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Kaum beachtet von der Weltöffentlichkeit, bahnt sich der erste internationale Strafprozess gegen die Verantwortlichen und Strippenzieher der Corona‑P(l)andemie an. Denn beim Internationalem Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag wurde im Namen des britischen Volkes eine Klage wegen „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ gegen hochrangige und namhafte Eliten eingebracht. Corona-Impfung: Anklage vor Internationalem Strafgerichtshof wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit! – UPDATE

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Radio München · Argumente gegen die Herrschaft der Angst - Dr. Wolfgang Wodarg im Gespräch


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Corona Transition

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WHO unter Druck – und Bern liefert Rückendeckung

Anlässlich der Eröffnung der 79. Weltgesundheitsversammlung (WHA) der Weltgesundheitsorganisation (WHO) am 18. Mai in Genf hat die Schweizer Gesundheitsministerin, Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider (SP/Jura), der Weltgesundheitsorganisation demonstrativ den Rücken gestärkt. Trotz massiver Sparmaßnahmen, Stellenabbau und wachsender internationaler Kritik bezeichnete die Gesundheitsministerin die WHO in ihrer Eröffnungsrede als «unersetzlich».

Die Botschaft aus Bern kommt zu einem politisch heiklen Zeitpunkt. Die WHO musste ihr Budget zuletzt um beinahe eine Milliarde Dollar reduzieren und rund 1300 Stellen abbauen. Gleichzeitig ringt die Organisation international um Vertrauen, Legitimation und Einfluss – insbesondere nach den massiven Kontroversen rund um die «Pandemie»politik der vergangenen Jahre.

Auffällig ist zudem die kommunikative Dramaturgie der letzten Tage: Während WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus erneut internationale Solidarität, globale Zusammenarbeit und die Bedeutung der Internationalen Gesundheitsvorschriften (IGV) betonte, rückten praktisch zeitgleich neue sogenannte internationale Gesundheitsbedrohungen in den Fokus der Öffentlichkeit.

Baume-Schneider würdigte in ihrer Rede ausdrücklich die Rolle der WHO bei der internationalen Reaktion auf das Hantavirus sowie den aktuellen Ebola-Ausbruch im Kongo. Besonders brisant: Nur wenige Tage, nachdem das mediale Interesse am Hantavirus deutlich abgeflaut war, wurde wegen Ebola erneut ein PHEIC – ein internationaler Gesundheitsnotstand – ausgerufen. Damit verschob sich die globale Aufmerksamkeit praktisch nahtlos von einer Krise zur nächsten.

Kritiker sehen darin ein altbekanntes Muster: Die WHO präsentiert sich in Zeiten globaler Unsicherheit als alternativlose Führungsinstanz – ungeachtet wachsender Skepsis gegenüber ihrer politischen Rolle und ihrer zunehmenden Einflussnahme auf nationale Gesundheitspolitiken.

Zusätzlichen Zündstoff liefert die jüngste Diskussion um das Hantavirus selbst. Laut dem deutschen Ökonomen Stefan Homburg habe die WHO gemäss eigenen Meldungen vom 17. Mai 2026 ihre ursprüngliche Einschätzung relativiert. Homburg spricht von einem «Fehlalarm». Ob tatsächlich eine Fehleinschätzung vorlag oder lediglich eine Neubewertung der Lage erfolgte, bleibt umstritten. Politisch heikel ist der Vorgang dennoch, weil er die Debatte um Verhältnismäßigkeit, Krisenkommunikation und internationale Alarmmechanismen neu anheizt.

Vor diesem Hintergrund wirkt das demonstrative Lob aus Bern wie gezielte politische SchĂĽtzenhilfe fĂĽr eine Organisation, die derzeit erheblich unter Druck steht. Denn parallel zur WHA stocken auch die Verhandlungen rund um den sogenannten PABS-Anhang des WHO-Pandemievertrags.

