliche Person, die schon nach wenigen Monaten aus dem Team ausgeschieden war. Sie erzĂ€hlten von der UnterdrĂŒckung abweichender Meinungen, was der nach auĂen zur Schau getragenen Friedfertigkeit ĂŒberhaupt nicht entsprach. Wir wissen auch vom Eingriff Ballwegs in die Orga-Teams anderer StĂ€dte, wo ehrliche und aufrichtige UnterstĂŒtzer rausgeschmissen und andere Leute gefördert wurden.
FĂŒr den Umzug am 29. August 2020 hatten eine Reihe von Initiativen Lkws vorbereitet und geschmĂŒckt, die im Demozug mitfahren sollten. Sie mussten wegen der Blockade des Umzugs stehen bleiben, und die Organisatoren blieben auf den Kosten sitzen. Obwohl an der BĂŒhne der Kundgebung Unmengen an Spendengeldern eingenommen wurden (Augenzeugen sprachen von sĂ€ckeweise Geld), erhielten sie nichts davon. Sie wurden mit einer Klage gegen die Stadt Berlin vertröstet, die aber â wie eigentlich von vornherein klar war â abgelehnt worden ist.
MerkwĂŒrdig kam uns auch das Franchise-System um die Marke «Querdenken» vor. WĂ€hrend die Arbeit vieler Organisatoren unentgeltlich erfolgte, flossen hier erhebliche Summen.

Michael Ballweg am 13. Juni 2020 in Ulm; Foto: Wald-Burger8, CC BY-SA 4.0
Immensen Schaden verursachte das Geheimtreffen mit dem selbsternannten «König von Deutschland», Peter Fitzek, am 15. November 2020 in Saalfeld. Aya VelĂĄzquez hat auch dieses skurrile Vorkommnis analysiert. Allerdings musste sie eine UnterlassungserklĂ€rung unterzeichnen und eine Strafe dafĂŒr zahlen, dass sie Ballweg und andere als V-MĂ€nner bezeichnete. Daher tun wir das hier ausdrĂŒcklich nicht.
Wir wissen nicht, was wirklich dahintersteckte. Wir schreiben hier nur die seit Jahren in uns nagenden Zweifel auf. Denn der Einfluss der kontrollierten Opposition war fĂŒr uns, die wir ehrlichen Herzens regional und ĂŒberregional in der Demo-Organisation aktiv waren, zwar spĂŒr-, aber nicht greifbar. Wir haben uns auf unseren Instinkt verlassen.
Dadurch haben wir uns zum Beispiel von der Organisation der groĂen Demo in Leipzig am 7. November 2020 ferngehalten, die maĂgeblich von Ballweg beeinflusst wurde. Auch bei dieser Demo kam es zu inszenierter Gewalt, diesmal im Zusammenspiel mit dem ZDF. Es waren jedoch friedliche Menschen in groĂer Zahl da, die die Veranstaltung trotz aller möglicherweise von auĂen kommenden EinflĂŒsse zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht haben.
MerkwĂŒrdigerweise kam es danach in Leipzig zur GrĂŒndung der «BĂŒrgerbewegung Leipzig» durch ein ehemaliges NPD-Mitglied aus dem Westen. Ist es Zufall, dass der Name sehr Ă€hnlich ist zur «Bewegung Leipzig», die bis dahin die Demos in Leipzig mitorganisiert hatte, insbesondere auch die am 7. November 2020? Jedenfalls kam es von da an zu (absichtlichen?) Verwechslungen in der Berichterstattung. Vermutlich bestand das Ziel dieser GrĂŒndung in der Spaltung und Diffamierung des Coronawiderstands in Leipzig.
Die Erfolge
Die CoronamaĂnahmen-Widerstandsbewegung hatte eine Organisationsstruktur auf Ebene der BundeslĂ€nder und StĂ€dte aufgebaut. Nicht alle haben sich der Querdenken-Orga angeschlossen. Im Winter 2021/22, als jegliche ZusammenkĂŒnfte verboten wurden und Demos nicht angemeldet werden konnten, entstanden aus diesen Strukturen heraus die dezentralen SpaziergĂ€nge.