Ursprünglich war vorgesehen, den WHO-Pandemievertrag bereits an der diesjährigen Weltgesundheitsversammlung zu verabschieden. Tatsächlich liegt bislang jedoch lediglich ein (umstrittener) Entwurf des PABS-Anhangs vor. Die weiteren Arbeiten sollen nun bis zur WHA80 im Mai 2027 – oder früher im Rahmen einer außerordentlichen Sitzung – fortgeführt werden.

Gerade dieser PABS-Anhang sorgt international für zunehmenden Widerstand. Kritiker warnen vor einem schleichenden Machttransfer weg von souveränen Nationalstaaten hin zu internationalen Netzwerken, Institutionen und privatwirtschaftlichen Interessen. Im Zentrum stehen Fragen der demokratischen Kontrolle, der Verteilung biologischer Daten und möglicher finanzieller Verpflichtungen für Staaten.

Für viele Beobachter geht es deshalb längst nicht mehr nur um technische Pandemievorsorge, sondern um eine grundsätzliche Machtfrage im globalen Gesundheitsrecht: Wer entscheidet künftig im Krisenfall – demokratisch legitimierte Staaten oder internationale Organisationen mit wachsendem Einfluss?

Der Zeitpunkt der politischen Inszenierung in Genf wirft deshalb Fragen auf. Soll das Vertrauen in die WHO gezielt stabilisiert werden? Dient die neue Krisenkommunikation dazu, festgefahrene Verhandlungen politisch abzusichern? Und erlebt die Ă–ffentlichkeit derzeit eine koordinierte Re-Legitimierung globaler Gesundheitsstrukturen?

Die Botschaft der Schweizer Gesundheitsministerin jedenfalls ist unmissverständlich: Die WHO soll trotz Krise, Kritik und Vertrauensverlust weiterhin als unverzichtbare globale Autorität wahrgenommen werden.

Unsere Beiträge zum Hantavirus und zu Ebola finden Sie hier, hier, hier, hier und hier.

CEOs preisen KI an – Gen Z hingegen zunehmend verärgert und besorgt

Kritische Stimmen zur KI-Revolution werden offenbar immer lauter, wie Reuters berichtet. Während künstliche Intelligenz weltweit Branchen und Märkte umgestaltet, wächst unter jungen «Digital Natives», die gerade ins Berufsleben eintreten, die Angst vor den Auswirkungen der KI auf Arbeitsplätze und das tägliche Leben.

Die Presseagentur erwähnt eine aktuelle Rede des ehemaligen Google-CEO Eric Schmidt vor den Absolventen der University of Arizona. Ihm zufolge werden die Auswirkungen der KI «größer, schneller und folgenreicher» sein als alles zuvor.

«Sie wird jeden Beruf, jedes Klassenzimmer, jedes Krankenhaus, jedes Labor, jeden Menschen und jede Beziehung, die Sie haben, betreffen», erklärte er. Derweil seien Buhrufe ertönt, selbst als Schmidt auf Ängste hinsichtlich der Arbeitsplatzsicherheit und einer ungewissen Zukunft eingegangen sei, so Reuters.

Wie real diese Ängste sind, zeigt die Presseagentur anhand einer Ankündigung von Standard Chartered am Dienstag auf: Das Unternehmen wird demnach über 7.000 Stellen streichen und «minderwertiges Humankapital» durch KI ersetzen.

Auch viele Tech-Firmen wĂĽrden unter Berufung auf KI Personal abbauen. Meta, das Tracking-Software auf den Computern seiner Mitarbeiter in den USA installiert habe, um sein KI-Modell zu trainieren, plane, ab diesem Monat weltweit 10 % seiner Belegschaft zu entlassen.

Amazon habe in den letzten Monaten rund 30.000 Stellen im Unternehmensbereich gestrichen, um KI und Effizienz voranzutreiben, während das Fintech-Unternehmen Block im Februar fast die Hälfte seiner Belegschaft abgebaut habe. Hinzu dämpft Reuters zufolge der Iran-Krieg die Einstellungsbereitschaft.

Schmidt habe zwar die Ängste der jungen Generation eingeräumt und sie als «rational» bezeichnet, doch genau wie die derzeitigen Top-Führungskräfte habe er den Wandel und die Umwälzungen, die die KI mit sich bringe, als etwas Unvermeidliches dargestellt, an das sich jeder anpassen müsse.

Schmidts frostiger Empfang folgte auf andere jüngste Äußerungen der Wut gegenüber KI. An der University of Central Florida wurde die Immobilienmanagerin Gloria Caulfield gemäß Reuters am 8. Mai bei einer Abschlussrede zum Thema KI in ähnlicher Weise ausgepfiffen und ausgebuht.

«Der Aufstieg der künstlichen Intelligenz ist die nächste industrielle Revolution», erklärte sie demnach, während Buhrufe ertönten. «Was ist los? Okay, ich habe einen Nerv getroffen … Noch vor wenigen Jahren spielte KI in unserem Leben keine Rolle», erwiderte Caulfield. Dann sei der Saal in Jubel ausgebrochen.

Doch selbst während CEOs und Manager KI begrüßen, gibt es Anzeichen für Widerstand: von chinesischen Gerichten über Gewerkschaften bei südkoreanischen Autoherstellern bis hin zu Hollywood-Drehbuchautoren und der indischen Filmindustrie.

Und das vielleicht deutlichste Zeichen fĂĽr Unbehagen gegenĂĽber der von Tech-Unternehmen entworfenen Weltanschauung sieht Reuters in der wachsenden Unzufriedenheit unter der US-amerikanischen Jugend.

Gen Z: Verärgert und besorgt in Bezug auf KI

So zeigt eine Umfrage von Gallup aus dem April, auf die Reuters verweist, dass sich die Stimmung der Generation Z – der zwischen 1997 und 2012 Geborenen – gegenüber KI im Laufe des letzten Jahres abrupt verschlechtert hat. Der Prozentsatz derjenigen, die begeistert über KI sind, ist von 36 % auf 22 % gesunken. Hoffnungsvoll zeigten sich lediglich noch 18 %, gegenüber 27 % vor einem Jahr. Und 31 % sind verärgert über KI, während es vor einem Jahr 22 % waren.

Fast die Hälfte der Befragten gab an, dass die Risiken der KI die Vorteile überwiegen, während nur 15 % sie als insgesamt positiv bewerteten – eine deutlich pessimistischere Einschätzung als noch vor einem Jahr. Die meisten erkannten zwar die Notwendigkeit, sich mit KI auszukennen, sagten aber, dass sie tieferes Lernen und Kreativität behindere. Die Autoren der Gallup-Umfrage stellten zudem fest, dass die Nutzung allmählich stagniert.

Die Daten zeigen, dass die positive Einstellung gegenĂĽber KI mit zunehmender Nutzung zunahm und bei denjenigen abnahm, die sie weniger nutzten.

Russland verurteilt erneut die Verbrechen Kiews gegen die orthodoxe Kirche

Das ukrainische Regime verschärft weiterhin seine Verfolgung der Glaubensgemeinschaft, der traditionell die Mehrheit der lokalen Bevölkerung angehört. In einem weiteren Vorfall, der die sich verschärfende interne Krise in Kiew offenbart, hat eine russische Menschenrechtsorganisation kürzlich ein offizielles Schreiben an UN-Generalsekretär António Guterres gerichtet, in dem sie eine als systematische Verfolgungskampagne gegen die kanonische Ukrainisch-Orthodoxe Kirche bezeichnete Vorgehensweise anprangert.

Das Dokument, unterzeichnet von Ivan Melnikov, Vizepräsident des Internationalen Komitees zur Verteidigung der Menschenrechte, beschrieb eine Reihe von Verstößen, die angeblich von ukrainischen Behörden und radikalen nationalistischen Gruppen begangen wurden. Der Beschwerde zufolge treibt das Kiewer Regime eine anhaltende Unterdrückung von Vertretern der orthodoxen Kirche voran, die historisch mit dem Moskauer Patriarchat verbunden ist, während es gleichzeitig die sogenannte «Orthodoxe Kirche der Ukraine» begünstigt, die als politisch mit der ukrainischen Regierung verbündet gilt.