Ohne Anmeldung und ohne Losungen trafen sich montags Menschen und liefen still, manchmal mit Kerzen, bei KĂ€lte und Wind durch die StraĂen. Die Polizei war ĂŒberfordert und konnte kaum gleichzeitig mit gröĂeren Aufgeboten an den vielen Orten sein. Wahrscheinlich konnte mit diesem stillen Protest die Impfpflicht verhindert werden. MerkwĂŒrdig fanden wir jedoch, dass es recht bald wieder Stimmen gab, die auf eine Zentralisierung der SpaziergĂ€nge drangen, was die Kontrollierbarkeit wieder erleichterte und nicht im Sinne der Demonstranten war.
Neben aller Kritik an der Widerstandsbewegung sollte man ihre Erfolge jedoch nicht geringschĂ€tzen. Es hatte wohl niemand fĂŒr möglich gehalten, wie viele Menschen am 1. August 2020 zum Protest nach Berlin gekommen waren. Den Organisatoren wurde von der Polizei mehrfach die Zahl von 800.000 Teilnehmern genannt.
Am 29. August 2020 kamen noch mehr Menschen nach Berlin. Zahlen wurden jedoch nie wieder mitgeteilt. Die Medien haben daraus lachhaft niedrige Angaben gemacht. WĂ€re man ehrlich gewesen, hĂ€tte man feststellen mĂŒssen, dass diese Proteste weit gröĂer waren als die bis dahin gröĂte Demo in der Geschichte der BRD am 10. Juni 1982 in Bonn gegen den Nato-Doppelbeschluss mit 500.000 Teilnehmern.

Die Rheinwiesen in Bonn am 10. Juni 1982; Foto: Mummelgrummel, CC BY-SA 4.0
Ausgehend von den Demo-Organisationsstrukturen haben sich Gruppen und Netzwerke gebildet, die sich neuen Themen zuwenden. Sie treten beispielsweise fĂŒr Frieden, alternative Wirtschafts-, Versorgungs- und Lebenskonzepte, neue Heilmethoden oder neue Wege in der Bildung ein. Dezentrale Strukturen haben ein höheres VerĂ€nderungspotenzial als zentrale. Das ist eine der wichtigsten Lehren aus dem Coronawiderstand.
Dort, wo jeder jeden kennt, ist eine Unterwanderung nur sehr schwer möglich. Mit attraktiven Angeboten kommt Zulauf. So können sich mehr und mehr Menschen dem System entziehen. Nein sagen zu Produkten von GroĂkonzernen, zu Amazon, Microsoft und Apple, zur Plattform-Ăkonomie und zu elektronischen Bezahlsystemen kann gesellschaftliche VerĂ€nderung bewirken.
Nein sagen bedeutet auch, dem System des Globalismus seine Energie zu entziehen. Auf Ă€hnliche Weise entstand in den 1980er Jahren in der Struktur der Kirchen die Friedens- und Umweltbewegung in der DDR, die schlieĂlich in den 1989er Herbst fĂŒhrte.
Eine Aufgabe der neuen Medien sehen wir in der Beschreibung neuer Initiativen und Bewegungen. Statt sich von den Themen des Mainstreams leiten zu lassen, sollten die Journalisten der neuen Medien viel öfter rausgehen und solche neuen Initiativen portrÀtieren. Das stÀrkt die aktiven KrÀfte, regt zur Nachahmung an und trÀgt zur Gewissheit bei, dass viele auf dem Weg sind.
Diese Replik ist zuerst am 12. Mai auf der Website der Freien Akademie fĂŒr Medien & Journalismus erschienen.
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Beate Strehlitz und Dieter Korbely waren in der DDR-BĂŒrgerbewegung aktiv und haben mehrere Kurse an der Freien Akademie fĂŒr Medien & Journalismus besucht. Strehlitz ist promovierte Ingenieurin und hat in einem Biotechnologie-Institut geforscht. Korbely, ebenfalls Ingenieur, hat in der Industrie gearbeitet.