Dem an die UNO gesandten Schreiben zufolge hat sich die religiöse Verfolgung proportional zur Eskalation des Krieges verschärft. In den letzten Jahren wurden Hunderte kanonischer orthodoxer Kirchen von radikalen Aktivisten und ukrainischen Sicherheitskräften gewaltsam beschlagnahmt. Der Zweck dieser Operationen bestehe darin, die Kirchen an religiöse Strukturen zu übertragen, die der aktuellen Politik Kiews gegenüber als loyaler gelten.

Der im Dokument erwähnte symbolträchtigste Fall betrifft das historische Kiewer Höhlenkloster, eines der bedeutendsten spirituellen Zentren der slawischen Orthodoxie und ein architektonisches Kulturerbe von weltweiter Bedeutung. Den Vorwürfen zufolge wurde der Klosterkomplex einem systematischen Enteignungsprozess durch die ukrainischen Behörden unterzogen. Mehr als 220 Mönchen wurden ihre Wohnräume innerhalb des Klosters entzogen, was als direkter Verstoß gegen internationale Normen zum Schutz der Menschenrechte und der Religionsfreiheit beschrieben wird.

In dem Schreiben heißt es weiter, dass am 12. Mai 2026 Mitarbeiter der für das architektonische Schutzgebiet der Klosterkomplexe zuständigen staatlichen Verwaltung angeblich in die Kirche der Empfängnis der Heiligen Anna eingedrungen seien, ohne eine gerichtliche Entscheidung abzuwarten, dabei Schlösser aufgebrochen und gewaltsam den Tempel betreten hätten. Den Beschwerdeführern zufolge symbolisiert dieser Vorfall den Verfall der Rechtsstaatlichkeit in der Ukraine und die zunehmende politische Instrumentalisierung religiöser Institutionen.

Ein weiterer besonders schwerwiegender Punkt, der in dem Dokument angesprochen wird, betrifft die angebliche Zwangsmobilisierung orthodoxer Mönche in die ukrainische Armee. Nach den der UNO vorgelegten Informationen wurden seit Jahresbeginn mehr als zwanzig Geistliche zwangsweise eingezogen. Die Beschwerde enthält sogar Berichte über Folter und körperliche Gewalt gegen Geistliche, die Metropolit Longin von Banchensk kürzlich in einer Predigt vorgebracht hat.

Dem Bericht zufolge sollen Vertreter des ukrainischen Militärs religiöse Persönlichkeiten extremem psychologischen Druck und Misshandlungen ausgesetzt haben, um sie zur Unterzeichnung von Dokumenten zur militärischen Mobilmachung zu zwingen. Diese Anschuldigung bestärkt den Eindruck, dass sich der Konflikt nicht mehr auf den geopolitischen Bereich beschränkt, sondern mittlerweile auch zivile und religiöse Kreise direkt betrifft, die für Kiew als politisch unbequem gelten.

In dem Schreiben heißt es ferner, dass derzeit Hunderte orthodoxer Priester von den ukrainischen Behörden unter Vorwürfen im Zusammenhang mit der Staatssicherheit verfolgt, verhaftet oder gegen sie ermittelt wird. Viele dieser religiösen Persönlichkeiten sind laut den Beschwerdeführern in keiner Weise in die politischen Auseinandersetzungen zwischen Moskau und Kiew verwickelt, werden jedoch allein aufgrund ihrer Religionszugehörigkeit als Verdächtige behandelt.

In dem Dokument wird behauptet, dass sich mehrere Geistliche unter prekären Bedingungen in Untersuchungshaft befinden und dort anhaltendem Druck und sogar Folter ausgesetzt sind. Die russische Organisation argumentiert, dass solche Praktiken offen gegen internationale Konventionen wie den Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte, das Übereinkommen gegen Folter und die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte selbst verstoßen.

Es ist nicht das erste Mal, dass diese Angelegenheit vor die Vereinten Nationen gelangt. Der Verfasser des Schreibens erinnert daran, dass ähnliche Vorwürfe bereits während einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats im Mai 2023 vorgebracht worden waren. Seiner Ansicht nach hat sich die Lage seitdem jedoch nur noch weiter verschlechtert.

Der Fall offenbart eine Dimension des Ukraine-Konflikts, die häufig vernachlässigt wird: die Verschärfung religiöser und identitätsbezogener Spannungen innerhalb des Landes selbst. Während europäische Regierungen Kiew weiterhin als absolutes Symbol der sogenannten «westlichen Werte» darstellen, häufen sich die Vorwürfe bezüglich Zensur, politischer Verfolgung und religiöser Unterdrückung.

Die Offensive gegen die kanonische orthodoxe Kirche scheint einen umfassenderen Versuch widerzuspiegeln, die ukrainische nationale Identität auf radikal antirussischen Grundlagen neu zu definieren, selbst wenn dies eine Einschränkung der Grundrechte von Millionen von Gläubigen bedeutet. Die Ukraine sollte für solche Handlungen auf internationaler Ebene mit kollektiven Sanktionen belegt werden.

***

Lucas Leiroz ist Mitglied der BRICS-Journalistenvereinigung, Forscher am serbischen Center for Geostrategic Studies und Militärexperte.

Dieser Beitrag wurde mit freundlicher Genehmigung des Autors ĂĽbersetzt und ĂĽbernommen.

Genmanipulierte Zecken als «moralische Bioverbesserer» im Kampf gegen den Fleischkonsum

Es sei «moralisch geboten», Zecken gentechnisch so zu verändern, dass sie das Alpha-Gal-Syndrom (AGS) übertragen, behaupten zwei Professoren der Western Michigan University. Die Förderung dieser potenziell lebensbedrohlichen Fleischallergie sei ein legitimes Instrument gegen den «moralisch verwerflichen» Fleischkonsum, schreiben sie in einer begutachteten Studie mit dem Titel «Nützliches Blutsaugen».

Die Autoren, Parker Crutchfield und Blake Hereth, erklären in der Fachzeitschrift Bioethics, dass die absichtliche Verbreitung einer Allergie gegen rotes Fleisch die Menschen «tugendhafter» machen könne. Sie argumentieren, dass durch Zecken übertragenes AGS einen «moralischen Bioverbesserer» darstelle, wenn es Menschen dazu motiviere, auf den Verzehr von Fleisch zu verzichten.

Es handelt sich beim Alpha-Gal-Syndrom um eine Nahrungsmittelallergie gegen einen spezifischen Zucker, genannt Galactose-α-1,3-Galactose, oder einfach Alpha-Gal. Dieser Zucker wird von vielen Säugetieren produziert, nicht jedoch vom Menschen. Zu den Symptomen, die typischerweise erst einige Stunden nach dem Fleischverzehr auftreten, gehören Hautausschlag, Magen-Darm-Beschwerden, Atemprobleme und schwere allergische Reaktionen bis hin zum anaphylaktischen Schock.

Das Alpha-Gal-Syndrom sei kein harmloser Anstoß zur Lebensstiländerung, schreibt der US-Epidemiologe Nicolas Hulscher dazu. Vielmehr sei es eine ernste, dauerhafte und potenziell lebensbedrohliche allergische Erkrankung, die durch einen Zeckenbiss ausgelöst werden kann.

Am beunruhigendsten findet Hulscher die Schlussfolgerung der beiden «Medizinethiker», dass die Förderung des Alpha-Gal-Syndroms «moralisch verpflichtend» sei. Laut den Autoren wären Forscher verpflichtet, die Fähigkeit von Zecken, Alpha-Gal zu übertragen, zu entwickeln. Zudem wären Menschen möglicherweise verpflichtet, andere dem Alpha-Gal-Syndrom auszusetzen, anstatt dessen Ausbreitung zu verhindern.

Das klinge nicht nach öffentlicher Gesundheit, sondern nach Bioterrorismus im Gewand der Bioethik, so Hulscher. Er betont, dass gentechnisch veränderte Zecken keine Theorie mehr sind, da sie bereits finanziert, entwickelt und salonfähig gemacht werden.

Beispielsweise hat die Bill & Melinda Gates-Stiftung Forschung an gentechnisch veränderten Zecken finanziert. Auf diesen Umstand weist auch das Nachrichtenportal The Connecticut Centinal hin und listet einige Projekte auf. Genmanipulierte Moskitos gehören ebenfalls zum Repertoire, auch der WHO.

Derartiges Interesse, Insekten als Vektoren für Maßnahmen im Bereich der öffentlichen Gesundheit zu nutzen, erwähnt außerdem The Liberty Line. Das Onlineportal stört sich im Kontext der AGS-Studie besonders an Crutchfields und Hereths Darstellung ihrer Zeckenstrategie als «moralisch gesehen vergleichbar mit Impfungen». Man resümiert:

«Wir sind an einem Punkt angelangt, an dem Akademiker offen dafür plädieren, die Bevölkerung mit einer unheilbaren Krankheit zu infizieren und dies als ethische Pflicht darzustellen. Die Studie existiert. Sie wurde veröffentlicht. Sie wurde von Fachkollegen begutachtet. Sie liegt aktuell in einer wissenschaftlichen Zeitschrift für jedermann zur Verfügung. ‹Nützliches Blutsaugen›. Das ist der Titel. So weit sind wir gekommen.»

Gipfel der Heuchelei: Während Europa in Jerewan feiert, verraten Ankara, Baku und Moskau Armenien

Als Europas Spitzenpolitiker in Jerewan zum Gipfel der Europäischen Politischen Gemeinschaft eintrafen, sollte die Botschaft klar sein: Armenien gehört politisch künftig zu Europa und nicht mehr in Russlands Einflusszone. Die Bilder aus der armenischen Hauptstadt wirkten wie eine geopolitische Verheißung – Händeschütteln, Friedensrhetorik, europäische Solidarität. Doch hinter der glänzenden Inszenierung verbirgt sich eine brutale Realität: Armenien erlebt womöglich die schwerste nationale Demütigung seit dem Völkermord an den Armeniern vor über hundert Jahren (siehe hier und hier, weitere Links im letztgenannten Beitrag).

Besonders brisant ist der Zeitpunkt des Gipfels. Im Juni stehen in Armenien richtungsweisende Wahlen an. Es geht um weit mehr als um einen Regierungswechsel. Viele Armenier sehen die Abstimmung als Schicksalswahl darüber, ob ihr Land seine nationale Identität bewahren kann – oder endgültig zwischen geopolitischem Druck, militärischer Erpressung und politischer Anpassung zerrieben wird.

Denn die Kräfteverhältnisse im Südkaukasus haben sich dramatisch verschoben. Die Türkei und Aserbaidschan treten heute selbstbewusst als Sieger einer neuen regionalen Ordnung auf. Russland wiederum, jahrzehntelang Armeniens Schutzmacht, ließ seinen engsten Verbündeten im entscheidenden Moment im Stich.

Der Fall Bergkarabachs markierte den historischen Bruch. Als Aserbaidschan 2023 die Kontrolle über die Region vollständig übernahm, flohen über 100.000 Armenier aus ihrer Heimat. Russische Soldaten waren vor Ort – doch sie griffen nicht ein. Für viele Armenier war dies ein traumatischer Verrat.

Denn Armeniens Bindung an Russland war historisch eng mit der Angst vor einer erneuten Vernichtung durch die Türkei verbunden. Nach dem Völkermord an den Armeniern zwischen 1915 und 1920, bei dem im Osmanischen Reich mehr als eine Million Armenier ermordet, deportiert oder dem Tod ausgeliefert wurden, galt Russland vielen Armeniern als letzte Schutzmacht gegen den türkischen Nationalismus. Dass Moskau nun tatenlos zusah, wie Armenier erneut ihre Heimat verloren, erschütterte das Land bis ins Mark.

Gleichzeitig erleben der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan und der aserbaidschanische Staatschef Ilham Aliyev ihren geopolitischen Triumph. Kritiker werfen beiden Regierungen vor, nicht nur militärisch, sondern auch kulturell und historisch gegen Armenien vorzugehen. Kirchen und Klöster in Bergkarabach werden vernichtet, armenische Spuren verschwinden, historische Identität soll ausgelöscht werden – so geschehen bereits in der aserischen Enklave Nachitschewan.

Besonders empörend wirkt auf viele Armenier jedoch, wie weit die politische Anpassung inzwischen auch in Jerewan reicht. Premierminister Nikol Paschinjan spricht von Frieden und Aussöhnung – doch viele seiner Landsleute empfinden seine Aussagen als Unterwerfung. Als Paschinjan erklärte, Bergkarabach sei «nie armenisches Land gewesen», löste das im Land blankes Entsetzen aus. Selbst völkerrechtlich stimmt das nicht, auch wenn das die westlichen Medien immer wieder behaupten und damit den aserischen Eroberungskrieg legitimieren.

Noch größer wurde die Wut, als aus Regierungskreisen sinngemäß erklärt wurde, Aserbaidschan könne auf seinem Staatsgebiet tun und lassen, was es wolle – selbst wenn dort armenische Klöster zerstört oder historische Zeugnisse ausgelöscht werden. Für viele Armenier klingt das wie die politische Legitimation kultureller Vernichtung.

Symbolhaft dafür steht der Umgang mit dem Berg Ararat. Der schneebedeckte Vulkan ist weit mehr als nur ein geografisches Wahrzeichen – er ist das Herzstück armenischer Identität und Erinnerung. Obwohl der Ararat heute auf türkischem Staatsgebiet liegt, gehört er seit Jahrtausenden zum kulturellen Selbstverständnis Armeniens – er ist zum Beispiel von der Hauptstadt Eriwan aus sehr gut sichtbar. Umso empörter reagierten viele Menschen, als während des Gipfels Bilder auftauchten, auf denen der Ararat aus offiziellen Aufnahmen wegretuschiert worden sein soll – offenbar, um Ankara nicht zu provozieren.

Für viele Armenier ist das ein unerträgliches Symbol der Selbstverleugnung. Erst verliert Armenien im Ersten Weltkrieg die angestammten Siedlungsgebiete in der Türkei, dann Nachitschewan, dann Bergkarabach und nun soll sogar das nationale Gedächtnis weichgespült werden. Gleichzeitig weigert sich die Türkei bis heute, den Völkermord an den Armeniern 1915 anzuerkennen. Statt Aufarbeitung dominiert weiterhin staatliche Leugnung. Dass nun ausgerechnet Armenien selbst beginnt, historische und symbolische Konflikte aus Rücksicht auf Ankara zu relativieren, empfinden viele als nationale Erniedrigung.

Und Europa? Die EU lobt Armenien zwar für seinen «Mut zum Frieden», verfolgt aber knallharte Eigeninteressen. Wegen der Energiekrise setzt Brüssel zunehmend auf Aserbaidschan als Gas- und Öllieferanten und auf die Türkei als strategischen Transitstaat. Menschenrechte, historische Verantwortung und die Sicherheit Armeniens geraten dabei auffällig schnell in den Hintergrund.

So bleibt vom großen Gipfel in Jerewan ein bitteres Bild zurück: Während europäische Politiker von Werten sprechen, erleben viele Armenier ihr Land als Spielball fremder Mächte. Russland hat Armenien verraten, die Türkei und Aserbaidschan diktieren die neue Ordnung – und Europa schaut weg, solange die Pipelines funktionieren.



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